Gerade schaute ich wieder einmal in den Ordner für abgelehnte Kommentare und Verweise von anderen Webseiten und fand so heraus, dass ich unter anderem mehrfach von Ulf Hundeiker erwähnt wurde, der in seinem Beitrag ein wenig über das Muttersöhnchentum von Bushido referiert. Dabei verweist er unter anderem auch auf das Pepilog, genauer: auf einen Artikel dort, der Sidos tatsächlichen Namen zum Thema hat. (Ein Sido ist, so weit ich das mitbekommen habe, so was wie Bushido, nur anders.)
In dessen Kommentarbereich (also dem Pepilog-Kommentarbereich, nicht dem von Sido), in dem sich die Freunde seltsamer Klänge battleten gegenseitig mit nicht unbedingt allzu freundlichen Namen bedachten, wird zur leichteren Unterscheidung der Nutzer die Technik der Identicons verwendet.
Ein Identicon ist, kurz gesagt, eine computergenerierte Grafik, die aus dem Hashwert (einer Art Quersumme) der eigenen IP-Adresse berechnet wird und somit jede IP-Adresse weltweit eindeutig darstellen kann. Eine ähnliche Technik verwendet auch die Netzpräsenz, in deren Rahmen dieser Text hier erscheint; die so genannten “Gravatare”, die im Kommentarbereich neben dem eigenen Namen erscheinen, sofern man die verwendete Mailadresse kostenfrei angemeldet hat, werden allerdings nicht dynamisch erzeugt, sondern können selbst eingestellt werden. (Dies auch, weil ich die möglichen Alternativen, unter anderem eben solche Identicons, nicht sonderlich hübscher als die weiße Silhouette vor grauem Hintergrund, die als Standard-Gravatar dient, finde.)
Genug des Exkurses. Ich besuchte also das Pepilog und schaute gedankenverloren in die Grafikspalte, weil die Kommentare nun wirklich nicht sonderlich erwähnenswert schienen, bewegte mich durch die Seite, bis mein Blick an etwas haften blieb, und stutzte ein wenig, schaute noch mal hin und musste grinsen:
![]()
Gern auch noch mal in groß:
![]()
Damit mich niemand falsch versteht: Ich kenne die Swastika durchaus auch ohne knallroten, diagonal durch sie gezogenen Strich, und ich bin wahrlich weit davon entfernt, jegliche Symbolik, die man revisionistisch verstehen könnte, auch so zu verstehen, aber ein wenig wunderlich mutet mir das schon an, dass mir da noch keine empörten Aufschreie irgendwelcher Zentralräte zu Ohren gekommen sind; zumal doch diese Identicons aufgrund des verwendeten Algorithmus’, also tatsächlich zufällig und unbeabsichtigt, alle recht ähnlich aussehen:
![]()
Sollte jetzt irgendein Leser dieses Textes und Betrachter der eingebundenen Grafiken in Personalunion ernsthaft und ohne wie auch immer geartete Ironie entsprechende Maßnahmen gegen jegliche Internetpräsenzen erwägen, die Gebrauch von dieser Technik machen, so bitte ich um eine kurze Mitteilung. Eine solche Gelegenheit zu einer Gesichtspalme kann ich nicht ungenutzt verstreichen lassen.
(Im Piratenforum rollen übrigens sozusagen Köpfe, nachdem es kürzlich zu einigen unschönen Machtspielchen gekommen war. Die Parteiführung hat die Verantwortlichen, die noch nicht freiwillig zurückgetreten waren, ihres Sonderstatus’ enthoben und somit erste Sanktionen verhängt. Es ist, fürchte ich, aber nur noch eine Frage der Zeit, bis auch diese durchaus begrüßenswerte Entwicklung jemandem begegnet, der ihretwegen Zeter und Mordio schreit. Dabei wäre die Energie, die in solchem Kinderkram steckt, anderswo wahrlich besser aufgehoben; andererseits: Wer sich mit solchen Kleinigkeiten aufhält, stört wenigstens nicht bei der Parteiarbeit.)



So so, hier werden also Kommentare abgelehnt…
Nein, nur als Spam erkannt. Waren auch nur zwei Pingtrackbackdinger von einem Weblog, das diese Technik offenbar nicht beherrscht. Habe das ja nun manuell nachgeholt.
Was ist Andrease? Ein neues Enzym zur Rechtsradikalismussynthese?
Mehrere Exemplare Andreas.
also ich kann da kein Swastika drin erkennen, muss man sich schon mühe für geben.
Na, das erste Exemplar geht schon.