Vor etwas mehr als drei Jahren schrieb ich:
Ich weiß noch nicht, was ich mache, wenn ich dereinst aus dem Rat ausscheiden (hihi) sollte; etwaige Angebote, meine Mandatszeit zu verlängern, werde ich jedenfalls ausschlagen. Die Selbstdarstellung liegt mir kaum, Kaninchenzucht indes noch weniger.
Da dieser Zeitpunkt mit der nächsten Kommunalwahl gekommen sein wird und damit brutto 17 Jahre meiner Beschäftigung mit Parteipolitik zu Ende gehen werden, hatte ich eigentlich vor, ein Buch mit einer ausführlicheren Erläuterung des damals gezogenen Fazits,
Macht es nicht.
, zu schreiben, aber weil ich nebenbei noch etwas habe, das manche wohl ein „richtiges Leben“ nennen würden, hat es hinsichtlich des Umfangs nur zur Broschüre gereicht. Eigentlich wollte ich meine kommunalpolitische Publikation von dieser hier getrennt führen, aber da zum Einen erstere nun ein Ende findet und ich zum Anderen mittlerweile sowohl von einem freundlichen Herrn aus der sog. Blogosphäre (ich erwähnte ihn zuvor) als auch von einem Vöglein darauf hingewiesen wurde, dass mein etwas ausgeuferter Rant gefälligst ein größeres Publikum zu haben verdient habe, verlinke ich ihn hier dann doch und betrachte die Angelegenheit als erledigt.


Dass Sie, werter Herr tux0r, aus dem Rat ausscheiden wollen, prangere ich an.
Für den Erhalt Ihres Mandates würde ich sogar das Meldegesetz umgehen und mich (natürlich nur äußerst vorübergehend) in diesem „Braunschweig“ oder wie das da heißt, anmelden, und zwar nur, um Sie zu wählen!
Vielleicht überlegen Sie sich das nochmal – so günstig kommen Sie so schnell nicht wieder an eine Wählerstimme!
Gruß aus Nds,
KM
Wenn Wähler das intellektuelle Niveau hätten, das sie bräuchten, dass mich ihre Stimmen noch mal interessieren, hätten sie nicht so einen Mist zusammengewählt.