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Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 8. Okto­ber 2016

Selbst­ver­ständ­lich geht es den mei­sten App­le­kun­den aus­schließ­lich um die über­ra­gen­de Tech­nik, was die­ses Pro­dukt nahe­zu schlüs­sig erklärt: Eine Ker­ze, die nach neu­em Mac riecht.


Wir brau­chen mehr Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen, haben sie gesagt. Die machen Fir­men mensch­li­cher, haben sie gesagt.


Eigent­lich jedes Mal, wenn ich Vinyl anprei­se, kann ich mir sicher sein, dass eini­ge Leser geräusch­voll oder auch völ­lig laut­los mit dem Kopf schüt­teln und mich einen rück­stän­di­gen Kon­ser­va­ti­ven schimp­fen, der mit einer rein digi­ta­len Musik­samm­lung so viel anfan­gen kann wie ihr Opa mit Rock­mu­sik. Strea­ming ist die Zukunft und in jeder Hin­sicht einer anstän­di­gen Plat­ten­samm­lung über­le­gen. Mit einer Plat­ten­samm­lung zum Bei­spiel fängt man sich nicht mal Mal­wa­re ein. Voll doof.


Aus der belieb­ten Rei­he „was für ein rück­stän­di­ger Kon­ser­va­ti­ver könn­te denn was gegen den Fort­schritt haben?“ übri­gens auch: Insu­lin­pum­pen las­sen sich im Vor­bei­ge­hen hacken.


Abschlie­ßend das Zitat der Woche, das bit­te­schön pro­mi­nent im öffent­li­chen Raum platz­iert gehört: „[W]enn die Fra­ge, ob die Bom­be gut ist oder ob die Bom­be böse ist, bei­na­he immer damit beant­wor­tet wer­den kann, wer die Bom­be abge­wor­fen hat, dann kannst du dir völ­lig sicher sein, dass du schon längst im Krieg bist.“