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Twen­ty Six­ty Six And Then – The Way That I Feel Today

Was fehltEs ist Mon­tag und es wird warm. Das ist ein wenig scha­de, denn bald wer­den die Stra­ßen und die Züge wie­der gesäumt sein von schwit­zen­den Men­schen mit zu wenig Zeit. Ein Salz­streu­er, der kei­ne Musik spielt, ist ein schlech­ter Salz­streu­er, aber wer bin ich schon, dass ich mir Wert­ur­tei­le anma­ße?

Es ist Mon­tag und es wur­de gewählt. In der Hoff­nung, die Nazis so los­wer­den zu kön­nen, hat die Wäh­ler­schaft Schles­wig-Hol­steins lie­ber CDU und SPD, ein bewähr­tes Gespann auch auf Bun­des­ebe­ne, wenn es dar­um geht, die Frei­heits­rech­te mün­di­ger Bür­ger zu beschnei­den, eine theo­re­ti­sche Koali­ti­ons­mehr­heit ver­schafft. Bei der Wahl zwi­schen gefähr­li­chen Faschi­sto­iden und der AfD ent­schei­det sich der Möch­te­gern-Intel­lek­tu­el­le dann doch lie­ber für erste­ren Geg­ner sei­ner Frei­heit. Kol­le­ge Jour­na­list sagt, die SPD sei gut, also ist sie das auch. Im glei­cher­ma­ßen faschi­sto­iden Frank­reich – dem Land mit dem andau­ern­den Aus­nah­me­zu­stand und der Total­über­wa­chung jedes mensch­li­chen Seins – wur­de der­weil statt Mari­ne le Pen zum Glück ein Euro­pa­be­für­wor­ter zum Ver­ant­wort­li­chen für die wei­te­re Ent­rech­tung der Fran­zo­sen ernannt. Das Pro­blem war noch nie der Prä­si­dent, es war, ist und bleibt die Poli­tik sei­nes Par­la­ments. Ler­nen durch Schmerz, nur ohne Ler­nen.

In wei­te­ren ver­zicht­ba­ren Nach­rich­ten: You­Tube-Ner­ven­sä­ge „Bibi“ von „Bibis Beau­ty Palace“ hat ein wun­der­schö­nes Lied auf­ge­nom­men. Ich emp­feh­le den Mon­tag jedoch statt­des­sen mit etwas ange­neh­me­rer Musik zu begin­nen.

Guten Mor­gen.