Archiv für die Kategorie ‘Netzfundstücke’.

Das, was andere als eigenes Blog betreiben, ist bei mir nur eine Kategorie wert. :)

In den NachrichtenNetzfundstücke
Gestörter Konzertgenuss

Und da ich gerade der deutschen Gurkentruppe beim bereits sehnsüchtig erwarteten Versagen zuschaue, sendet man mir diesen Verweis, der mich Tränen lachen machte und den ich somit für kopierenswert hielt:

Members of the South Africa Vuvuzela Philharmonic Orchestra, widely considered to be among the best large-scale monotonic wind instrument ensembles in the world, told reporters Friday they were furious over the recent outbreaks of international soccer matches during their traditional outdoor concerts.

Es ist aber auch furchtbar; da geht man als kulturell interessiertes Individuum auf ein klassisches Freiluftkonzert und wird dann von schändlichen so genannten „Sportlern“ und ihren grölenden Anhängern am Musikgenuss gehindert. Ein weiterer Grund, warum es eine einladende Vorstellung ist, dass dieser Firlefanz hierzulande bald ein Ende findet; die armen Musiker!

(Und während die Masse mit Brot und Spielen bei Laune gehalten wird, stellt man anderswo schon mal den tollen neuen elektronischen Personalausweis vor; ein paar Flaschen, die über den Ball stolpern, sind ja auch erwähnenswerter als die trüben Aussichten für unsere eigene Zukunft, so sieht’s doch aus.)

Ist doch wahr.

Netzfundstücke
Heimatliebe für Arschlöcher

Ohne Worte:

Mit Worten: Quelle

Un-glaub-lich.

In den NachrichtenMusikNetzfundstücke
Gedanken angesichts des deutschen Sieges beim Grand Prix d’Eurovision de la Chanson

Wochenlang mit allgegenwärtiger Propaganda und Durchhalteparolen, ganz wie damals im Krieg, vorbereitet wurde ganz Deutschland gestern Abend Zeuge eines ungewöhnlichen Ereignisses, das von den Medien, ganz wie damals im Krieg, entsprechend gefeiert wurde („Deutschland holt den Sieg!“, bei Bedarf in einer Suchmaschine eurer Wahl eingeben); wäre dieser Scherz nicht längst abgenutzt, geschmacklos und unter den Stuhl geklebt, würde ich fast von einem kriegsähnlichen Zustand sprechen wollen. Eigentlich erhebend, einmal dabei zu sein, wie ganz Deutschland einen Krieg gewinnt. (In Guantánamo werden Häftlinge bislang unter anderem mit Metallica gefoltert. Ob sich das wohl nun ändern wird?)

Und seht mal, wie sie sich freut! Diversen Boulevardmagazinen war unlängst zu entnehmen, Lena Ohnenachnamen habe erschreckend viele interessierte Zuschriften von Fußfetischisten bekommen. Dabei ist die Logik doch simpel: Wenn’s oben nicht gefällt, schaut man eben nach, ob’s am anderen Ende nicht schöner ist.

(Erschreckend auch: Ich habe gerade eine ziemlich enorme Lust darauf, Aphex Twin zu hören; ist ja ansonsten nicht mein primäres Revier, aber zum Ausgleich für wochenlange „Satellite“-Beschallung ist das mal dringend nötig.)

Aus vermutlich ganz anderem Anlass hat Peter dann auch das wohl passendste Zitat zu all dem Popquatsch, den man mittlerweile verklärend „Song Contest“ nennt, obwohl es doch um die Qualität der Lieder oder gar der Interpretation schon längst nicht mehr geht, herausgekramt, im Original von Dennis Lyxzén, Sänger der Musikgruppe Refused:

Ich hoffe, dass in ein paar Jahren alle ihre verdammten Facebook-Accounts löschen werden, ihre iPads wegwerfen und echte Rock`n`Roll-Bands gründen, mit elektrischen Gitarren, Schlagzeug und Bass, ihre Synthesizer kaputthauen, ihre “ProTools”-Programme zerstören und Musik machen, einfach weil es toll ist. Das wird passieren.

So sei es.

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Die B.Z. und die Demokratie

Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich von Prekariatsunterhaltung möglichst fernzuhalten versuche. Heute stieß ich allerdings hier auf diesen Artikel des Schmutzblatts B.Z. (quasi der Berliner BILD) und hielt ihn für so herrlich blöde, dass er hier unbedingt erwähnt werden sollte.

Zusammengefasst hat ein Karlshorster Gymnasium der Bundeswehr Hausverbot erteilt, weil Schüler und Eltern die Aussicht auf eine Werbeveranstaltung (ja, ja: „Schießen lernen, Freunde treffen!“) als nur wenig prickelnd empfanden. So weit ist das eine positive Meldung. Was aber senft der B.Z.-Schreiberling hierzu?

Jetzt haben sie ein offizielles Hausverbot erreicht. Soldaten unseres demokratischen Landes, die an vielen Orten dieser Welt für Frieden und Ordnung sorgen, werden von den Lehrern einer Berliner Schule geächtet. Das ist eine Unverschämtheit gegenüber den Angehörigen der Bundeswehr und ein schwerwiegender Bruch mit unserer Verfassung.

Der Absatz ist so was von blöde, dass er genüsslich zerpflückt gehört. Das mache ich mal:

„Demokratisch“, ja, es sind Soldaten unseres „demokratischen Landes“; was genau aber bedeutet Demokratie? Eben nicht bloße Staatshörigkeit, sondern Mehrheitsentscheidungen. Die Mehrheit kann der Kriegstreiberei des Staates nichts abgewinnen, also lädt sie das Pack demokratisch aus. Unverschämtheit!

„Frieden und Ordnung“, vielleicht hat sich das ja mittlerweile geändert; zu meiner Zeit jedenfalls trug es zwar zu einer gewissen Ordnung, nicht aber zu Frieden bei, wenn bewaffnete Truppen in anderen Ländern versuchten, ein seltsames Verständnis von Demokratie (hierzu siehe oben) durchzusetzen.

Eine „Unverschämtheit“, apropos, ist hier tatsächlich erkennbar, aber ganz sicher nicht gegenüber den Angehörigen der Mördertruppen, sondern gegenüber denen, die von ihnen über den Haufen geschossen wurden, während sie damit beschäftigt waren, in Afghanistan und im Irak Ordnung und Frieden zu sichern.

(Und den „Verfassungsbruch“ hätte ich auch gern mal belegt gesehen.)

NetzfundstückePiratenparteiPolitik
Wer hat uns verraten? Die wirre Lehre des Volker Beck

Schon gewusst übrigens? Wir Piraten wollten gar nicht die Piraten in der nordrhein-westfälischen Regierung sehen, sondern Rot-Grün, sagt bzw. schreibt der Volker Beck (Grüne), und der Volker Beck (Grüne) ist Politiker und weiß so was!

Die verschenkten 119.581 Stimmen für die Piratenpartei und zusätzlichen 434.846 Stimmen für die Linke wollten, das unterstelle ich ihnen nun einfach, lieber Rot-Grün als Rüttgers oder große Koalition. Sie haben es aber mit ihrem Votum vermasselt. Und weil bei diesen Sätzen bei einigen der Blutdruck sicher beginnt zu steigen sei gesagt: das ist nun keine Beschimpfung, sondern eine strategische Auswertung des Wahlsonntags. Für mich zählt in der Politik am Ende das Ergebnis. Politik um ihrer Selbstwillen? Dafür bin ich zu sehr ein Idealist. Und da tut es mir leid, liebe Piraten. Aber mit euren 1,5 Prozent werdet ihr in NRW keinen politischen Wechsel einläuten. Ihr habt ihn allenfalls verhindert.

Nett, dass er nachträglich noch „Ironie“ an die Zitatmodifikation „Wer hat uns verraten? Die Piraten!“ schrieb; doof nur, dass auch sonst so ziemlich alles an seinem Text schon ein übles G’schmäckle hat. Was die Glaubwürdigkeit der Grünen betrifft, so möge der geneigte Leser einmal ins Saarland schauen, wo die Koalition mit der Atomlobby unauffällig vollzogen wurde. Ja, mit Idealisten haben die Grünen nicht mehr viel gemein; kein Wunder, dass sie die Piraten nicht sonderlich mögen.

(Ich kann ihnen, Herr Beck, persönlich versichern: Wäre ich in NRW stimmberechtigt, so hätte ich selbst mein Möglichstes getan, um Rot-Grün zu verhindern. Warum Rot-Grün nicht gewählt wurde? Nun, so lange ist die Regierung Schröder nun auch noch nicht her. Das Wissen um Hegels Dystopie, dass jeder Fehler zumindest zweimal gemacht wird, mag wertvoll sein. Wähler sind aber zwar blöd, jedoch noch nicht blöd genug.)

Ach.

(Apropos „ach“ und da ich gerade über drittklassiges deutsches Exportgut bzw. soeben Dystopien schrieb: Stefan Niggemeier hat dokumentiert, dass gefeierten Sangeskünstlerin anderen Tätigkeiten nachging. So kann’s auch gehen.)

In den NachrichtenNetzfundstückePiratenpartei
Michael Ballack und die anderen Pfeifen

Was außer der Causa Jörg Tauss, dessen Prozess (lesenswerte Hintergründe gibt es seit Sonntag übrigens hier) gestern begann, hat die Menschen dieser Tage noch bewegt? Ach ja: Michael Ballack („kann … tödlich gelangweilt gucken“, Frédéric Valin, Mai 2010) verschont uns mit seiner Anwesenheit während der kommenden Weltmeisterschaft, weil er gefoult wurde; so weit eine gute Nachricht. Weniger gut ist es, dass dem Verursacher Kevin Prince Boateng nun ziellos Beschimpfungen zuteil werden, wie er es wagen könne, im Fußballsport einen Gegenspieler so zu berühren, dass dieser ernsthafte Schäden davonträgt, und überhaupt solle er sich bitte umgehend ausweisen lassen, das ist ja wohl nicht zu viel verlangt!

Mal abgesehen davon, dass diejenigen, die solcherlei schnaubend in die Welt trompeten, allen voran der unsägliche Franz Josef Wagner („Arschloch“, F.J.Wagner), die Fußballweltmeisterschaft 2010 aufgrund eigener Bewegungsunlust ohnehin großteils von ihrem Sofa/Sessel/Computer aus verfolgen werden und Sportarten wie Fußball („Kontaktsport, Du Muschi!“, „freval“ auf twitter.com) und Schach nur anhand der Trikots voneinander unterscheiden können: Wem schadet es, wenn ein Michael Ballack („ein entscheidender Spieler“, gleichfalls Frédéric Valin, Mai 2010) fehlt? Welche wichtige Meisterschaft hat die deutsche Mannschaft mit seiner Beteiligung zuletzt gewonnen? Längst ein running gag (ein laufender Witz also, apropos Michael Ballack) ist es, dass er mehr Zeit auf dem Boden als hinter dem Ball verbringt, weil er, haha, halt ständig hinfällt. Im Fußball verletzen sich Menschen nun mal. Die deutsche Fußballnationalmannschaft besteht, wie schon während der letzten EM, aus Pfeifen sondergleichen, jetzt immerhin aus einer Pfeife weniger. Wenn diese Mannschaft überhaupt ansatzweise eine Finalrunde erreicht, gebe ich mit Vergnügen jedem Leser, der in annehmbarer Entfernung sein Dasein fristet, höchstpersönlich ein Kaltgetränk aus. Ist dies nicht der Fall, scheitert die Mannschaft mit Sicherheit nicht daran, dass ihr ein Michael Ballack fehlt. Sie scheitert daran, dass ihr ein Kevin Kuranyi und ein René Adler fehlen. Sie scheitert daran, dass sie stattdessen einen Lukas Podolski und einen Mario Gomez hat, einen Bastian Schweinsteiger und einen Stefan Kießling. Es ist sicher sehr schmeichelhaft für eine Mannschaft, wenn ihr Land sich zu einem nicht geringen Teil mit ihr solidarisiert. Ich möchte denen, die verbissen an den Sieg der deutschen Mannschaft glauben, ihr Weltbild auch nicht madig reden. Ich meine lediglich: Nutellawerbung ersetzt kein Talent. Eine Mannschaft, die schon bei einer EM in ähnlicher Zusammenstellung keinen Blumentopf gewinnen konnte, darf sich bei einer WM, zudem auswärts, auf einen längeren Urlaub freuen. (Das vor allem Schöne an der ganzen Sache ist es ja, dass wir uns obendrein nicht auch noch auf die zweite Neuauflage des -zigmal durchgenudelten „54, 74, 90, 2006“ der Sportfreunde Stiller „freuen“ müssen; auf 2012 und 2014 reimt sich zum Glück nicht mehr viel, ohne das Versmaß endgültig zu ruinieren.) Na, in Afrika ist es wenigstens warm.

Neu im Vorstand der Piratenpartei Deutschland ist übrigens Wolfgang Dudda, seines Zeichens engagierter „Kämpfer“ gegen die rechtskonservative Meute hier im Land und jedenfalls mir bisher nicht anderweitig aufgefallen. Er plakatiert „Piratenpartei gegen Rechtsextremismus„, ein Motto, das das erklärte Ziel der Piratenpartei, sich für den Links-Rechts-Unfug mancher Parteien nicht zu interessieren, untergräbt (immerhin mittlerweile nicht mehr mit Antifa- statt Piratenflagge!), und solidarisiert sich offen mit der Antifa, deren Demokratieverständnis zumindest in meinen Augen auch nicht gerade piratig erscheint, und mit den Urhebern verfassungsfeindlicher Aktionen wie bspw. des neuerdings ziemlich verbreiteten, dadurch aber keinesfalls weniger widerlichen Blockierens legitimer Demonstrationen. Piraten sind friedlich! Auch sonst scheint sein einziges politisches Wirken darin zu bestehen, die NPD irgendwie doof zu finden und der Anfänge zu wehren. Und für so ein enges Programm bekommt man auf Bundesparteitagen der Piratenpartei ausreichend Zustimmung? Gerade hat sich die Parteibasis darüber gefreut, dass ein „Spinner“ (Johannes B., 12. Februar 2010) mit zumindest fragwürdiger politischer Denkweise freiwillig aus dem Vorstand draußen ist, jetzt ist der nächste drin. (Vielleicht, dies hoffe ich insgeheim bzw. nunmehr offen, auch nur, damit er Ruhe gibt; immerhin ist er lediglich zum Beisitzer gewählt worden.) Und dann verlinkt der gute Herr Dudda auch noch den Piratenkodex auf seiner Internetseite, und darin steht unter anderem dies: Piraten wehren sich entschieden dagegen, mit gewaltbereiten Randalierern in Zusammenhang gebracht werden, da sie das komplette Gegenteil davon darstellen. Er hätte den Kodex vielleicht besser vorher lesen sollen.

Auch, wenn ich mich wiederhole, jedenfalls: Ich persönlich betrachte uns Piraten ebenso wie bspw. Anonymus „lexington“ als Bewegung, die besseres zu tun hat als sich mit irgendwelchen Ewiggestrigen um die Vorherrschaft auf der Straße zu prügeln. Piraten sind keine Fas, Antifas oder Antiantifas und wollen mit diesen nichts zu tun haben. Piraten sind nicht die Linke mit Laptops. Piraten sind wir, und das lassen wir uns nicht nehmen. Für Freiheit und Demokratie! Aber dann bitte konsequent.

MusikNetzfundstückeSonstiges
Hol dir jetzt die trendy Scheißwindel auf dein Mobildings!

Törichter Tor, der ich bin, verfiel ich soeben auf die Idee, mal wieder Klingeltonwerbung zu konsumieren, da sich schon allzu lange keine mehr widerrechtlich in mein Gehirn zu fressen freiwillig versucht hat. Das war eine gar nicht mal allzu blöde Idee, denn wie lautete der Titel des simpel animierten Videos, das zur Untermalung diente?

„Stinka Stinkesong“.

Was mir, vor Lachen nur noch eingeschränkt aufnahmefähig, vom Text dann noch in den Verstand drang, war, dass die dämlich aussehende Figur darüber sang, dass sich in ihrer Windel eine beträchtliche Menge Eigenverdautes befand. Ich würde dieses Video hier gern bereitstellen, um mein dummes Gesicht auch mit anderen zu teilen, aber ich wurde bislang nicht fündig; das ist allerdings vermutlich auch besser so.

(Wie man halt auf so Sendern einiges als song bezeichnet, was die mir bekannte Definition eines Singstückes nicht einmal partiell erfüllt. Ein song ist ein Lied, aber ein Lied ist kein Instrumental- oder Rapstück; daher vermutlich auch das Sprichwort: „Böse Menschen haben keine Lieder“. Hey, das klingt wie ein cooler Song von Bushido, ey. Meine Fresse.)

Rein interessehalber gefragt: Wieso, zum Geier, zahlen Menschen hart ergaunertes Geld dafür, dass bei jedem Anruf eine verzerrte Stimme irgendeinen Unsinn von vollen Windeln singt? Ich bin besorgt.


Mathematischer, politisch inkorrekter Bildwitz zum Wochenstart:

(Und falls sich jemand über die „Like“-, also „Mög“-Grafik unter den Beiträgen wundert: Ich experimentiere gerade ein wenig mit des Nachtwächters Facebook-Script. Ich hoffe, ich erzeuge damit nicht allzu viel Verwirrung.)

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Kurz verlinkt XVII: Kuscheliger Heiner Geißler, dumme Jungs

Zwei schöne Schlagzeilen, die mir heute durch den Ticker getickert wurden:

Erstens: Heiner Geißler schlägt Auflösung der FDP vor. „Schwarz-Gelb ist völlig überholt und ein Projekt von vorvorgestern“, dies sprach der CDU’ler, und da muss ich ihm zustimmen, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob er damit ebenfalls meint, dass dieser Staat kein Schwarz im Parlament mehr sehen kann. Fast bezweifle ich es.

Andererseits ist es natürlich auch eher fragwürdig, was von Herrn Geißlers Meinung noch zu halten ist; WELT.de, ansonsten doch eher als konservatives Meinungsblatt bekannt, nämlich weiter:

Auch an anderer Stelle konnte es der 80-Jährige nicht lassen, gegen die FDP zu stänkern und kuschelte am Ende lieber mit der SPD von Hans-Jochen Vogel (84). (Ist das nicht süß?) (…) „Die Mehrheit der Menschen wollte doch gar keine Steuersenkungen“, erregte sich der Christdemokrat und tippte sich mit dem Finger gegen die Stirn, um seine Meinung zu dem FDP-Vorstoß gestenreich zu unterstreichen.

Richtig; wer will das schon?

Zweitens dann aber dies:

Jungen stellen über 60% der Sonderschüler. Sie haben die signifikant höhere Schulabbrecherquote und die signifikant niedrigere Abiturquote. Der Anteil männlicher Schüler in Gymnasien sank von 56% im Jahr 1970 auf 43% im Jahr 2006. Der Bildungsbericht der Stadt Freiburg spricht sogar von lediglich nur noch 40% Anteil männlicher Schüler mit allgemeiner Hochschulreife

(via)

Man muss schon ein ziemlich sexistisches Arschloch sein, um angesichts dieser Zahlen noch von einer „Benachteiligung von Mädchen“ zu reden und für „gezielte Frauenförderung“ einzutreten.

Es ist zum Kotzen.

NetzfundstückeSonstiges
Der Inbegriff der Männlichkeit

Seit dem Medienrummel um Tokio Hotel, die einst einer der Auslöser für den Beginn dieser Netzpräsenz waren, hat das Thema Androgynie, laut Wikipedia ein Synonym für die Eigenschaft, „nicht (eindeutig) geschlechtlich zugeordnet“ zu sein oder sein zu wollen, in der Musik mit Glamrocksängern wie David Bowie schon in den 70-er Jahren populär geworden, nun endlich wieder den mainstream erreicht.

Konnte man sich als Mann, heimlich zwar mit den Zähnen knirschend, aber bis vor nicht allzu langer Zeit noch darüber freuen, dass der Titel „Inbegriff der Männlichkeit“ an immerhin David Hasselhoff, dem man auch als ansonsten recht wenig an der Sexualität von Männern interessierte Person eine gewisse Männlichkeit zu attestieren vermag, vergeben wurde, sprechen Umfragen unter den heranwachsenden Generationen eine ganz andere Sprache.

Begeistert geben die Jungdamen in verschiedenen Internetforen zu Protokoll:

  • „er sieht ja echt nicht schlecht aus“ (Anonyma „SwEeDy“)
  • „Er ist ja ganz niedlich.“ (Anonyma „moondust“)
  • „Er ist so süß“ (Anonyma „taffy48“)
  • „Er macht tolle Musik, ist total süß und total nett.“ (unbekannte Anonyma)
  • „Ich bin reqelrecht süchtiq nach ihm !“ (sic!, eine weitere Anonyma)
  • (Und aber immerhin:)
    „Ein weiterer kleiner Hüpfkastrat, von dem keines der kleinen Mädels (denen jetzt ein achtel in die Wäsch‘ geht, wenn sie ihn hören) mehr was wissen will, wenn er mal den Stimmbruch hinter sich gebracht hat.“ (Anonymus „alpenlostie“)

So weit nicht zu beanstanden; es gehört zur Entwicklung eines Kindes, dass es sich Ziele setzt, die nicht das eigene Wohl, sondern nur den vermeintlichen Neid der ebenfalls vermeintlichen Freunde resp. Freundinnen zum Zweck haben. Nicht jedoch sprachen sie dergestalt über David Hasselhoff oder wenigstens George Clooney, sondern über diese fröhliche Gestalt:

Justin Bieber („wie man’s schreibt“, Dagobert Duck) heißt der abgebildete Zeitgenosse und stellt, traut man den interpolierten, von etlichen Magazinen kolportierten Meinung der Befragten, die Klimax der Anschaulichkeit dar.

Zwar ist nicht überliefert, ob damit Erwartungen an etwaige Interessenten verbunden sind, da die Frage nach einer möglichen Lebensabschnittspartnerschaft mit diesem lustigen kleinen Fratz aber geradezu Welt bewegend erscheint, muss man als Mann entweder verdammt überzeugende Argumente vorweisen können oder dürfte das Nachsehen haben; das ist auf lange Sicht wohl auch besser für alle Beteiligten.

(In diesem Zusammenhang vielleicht auch interessant: Deutlich über 10 % der Frauen, die gern mal an derlei Befragungen teilnehmen, halten sich für bisexuell und/oder haben schon entsprechende Erfahrungen gemacht.)

Vielleicht spricht aus mir der blanke Neid ob der sexuellen Anziehungskraft des Justin Bieber, vielleicht hat es aber auch ganz andere, weniger pragmatische Gründe, wenn ich nun ausrufe: Ohgottohgott!

(Ich solle mehr über Sex schreiben, forderte man. Gut so?)

NerdkramsNetzfundstücke
Rekursiv rekursiv

Via Klopfers Web aufmerksam geworden bin ich auf und für amüsant befunden habe ich diesen Spaß für Computerfreunde:

Wie man spätestens im Informatikstudium lernt:
Man muss Rekursion verstehen, um Rekursion zu verstehen.

(Aus nahe liegenden Gründen verzichte ich auf einen Direktverweis auf die entsprechende Internetseite, da ich niemandem dazu raten kann, Google.com oder eine vergleichbare Google-Suchseite zu beliebigen Zwecken ohne entsprechend abgesicherten Browser aufzurufen. Paranoid? Meinetwegen.)


Nachtrag vom 3. Mai 2010:
Klopfer hat, wie ich soeben zufällig bemerkte, kürzlich zudem eine Kolumne zum Thema „störende Mitmenschen im ÖPNV“ veröffentlicht, deren Konsum ich jedem meiner Nutzer ans Herz legen möchte, bis ich selbst neue Erkenntnisse gewinnen konnte.

Man möge doch bitte die Tätigkeiten, die die eigene Existenz erträglich machen, auf geeignetere Zeitpunkte verschieben. Ich onaniere schließlich auch nicht im Bus.

Wie wahr!

NerdkramsNetzfundstückeSonstiges
364 Tage Illiteratentum

Gestern war Welttag des Buches (und zugleich immerhin der deutschlandweite Tag des Bieres), zu zumindest ersterem ich mittels Nichtbloggens beitrug. Ich hoffe, meine geneigte Leserschar hat jenen Tag entsprechend sinnvoll genutzt. Lest mehr Bücher und weniger Blogs!

Heute jedenfalls ist der Welttag des Buches – der Tag des Bieres endet in Deutschland bekanntlich niemals – vorbei, jetzt darf wieder 364 Tage lang jeglicher Gedanke an Bücher aus euren Köpfen verschwinden. Zu empfehlen jedoch ist das ganz sicher nicht. Wer immer nur Blogs, Fußballtabellen und die Beschriftung von Alkoholflaschen liest, wird irgendwann blöd und lässt sich eine Menge Lebensqualität entgehen, das lasst euch gesagt sein.

(Wenn ich von „Büchern“ schreibe oder spreche, meine ich übrigens stets diese altmodischen Dinger aus Baum, nicht jene, die sich mittels des Plastikbierdeckels mit der angebissen aussehenden Baumfrucht darauf lesen lassen. Apropos, wusstet ihr schon, dass man bei Apple Hausverbot bekommt, wenn man zu viele ihrer Produkte zugleich erwerben möchte? Wenn ich Apple wäre, würde ich mich freuen, dass überhaupt jemand meinen überteuerten (cf. bitte auch bspw. diesen Vergleich iPad ./. Eee PC) lifestyle-Unfug für kaufenswert erachtet; aber Geld scheint ja genug da zu sein. Dies als Klammerbemerkung auch für meine geschätzte Leserin, die sich kürzlich fürchterlich darüber echauffierte, dass ich nun auch (was ja schon sehr vielsagend ist) und ständig Apple diffamiere, was ja so auch nicht stimmt, die Mighty Mouse zum Beispiel finde ich nach wie vor beeindruckend; gern geschehen jedenfalls.)

Eher kontraproduktiv erscheint mir übrigens auch das Werbeschild einer nahen Tischlerei:

möbel manufaktur
SalomoN
die creative tischlerei

Wenn man in diesem Unternehmen so creativ mit Möbeln wie mit der deutschen Sprache umgeht, ist es vermutlich tatsächlich ein überaus brauchbares. Ich meinerseits verzichte freiwillig auf Werkproben.

(Irgendwas ist ja immer.)

NetzfundstückePiratenparteiSonstiges
Medienkritik XXVI: Helden im Wandel

Die gestrige Fernsehwerbung offenbarte Ungewöhnliches:

Im Internet, diesem seltsamen rechtsfreien Raum voller Kinderpornografie und Urheberrechtsverstöße, von dem immer alle reden, gibt es ein Portal namens Helden der Liebe. Dieser annepfirsich recht ansprechende Titel ist Etikettenschwindel, denn trotz des Namens, der Werbung („ich liebe meine Frau“) und des Mottos auf dem Seitenbanner („Aus Liebe zur Liebe.“) geht es eben nicht um die Liebe in ihren Facetten, sondern allein um körperliche Vereinigung. Das Portal „Helden der Liebe“ widmet sich allein der erektilen Dysfunktion des Mannes.

Als „Helden der Liebe“ bezeichnet man dort ernsthaft jene Paare, die nach einer schweren gemeinsamen Zeit miteinander wieder glücklich geworden sind, nachdem der Mann seine Erektionsprobleme in den Griff bekommen hatte; weil Schnackseln und Liebe eben untrennbar miteinander verbunden sind, zumal wenn man seit Jahren verheiratet ist, weil man sich dann eben, so suggeriert jenes Portal, gegenseitig nur noch ertragen kann, wenn der Mann funktioniert, was über die Liebe ja dann eigentlich auch schon alles Nötige aussagt.

Angesichts solcher Informationen in solchen Medien ist es für mich schon ein wenig leichter zu verstehen, dass das, was die heranwachsenden Generationen unter der großen, wahren, ewigen und einzigen Liebe verstehen, nur mehr wie ein schlechter Scherz erscheint.

Übrigens, sofern sich noch jemand an die Berichterstattung über die total wichtige und bürgernahe Enquête erinnert: Jörg Tauss (Pirat) hat sich mit den Hintergründen ihres designierten Vorsitzenden beschäftigt. Ein Absatz als Vorgeschmack für den magenstarken Leser:

Im übrigen ist Fischer der Inhalt von Zensursula und die wichtigste Netzdebatte der letzten Jahre offensichtlich noch nicht einmal ansatzweise bekannt: Denn er spricht im Interview vom “Gesetz gegen die Weiterverbreitung von Kinderpornografie” – und meint wie sein Interviewer tatsächlich das Zugangserschwerungsgesetz, das mit der längst strafbaren Weiterverbreitung von Kinderpornografie nun allerdings nicht das MINDESTE zu tun hat.

Danke, reicht schon.

NetzfundstückePiratenpartei
Copy.Right.Now!

Das möchte ich der Leserschaft auch nicht vorenthalten:

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat ein umfassendes elektronisches Büchlein zum Thema Urheberrecht in der Zeit digitaler Kopien veröffentlicht, unter anderem mit einem Interview mit Jens Seipenbusch, dem Vorsitzenden der Piratenpartei Deutschland.

Das geltende Urheberrechtsregime reibt sich zunehmend an der digitalen Alltagswirklichkeit. Während es ursprünglich als ein auf den „genialen” Schöpfer zugeschnittenes Schutzrecht gegen Missbrauch konzipiert war, verstoßen wir, ob gewollt oder unbeabsichtigt, täglich gegen bestehendes Recht. Verlustfreies Kopieren gilt den einen als Zugewinn an Freiheit, den anderen als Einschränkung von künstlerischer Verfügungsgewalt und drohender Einnahmenverlust. Ein Ende der „Copyright Wars“ erfordert ein politisches und rechtstheoretisches Neudenken.

Das ganze Werk steht unter einer Creative-Commons-Lizenz und ist hier sowie via eMule herunterzuladen.

Lesenswert und (leider) politisch noch immer hochaktuell.

NetzfundstückeSonstiges
Qualität statt Quantität

Eine britische Psychologin hat herausgefunden (was eigentlich beinahe immer eher ein unheilvolles Zeichen ist), dass es, will man eine ausreichende Schar an regelmäßigen Konsumenten des eigenen Ins-Internet-Schmierens an sich binden, nicht darauf ankommt, ausgefeilte rhetorische Meisterleistungen, gespickt mit gewitzten Wortspielen und allerlei sprachlichen Finessen, abzuliefern, sondern vielmehr auf die Masse an produziertem Wortschwall.

Hierbei ist es nicht einmal unbedingt von Belang, was inhaltlich dabei herauskommt. Die Hauptsache sind Meinungen. Leute, die außerhalb der virtuellen Welt solcherlei fabulieren, werden auf dem Schulhof vertrimmt und später bestenfalls ignoriert, aber im Internet ist man da als Meinungshaber weitgehend geschützt vor Leuten, denen man auf die Nerven geht, ihnen bleibt nur schwerlich anderes übrig als mit den Zähnen zu knirschen. Vor den Meinungshabern hat man nicht einmal dann seine Ruhe, wenn man ihre primären Senfgläser weiträumig umkreist. Wenn sie gerade noch ein wenig Zeit haben, steigen sie von ihren Wolken herab und halten ihr meinungsvolles Gesicht in Kameras für Medien, deren Konsumenten bislang von ihnen verschont blieben, und wenn es aber bspw. Tageszeitungen sind, fallen sie zwischen all den Stammtischtrompetern nicht mal mehr weiter auf, so dass es schwer fällt, die tatsächlich relevanten Informationen noch zu destillieren. Und leider macht man es ihnen in anderen Medien auch nicht schwerer als in ihren Stammweblogs:

Jedes Blogposting lässt sich auf vielfältige Weise wertvoll ergänzen, und wer nichts dazu zu sagen hat, hat nur noch nicht das Reizwort entdeckt, an dem er andocken kann oder zu dem er die passende Nebenbedeutung assoziieren bzw. herbeihalluzinieren kann.

Wenn man nicht ausgerechnet zum Beispiel ich ist und seine Textsammlung, vulgo bisweilen auch und in meinem Fall keinesfalls als „Blog“ beschimpft, nur des Bloggens wegen betreibt, gibt man sich ein Ziel vor, sei’s nicht die Weltverbesserung, so sei’s doch zumindest Bekanntheit. Den Bauch pinselt nicht die Freude am Schreiben, ihn pinselt die eigene Zugriffsstatistik, hier und da garniert mit ein paar Einladungen zu Selbsthilfegruppen, betitelt „Lesungen“ und „Konferenzen“, während deren man seine Meinung, längst vielfach bekannt, noch mal aufsagen darf und dafür womöglich reich entlohnt wird, und das alles nur, weil man irgendwann einmal auf die Idee gekommen ist, seine eigene Haltung zu jedwelchen Stammtischthemen digitalisiert auf Festplatten zu rotzen. So einfach funktioniert das mit der langfristigen Leserbindung: Man muss nur das Schlüsselwort kennen, und die Welt steht offen.

Ich versuch’s mal:

Titten!

Sollte ich somit nun allerdings in die Riege irgendwelcher „A-Blogger“ aufsteigen und fortan mein Dasein in irgendwelchen Blogrollen fristen, umgeben von Menschen mit Meinungen, so entschuldige ich mich natürlich vielmals und verspreche, Einladungen zu irgendwelchen Lesungen, Konferenzen oder sonstigen muffigen Veranstaltungen, die allein dem Zweck dienen, sich gegenseitig toll und irgendwie auch sich selbst besser als die armen Nicht-„A-Blogger“ zu finden, auch weiterhin auszuschlagen. Ich habe eine Meinung, aber ich dränge sie niemandem auf; das Schöne an einer Meinung ist, frei nach Robert Gernhardt, die Silbe „mein“. Es zählt Qualität statt Quantität, Individualität statt nur Frequenz der Wiederholungen. Das sollte sich, eigentlich, auch mal herumsprechen.

(Dies auch als gut sichtbare Erläuterung, warum ich hier nicht täglich jeden Mist verwurste, übrigens.)

MusikNetzfundstückeSonstiges
Zufällig Superlativ

CDs, von denen ich als Musikfreund grundsätzlich die Finger lasse, kommen meist als „Box“ (zu Deutsch also als Kiste) daher, sind mit dem Konterfei des/der jeweiligen Interpreten verziert bzw., je nach Aussehen, verunstaltet und tragen Namen wie „Greatest hits“, „Best of“, „The best of“, „The very best of“ oder auch „Das Beste von“ und „Die größten Erfolge“. Auch recht beliebt bei denen, die sich in ihrem Hirnkasten Namen für diese willkürlichen Kompilationen ausdenken, sind „ultimative“, also finale, Liedsammlungen, denen dann aber leider immer noch etwas folgt. (Immerhin habe ich bislang noch keine „very ultimate collection of…“ gesehen.)

All diesen Namen gemein ist die inflationäre Verwendung von Superlativen, die insbesondere dann, wenn es mehrere verschiedene derartige Kompilationen eines einzigen Interpreten, wie etwa im Fall von Bob Dylan, gibt, ihren Zweck gänzlich verfehlt und mitunter gar lächerlich wirkt, sprachliche Finessen wie die Tatsache, dass „das Allerbeste“ (the very best), logisch gesehen, immer eine Teilmenge des „Besten“ (the best) sein muss und ein entsprechend benannter Tonträger ersterer Gattung nicht völlig andere oder noch mehr Titel enthalten sollte als sein großer Bruder, einmal gänzlich ignoriert. Warum ist zum Beispiel das Lied „Positively 4th street“ zwar enthalten in der Liste der allerbesten, nicht aber in der der besten oder anderen besten Lieder des Herrn Dylan?

„Natürlich“, werden nun die Käufer jener Tonträger erwidern, „ist die Auswahl der persönlichen Lieblingslieder stets eine subjektive, und wenn drei Leute eine Liste der ‚besten Lieder‘ eines Interpreten zusammenstellen, resultiert dies in drei verschiedenen Listen“; dann sollen diese Leute aber auch bitte davon absehen, dieser Auswahl ein nicht haltbares Superlativ als Attribut aufzudrücken. De facto ist die einzig vollständige und garantiert jeden Konsumenten zufrieden stellende Liste der „besten Lieder“, konsequent fortgeführt, letztendlich das Gesamtwerk eines Künstlers. Wer die Musik eines Interpreten mag, der wird entweder über die Jahre nach und nach die von ihm bevorzugten Alben vollständig erwerben oder eben nicht; aber dann wird er auch keinerlei Interesse an offenbar per Würfel zusammengestellten, nur selten in Zusammenhang stehenden Einzelstücken von diesen Alben haben.

Kompilation, so heißt’s in der Wikipedia, stamme aus dem Lateinischen, genauer von dem Substantiv „compilatio“, das unter anderem „Plünderung“ bedeutet; und das sagt ja eigentlich auch schon wieder alles.


Zitat des Tages zum in Bau befindlichen Freedom Tower in ausgerechnet den USA:

Als am 11. September 2001 das world trade center in New York einstürzte, da wurde in etlichen weniger beachteten Räumen, die sonst stets im Schatten des himmelhohen Wahnturmes aus Geld und Lüge lagen, überraschend die herrliche Sonne wiedergesehen.

Der aus Beton auf die Leichen gegossene freedom tower wird die alten Verhältnisse schon wiederherstellen.

Wie wahr.