Ich bin wieder da-ha von meinem ereignisarmen Erholungswochenende, das ich unter das anachronistische Motto “Tux erobert die Zone” stellte. Leider gab es diesmal mitneffen mitnichten Bahnreisende zu verhöhnen, was ich durchaus für nicht ungewöhnlich befinde, denn wer, abgesehen von langweiligen Schnarchnasen und mir, fährt schon allein der Unterhaltung wegen in die deutschen Ost-Territorien?; und auch sonst erfüllte der kurze Aufenthalt meine Erwartungen voll und ganz. Ich habe mir einmal die Freiheit erlaubt, die blühenden Landschaften zu verbildlichen:
Nebenbei arbeite ich, während ich dies schreibe, erst einmal die ungelesenen Neuigkeiten ab.
Darunter ist auch ein bravouröser Eintrag von Peter, der nicht nur auf [cref 3147 mich] verweist, sondern auch noch eine andere prima Internetseite gefunden hat:
Schamlos kopiert hat FAZ.net die Idee, anhand einer Textprobe zu versuchen, herauszufinden, welcher einigermaßen bekannte Schreiber ähnlich deklamierte. Ich nahm, weil ich die Formulierung “etwas treibt jemandem die Zornesröte in die Fresse” für so überaus gelungen befand, meinen vorigen Beitrag über [cref 3033 CD-Verpackungen] als Beispiel heran und erhielt ein unerwartetes Ergebnis:
Es hätte, immerhin, auch Hitler sein können. (Ich habe das Ergebnis nun nicht mit anderen Texten meiner Urheberschaft verglichen.)
Eine meiner Lieblingsstatistiken aus Thilo Sarrazins “Deutschland schafft sich ab” ist übrigens derzeit diese:
Unter den extrembegabten (IQ von 145 oder höher) Schülern beträgt der Anteil der männlichen Heranwachsenden 8:1 im Vergleich zu dem der weiblichen Ebensolchen. Nimm dies, Frauenbewegung!
(Apropos Frauenbewegung: Die knuffige Ministerin Kristina Schröder äußerte sich, wie den gestrigen Nachrichtensendungen und unter anderem auch SPIEGEL Online zu entnehmen war, unlängst zum Thema Deutschenfeindlichkeit. Sie beklagte, dass auf Schulhöfen und in U‑Bahnen deutsche Kinder aufgrund fragwürdiger Ressentiments als “deutsche Kartoffel” und “deutsche Schlampe” bezeichnet würden, was untragbar sei, da somit die Kinder unter ihrer Herkunft leiden müssten. Das ist in der Tat unerhört. Auch ich plädiere dafür, Schlampen grundsätzlich ohne Nennung ihrer Herkunft generell als Schlampen zu bezeichnen. So wird der Umgang miteinander doch gleich viel freundlicher gestaltet!)






Wo warste denn in der Zone?
Nahe Magdeburg.
Sie, mein werther Herr, sind eine deutsche Kartoffel.
Selber!
Ich möchte mich hiermit deutlich für die (deutsche) Kartoffel aussprechen. Und gegen (asiatischen) Reis und (italienische) Nudeln. Und anderes Zeugs!
Das Lustige ist: Man sieht es dir an!