In den NachrichtenMusikWirtschaft
Spotify: Mit fremder Kunst in die Pleite

„förderland“, 22. August 2012:

Im vergangenen Jahr hat der bekannte On-Demand-Musikdienst Spotify 188 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet – aber auch seinen Verlust deutlich gesteigert. (…) 188 Millionen Dollar eingesammeltem Risikokapital stehen etwa 90 Millionen Dollar (610 Millionen Kronen) Nettoverlust in den vergangenen zwei Geschäftsjahren gegenüber.

Sachdienlicher Hinweis aus dem Internet, 22. August 2012:

Pro Lied bekommen die Rechteinhaber 0,41 Cent (also 0,0041 Euro) von Spotify, die sie sich dann irgendwie mit den Interpreten, also den eigentlich Kreativen, teilen dürfen.

„heise online“, 29. April 2019:

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat die Marke von 100 Millionen zahlenden Abo-Kunden geknackt. Allerdings weist das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust von 142 Millionen Euro aus. (…) Im Vorjahresquartal hatte Spotify noch einen Verlust von 169 Millionen Euro bei etwa 75 Millionen Premium-Abonnenten eingefahren.

Ich könnte Spotifys Aktionäre, die sich von der Investition in die weitere Ausbeutung von Kreativen eine Erhöhung ihres Kontostandes erhoffen, für den bisherigen wirtschaftlichen Werdegang des Unternehmens bedauern, aber ich will nicht.


Für Freunde historischer Ärgernisse noch ein weiterer Schuldner: Die DDR kostet den deutschen Steuerzahler im kommenden Jahr Partygebühren in Höhe von 61 Millionen Euro. Wehe, es gibt keinen Schnaps!

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