Sonstiges
Mei­ne Oma pfleg­te zu sagen: „Mal was ande­res“

… sobald sie etwas nicht moch­te. Sie war aber weder in der han­no­ver­schen Men­sa noch ließ sie sich von mir beko­chen.

Ich weiß, dass Stu­den­ten ger­ne in der Haupt-Men­sa der Uni Han­no­ver essen. Nicht umsonst ist die­se schon mit den besten natio­na­len Restau­rants ver­gli­chen wor­den, konn­te mit­hal­ten und wur­de in einem wei­te­ren Ver­gleich die Nr. 1 nie­der­säch­si­scher Men­sen. Ob sie dem damal­gen Ruf heu­te noch gerecht wird, ent­zieht sich jedoch mei­ner Kennt­nis.

Des­halb mein Vor­schlag: Maro­nen (nein, ich mei­ne nicht die auch sehr lecke­ren Pil­ze; es han­delt sich viel­mehr um Ess­ka­sta­ni­en). Der eine oder ande­re kennt sie viel­leicht vom Weih­nachts­markt: Die obe­ren in der über­ge­be­nen Tüte sind mei­stens zu heiß, die unte­ren schon wie­der kalt, sobald man sich bis dahin durch­ge­fut­tert hat.

Zunächst ist Sel­ber­sam­meln ange­sagt. Wer jetzt glaubt, ich gebe hier mei­ne Fund­stät­ten preis, der hat sich schwer geschnit­ten. Nur so viel sei ver­ra­ten: Die Ess­ka­sta­nie weist wesent­lich mehr und wei­che­re Sta­cheln auf der grü­nen Scha­le auf als her­kömm­li­che und unge­nieß­ba­re Ross­ka­sta­ni­en.

Zur Zube­rei­tung: Zunächst wer­den die Maro­nen unge­schält (damit mei­ne ich die brau­ne Scha­le ;) ) ganz gekocht oder in einem Was­ser­bad in der Mikro­wel­le erhitzt. Danach wer­den sie vor­sich­tig geschält (das ist der lästi­ge Teil, den ich ger­ne ande­ren über­las­sen wür­de, dort aber lei­der auf Gra­nit bei­sse) und, sofern sie noch warm sind, sofort ver­zehrt. Soll­ten sie bereits erkal­tet sein, kocht man sie noch ein­mal auf und gla­siert sie anschlie­ßend mit But­ter und Zucker.

Zuletzt noch ein Hin­weis: Ja! Das Geschirr stammt von einem unmög­li­chen Möbel­haus aus Schwe­den.

Also: Ent­decke die Mög­lich­kei­ten!


(Dies war ein Gast­bei­trag von Didi. Schaut mal bei ihm rein und kom­men­tiert flei­ßig!)