Einer der fulminantesten Kommentare zur bundesweiten Einführung von Liquid Feedback war ausgerechnet eine Satire:
Politik sollte man besser den echten studierten Profis mit langer Parteierfahrung überlassen und nicht Hinz und Kunz die ohne Sinn und Verstand einfach irgendwas abstimmen. Genau deshalb wähle ich auch die CDU, denn dort werden alle Entscheidungen von einer Kompetenten Parteispitze getroffen die sich nicht von den Populistischen wünschen der Mehrheitsbevölkerung unter Druck setzen lässt.
Schließlich müssen Entscheidungen im Interesse des Volkes getroffen werden, das einfache Volk mit siener oftmals schlechten Bildung weis aber nicht welche Entscheidungen die besten sind. Deshalb sollte man dies ganz einfach der Führung der jeweils regierenden Partei überlassen.
Es scheint dies, so bewusst blödelnd es zunächst auch klingen mag, tatsächlich mit dem Selbstverständnis der CDU als “Partei des modernen Konservativismus’ ” einherzugehen. Lion Edler schreibt zu diesem Thema unter anderem:
Nicht bewährt hat sich die Benutzung des Gehirns. Nach dem Schul-Amoklauf von Winnenden fragte die CDU-“Integrationsbeauftragte” der Bundesregierung besorgt bei den Behörden in Baden-Württemberg an, ob der Täter etwa gezielt auf Kinder aus “Migranten”-Familien geschossen habe. Die ehemalige Berliner CDU-Ausländerbeauftragte Barbara John wirft Thilo Sarrazin “Rassismus” vor und bezeichnet ihn als “verbalen Triebtäter”. Die Hamburger CDU-Politikerin Viviane Spethmann wünscht sich einen Luxus-Knast mit Computer, Garten und eigener Küche für Schwerverbrecher. Man denkt bei solchen Äußerungen an den Buch-Titel von Manfred Lütz: “Irre – wir behandeln die Falschen.”
Dieser Artikel, liebe Leser, ist die wohl beste Abhandlung über die verquere Denkweise der CDU (“Was für ein verkommener, armseliger, jämmerlicher Haufen. Abscheu, Ekel, Schauder.”), die jedenfalls mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Ich empfehle, Lion Edler den nächstbesten Politikpreis auf Lebenszeit ans Revers zu heften, und wünsche, bis das entsprechende Gremium sich hierfür zusammengefunden hat, eine belustigte Wochenendlektüre!
(Wenn die eigenen Eltern eines Tages, nachdem man sie ein Leben lang quasi nur als Einheit wahrgenommen hat, von Trennung reden, ist das natürlich durchaus ein einschneidendes Erlebnis; wenn man als ihr Kind alt und erfahren genug ist, gerät man indes zumindest nicht in die Bredouille zumindest kleinerer Kinder, die Welt vollends nicht mehr zu verstehen.
Andererseits verschafft es manch Betroffenem wohl auch eine gewisse Genugtuung. Wie oft hat man gerade als männlicher Heranwachsender im Laufe der Jahre als Folge persönlicher Reifung auf die weitere Begleitung eines Lebensabschnittspartners verzichtet, und wie oft wurde dies hämisch kommentiert! “So kriegst du nie eine Frau!” Man kennt sie ja, die altklugen Ratschläge der Alten: Man solle sich ändern, sich gefälligst dem Massengeschmack beugen. Eines Tages Familie, Haus, Hof, Hund. Eine Frau und mindestens zwei Kinder sind die Mindestvoraussetzung. “Ich will ja noch mal Oma werden”; die selbstlose Einstellung einer Mutter tarnt sich mitunter recht unbeholfen. Hört man als männlicher Nachkomme irgendwann auf, niedlich zu sein, dann beschränkt sich das Interesse der Eltern binnen kürzester Zeit darauf, dass man möglichst flugs aus dem Elternhaus verschwindet und mit der Enkelproduktion beginnt, anders gesagt: Interessant sind allenfalls noch Einkommen und Potenz. (Mädchen haben das Problem übrigens seltener, hier legen die Eltern den Fokus in der Regel darauf, dass ihr Nachwuchs eben nicht mit der erstbesten Bekanntschaft Erben produziert. Hat dieses Phänomen eigentlich schon mal jemand seriös untersucht?)
Und nach all den Jahren der hämischen Kommentare (“dir laufen eh alle Frauen weg”) ist es doch eine überaus freundliche Geste vom Weltgeist, wenn sich das Elternpaar gegenseitig nicht mehr sonderlich gut leiden kann. Genug der Frotzeleien, es darf zurückgefrotzelt werden. “Na, schon toll, so eine Liebe fürs Leben, hm?”
Meinethalben darf sie sich gern noch ein halbes Leben Zeit lassen, die Liebe.)




Warte aber nicht zu lange. Sonst heißt es eines Tage nicht mehr: “So kriegst du nie eine Frau!”, sondern die Frauen werden sich fragen, warum Du noch keine abbekommen hast. Was die Abstinenz nur weiter hinauszögern würde.
Öhm ich wollte zum ersten Teil deines Artikels etwas Kommentieren.…
), psychologische Betreuung, ärztliche Betreuung ( rund um die Uhr, versteht sich ), jeden Tag Hofgang, sind niemals alleine wegen Videoüberwachung ( was im Altersheim die Kosten nochmal verdoppeln würde ) und andersherum sollten die Knastis ( zumindest die langjährigen ) richtig, richtig schwer arbeiten ( natürlich um die Altersheim-preise zu bezahlen circa 3000–5000 Euro im Monat, da kann sich jeder ausmalen wie schwer die Arbeit sein wird bei den Stundenlöhnen heutzutage und mindestens 14St. jeden Tag)
Also ich bin dafür das alle Knastis ins Altersheim kommen und alle Alten ins Gegängnis !!
Wieso???
Ja ist doch klar! Dann hätten die Alten wenigstens Anspruch auf ein Fernseher,ein eigens Zimmer, ein DVD Player, Bücher, Taschengeld, eine Prostituierte im Monat (Falls nötig
Und die ganzen super schlauen reichen Futzis/Politiker dürfen dann gerne die Verantwortung haben und erfüllen!! Wenn diese Zitate oben wahr sind, dann dürfte mir so ein denkender Politiker niemals alleine auf der Strasse begegnen… nur soviel dazu
“Denkende Politiker”? Wo?
Außer bei’en Piraten natürlich.
Bin echt mal gespannt, wie lange die das noch machen. Man hört auch gar nichts mehr.
Von den Piraten oder von der CDU?