ComputerIn den NachrichtenPolitik
Cyber­be­waff­ne­ter Cyberkonflikt!

Hur­ra, na endlich:

Die Nato hat den Cyber­raum zu einem eigen­stän­di­gen Ope­ra­ti­ons­ge­biet erklärt. Angrif­fe über Daten­net­ze wer­den nun wie sol­che durch Land‑, See- oder Luft­streit­kräf­te behan­delt, sag­te Gene­ral­se­kre­tär Jens Stoltenberg.

Einer­seits wür­de ich das Zwangs­de­mo­kra­ti­sie­ren (bekannt­lich in der Regel ein recht destruk­ti­ver Pro­zess) von E‑Mail-Spam­mern begrü­ßen, ande­rer­seits bedeu­tet das im Wesent­li­chen: Die NATO hat dem Inter­net den Krieg erklärt. Wie schnell lan­det man doch auf der fal­schen Sei­te, denn wel­cher Cyber­krie­ger kämpft schon mit offe­nem Visier?

Euer Brow­ser? In den Hän­den der Fal­schen eine gefähr­li­che Waf­fe. Laut dem Hacker­pa­ra­gra­phen macht euch ein ein­fa­cher Ping schon ter­ror­ver­däch­tig, künf­tig wohl auch mit Fol­gen. Passt lie­ber auf, wo ihr hinklickt, hier ist alles ver­min­tes Gelän­de. Kei­ne Sor­ge aber, wenn mor­gen die Cyber­wehr vor eurer Tür steht: Die schie­ßen bekannt­lich immer daneben.

(via Schwer­dt­fe­gr)