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Kurz­kri­tik: I Like Trains – Kom­pro­mat

iLiKETRAiNS - KompromatLan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Über I Like Trains, damals noch inter­es­san­ter sti­li­siert, schrieb ich im März 2012, ich habe „zum Bei­spiel auch die Geschicke von iLi­KE­T­RAiNS nach dem gelun­ge­nen Debüt und dem scheuß­li­chen Zweit­ling kaum mehr wei­ter ver­folgt“. Dabei war es bis 2020 geblie­ben, jetzt aber habe ich Kom­pro­mat gesam­melt in mei­ner Musik­samm­lung gefun­den, näm­lich das dies­jäh­ri­ge Album des­sel­ben Namens (Amazon.de, Band­camp, TIDAL). Es sei, behaup­ten mei­ne Quel­len, das zwei­te Album der eng­li­schen ehe­ma­li­gen Postrock­band seit acht Jah­ren, inso­fern gab es frei­lich auch nicht viel zum Ver­fol­gen.

Die For­mu­lie­rung eben war bewusst gewählt, denn ehe­mals iLi­KE­T­RAiNS haben außer ihrer Schreib­wei­se auch ihren Stil geän­dert. Auf „Kom­pro­mat“ geht es im wei­te­sten Sin­ne um die Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft – end­lich mal wie­der ein Kon­zept­al­bum also.

The truth is a con­stant stream of non-sequi­turs.

Die musi­ka­li­sche Beglei­tung wür­de ich als aus New Wave, Shoe­ga­ze, Trip-Hop und Post­punk (u.a. „Pati­ence Is a Vir­tue“) bestehend beschrei­ben, wür­de ich die Exi­stenz von Gen­res aner­ken­nen, woge­gen ich mich auch wei­ter­hin zu stem­men beab­sich­ti­ge. Sän­ger David Mar­tin als dem Album mit sei­ner Stim­me den letz­ten Schliff ver­pas­send zu bezeich­nen wür­de ich aller­dings dann doch wagen wol­len.

Desi­re is a Mess

Die Vinyl- und CD-Ver­sio­nen des Albums sol­len wegen Coro­na erst Ende Sep­tem­ber ver­füg­bar sein. Na gut, freue ich mich halt noch ein biss­chen län­ger dar­auf.

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