Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Liegengebliebenes vom 29. Juli 2021

Schon vor meh­re­ren Jahr­zehn­ten gab es den Chat­bot Eli­za und des­sen betrun­ke­ne Vari­an­te, der heu­te als erste erfolg­rei­che digi­ta­le Simu­la­ti­on mensch­li­cher Kon­ver­sa­ti­on gilt. Man soll­te mei­nen, die „künst­li­che“ „Intel­li­genz“ habe sich seit­dem wei­ter­ent­wickelt. Lei­der gibt es IBM: „Chat­bot soll Impf­skep­ti­ker über­zeu­gen“ – wäre ein Pod­cast nicht sinn­vol­ler? Zum The­ma und völ­lig kor­rekt: Wenn ich mir …

‘Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 29. Juli 2021’ wei­ter­le­sen »

Netzfundstücke⁠Nerdkrams
Zoom (1995).

Jetzt weiß ich, was ich mit einer Zeit­ma­schi­ne machen wür­de: Even­tual­ly, there’s a good chan­ce that tele­pho­ne and TV will be digi­tal. Ima­gi­ne tele-con­­fe­­ren­cing from your dorm room. Mit dem­je­ni­gen ein ern­stes Gespräch über die nega­ti­ven Kon­se­quen­zen sol­chen Tuns ein Vier­tel­jahr­hun­dert spä­ter füh­ren – bevor es zu spät ist. (Bzw.: „Die­ses Mee­ting hät­te auch eine …

‘Zoom (1995).’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Entcloudcity

Beru­hi­gend: In der Open-Source-Sze­­ne wer­den neu­er­dings Pro­gram­me der­art umge­schrie­ben, dass sie weni­ger statt mehr Inter­net­zu­grif­fe durch­füh­ren, falls sie „eigent­lich“ auch off­line funk­tio­nie­ren. Das über­zäh­li­ge Inter­net kann ja dann statt­des­sen in Tür­klin­geln oder so ein­ge­baut wer­den.

Nerdkrams
GitHub (4): Schöne Lizenz hatten Sie da. Tja, blöd jetzt.

Micro­soft hat in sein Git­Hub die­ser Tage ganz viel Intel­li­genz rein­ge­kün­stelt, die beim Pro­gram­mie­ren in „öffent­li­chem Code“ (also unter ande­rem in auf Git­Hub lie­gen­den Pro­jek­ten) nach ver­meint­lich pas­sen­dem Code sucht und aus die­sem wie­der­um neu­en Code gene­riert. Wenn ich das rich­tig ver­ste­he, läuft das unge­fähr so ab: Der „Pro­gram­mie­rer“ – wer sei­nen Code von Auto­ma­tis­men …

‘Git­Hub (4): Schö­ne Lizenz hat­ten Sie da. Tja, blöd jetzt.’ wei­ter­le­sen »

Nerdkrams
Scheunentor überraschend durchschossen

Was pas­siert, wenn man eine Daten­bank ohne Pass­wort­schutz offen im Inter­net zur Ver­fü­gung stellt? Nun, jemand wird sie fin­den und benut­zen: When I con­tai­ne­ri­zed Mon­goDB, Docker hel­pful­ly inser­ted an allow rule into ipta­bles, ope­ning up Mon­goDB to the world. Man hängt eine unge­schütz­te Daten­bank in einem „Con­tai­ner“ (d.h. in einer black box ohne direk­ten Pro­to­koll­zu­gang) …

‘Scheu­nen­tor über­ra­schend durch­schos­sen’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Lösung: Auslandspornofilter

Amü­san­te Idee von den Puri­ta­nern in den Län­der­re­gie­run­gen: Die Län­der arbei­ten an einer Reform des Jugend­­­me­­di­en­­schutz-Ver­­­trags. Es droht die Pflicht zur Vor­in­stal­la­ti­on von Por­­no- und Jugend­schutz­fil­tern auf End­ge­rä­ten. (…) In dem umstrit­te­nen „ersten Arbeits­ent­wurf“ für die JMStV-Reform heißt es in Para­graf 12: „Betriebs­sy­ste­me, die auch für den deut­schen Markt bestimmt sind, müs­sen tech­ni­sche Pro­gram­me vor­se­hen.“ …

‘Lösung: Aus­land­spor­no­fil­ter’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
>

Kur­ze Durch­sa­ge von der „tages­schau“ (bekannt für den „Fak­ten­fin­der“): Es ist qua­si das Grün­dungs­do­ku­ment des World Wide Web: 9550 Zei­len Pro­gram­mier­code, die den Start des Inter­nets ermög­lich­ten. Ach so, des Inter­nets – da hat das Inter­net also zwölf Jah­re nach der Stan­dar­di­sie­rung von fin­ger, acht Jah­re nach FTP und SMTP, sechs Jah­re nach der Umstel­lung …

‘>’ wei­ter­le­sen »

Nerdkrams⁠In den Nachrichten
Sony enteignen! (2)

„hei­se online“: Sony will per einst­wei­li­ger Ver­fü­gung die DNS-Auf­­­lö­sung von Domains ver­bie­ten. Es scheint mir im Sin­ne der Mensch­heit zu sein, das skru­pel­lo­se Unter­neh­men Sony, den bekann­ten Her­stel­ler und Ver­tei­ler von Schad­soft­ware, mit­tels bewuss­ter Nut­zung der eige­nen Kauf­kraft immer und immer wie­der dar­an zu erin­nern, dass ihm ein biss­chen Demut gut zu Gesicht stün­de. (Teil …

‘Sony ent­eig­nen! (2)’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Schei�-Variablennamen immer

Was für eine Ver­schwen­dung: Rust 1.53 unter­stüt­ze es, dass man Varia­blen, Kon­stan­ten, Struk­tu­ren und so wei­ter mit einem Groß­teil des Uni­code­zei­chen­sat­zes anstel­le – wie bis­her – nur der 26 Zei­chen des west­li­chen Alpha­bets und ein paar Son­der­zei­chen beschrif­ten kann, lässt mich „hei­se online“ wis­sen, und dann gehen nicht mal Emo­jis. Ich erwar­te sekünd­lich einen Auf­kreisch, …

‘Schei�-Variablennamen immer’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
#OpTinfoil: Das Gegenteil von Hacken

Was „t‑online“ behaup­tet, was Hacker sind: Die Hacker suchen nach Schwach­stel­len in der Struk­tur von Inter­net­auf­trit­ten, um Rech­te und Zugrif­fe zu bekom­men. (…) Anony­mous berei­tet die Ent­deckun­gen dabei in eige­nen Tex­ten auf. Was Hacker aller­dings auch sind: Hacker spü­ren Sicher­heits­lücken auf, ohne die­se für ihren Vor­teil zu nut­zen oder Scha­den anzu­rich­ten. Was „Anon­Leaks“ – den …

‘#OpT­in­foil: Das Gegen­teil von Hacken’ wei­ter­le­sen »

In den Nachrichten⁠Nerdkrams
Nichtnachrichten über Apple

Genug von der Bericht­erstat­tung dar­über, was Apple anläss­lich der WWDC vor­ge­stellt hat? „9to5mac“ nennt sechs Din­ge, die Apple anläss­lich der WWDC nicht vor­ge­stellt hat und die des­halb kei­ne Neu­ig­kei­ten sind, flan­kiert von Qua­li­täts­me­di­en wie „Mac Life“ und dem gewohnt beknack­ten „t3n“, das sie­ben Absät­ze, drei Über­schrif­ten und zu vie­le Bil­der dafür nutzt, bekannt­zu­ge­ben, dass es …

‘Nicht­nach­rich­ten über Apple’ wei­ter­le­sen »

Nerdkrams⁠Netzfundstücke
Antifeaturitis: Mailclient gut, weil Mailclient schlecht.

Ich gebe zu: Ich bin jemand, der E‑Mails für ein durch­aus nütz­li­ches Medi­um hält, denn sie erfor­dern in der Regel weder eine sofor­ti­ge Ant­wort noch die künst­li­che Ver­knap­pung von Spra­che und Inhalt. Dass aber spä­te­stens in den Neun­z’­gern die For­ma­tie­rung via HTML, spä­ter auch die Ein­bin­dung von CSS als Stan­dard­funk­ti­on in Mail­pro­gram­me Ein­zug hielt, erach­te …

‘Anti­fea­turi­tis: Mail­cli­ent gut, weil Mail­cli­ent schlecht.’ wei­ter­le­sen »