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Jane Get­ter Pre­mo­ni­ti­on – Sur­pri­sed // Tor­ten­po­li­ti­ker

Alles schläft, Eulchen wachtHur­ra, ein Schalt­mon­tag! Nichts, was wir heu­te tun, wird Kon­se­quen­zen haben; um so wich­ti­ger ist es, den Tag so zu begin­nen, wie es kaum rich­ti­ger sein könn­te, satt und zu zweit näm­lich. Roman­tisch und doof wie Käuz­chen und Mond.

Selbst­ver­liebt­heit über­las­sen wir also getrost denen, die sie ver­die­nen. Donald Trump zum Bei­spiel gehe es – huch! – nur um Donald Trump, lässt Mar­tin Klingst Leser von „ZEIT ONLINE“ wis­sen, schreibt aber lei­der nicht dran, was trotz des Über­an­ge­bots an medi­al ver­wert­ba­rer hei­ßer Luft, die offen­sicht­lich raus muss, einen Nicht-US-Ame­ri­ka­ner außer blo­ßer Lust am Non­sens eigent­lich an die­ser Wahl inter­es­sie­ren soll­te. Als hät­te das Inland nicht genug Ärger!

Ande­rer­seits ist die Kin­di­sie­rung der Poli­tik auch hier ein Pro­blem: Bea­trix von Storch mit einer Tor­te bewor­fen, haha, „getor­tet“, roflol, sozu­sa­gen; das Netz sitzt des­we­gen seit gestern im Stuhl­kreis und klatscht jauch­zend, denn so etwas ist gut für den poli­ti­schen Dis­kurs: Die Frau wähl‘ ich nicht, die hat Tor­te im Gesicht. Hat die nicht auch irgend­was mit Aus­län­dern gesagt? Haha, Tor­te! Die Pira­ten­par­tei als ein­sti­ges Sinn­bild des poli­ti­schen Hedo­nis­mus hat ihre Tor­tig­keit der­weil vor­über­ge­hend aus­ge­setzt und das sei, so heißt es aus ihren Rei­hen, wahl­wei­se schlecht oder gut für sie. Viel­leicht lässt sich das mit einer Kuchen­schlacht bei­le­gen.

Was wir nun aber erst ein­mal bei­le­gen, ist die Erin­ne­rung dar­an, dass das Wochen­en­de vor­über ist. Den­ken wir an etwas Schö­nes, den­ken wir an Musik.

Jane Get­ter Pre­mo­ni­ti­on fea­turing Corey Glover „Sur­pri­sed“ Live at the Iri­di­um

Guten Mor­gen.