Wenn ich nicht gerade auf seltsame festivals gehe und dort fotografiere, gehe ich manchmal auch auf seltsame festivals und fotografiere dort.
Nicht jedes festival verläuft so wie anlässlich des letzten ebensolchen geschildert, denn tatsächlich haben andere festivals, seien es nun die Hildesheimer Wallungen, sei es nun die hier auch weiterhin nicht näher benannte Veranstaltung, noch weitaus obskurere Zielgruppen, und damit einher geht das kollektive feeling des vollends Geisteskranken, yo!
Will sagen: Wenn der überregional bejubelte headliner eines der Veranstaltungstage wegen alkoholinduzierten Deliriums und daraus folgernden Desinteresses am eigenen Schaffen mitten im Auftritt die eigene Bühne zu verlassen beabsichtigt, Menschen in Was-zum-Teufel?-esquen Kostümen unter quasi tosendem Beifall rein instrumentales Gekloppe und Getröte zum Besten geben und das Niveau stetig singt sinkt, dann ist das schon so’n bisschen meine Welt.
Wenn dann noch in strömendem Regen Hunderte, gewandet in Kostüme zwischen leger und so was von retro, bis in die Nacht hinein zwei (allerdings sehr guten) Blasinstrumentalisten, einer Harfistin, einer Paukistin und einem Akustikgitarristen zujubelt, die in guter, alter Jethro-Tull-Manier (allerdings weniger subtil) Flüche gegen Regierungen ausstoßen, wenn obendrein das Zelt infolge zweier Tage Dauerregens den Dienst quittiert, man also feucht und erkältet und mit einem Schädel von hier bis (mindestens) Honolulu aufwacht und trotzdem die beste Laune des ganzen verdammten Sommers mit sich herumträgt, dann fühlt man sich doch schon ein bisschen lebendig.
Jedenfalls meistens.
Sollte einer der hier Lesenden ebenfalls zugegen gewesen sein, so empfehle ich eine entsprechende Äußerung zwecks Austausches.
P.S.: Entdeckung des Wochenendes ist Omnia. Konsum empfohlen. (Also Konzertkarten und Tonträger, nicht die schnuckelige Harfistin, latürnich.)
P.P.S.: “Apple: Die Arroganz der Macht”; warum muss man für so grandiose Schlagzeilen einklich das “manager-magazin” lesen?







Nicht mein Ding; erinnert mich aber an mein Linden.
Es war klasse da.
Und danke das ich das “Bild” nun wieder nimmer aus dem Kopf bekommen habe .… *grrrrrrr*
Die Bands waren klasse ..
nur der “Teufel” hat mich irre entäuscht
Wenigstens hatte er die Eier, sich bei den Festivalbesuchern zu entschuldigen ..
was und den Auftritt im nach hinein auch nicht mehr rettet .…
Welche Band nicht sehenswert gewesen war .. ka .. ich fand alle die ich gesehen und gehört habe klasse
Nur Wettergott war der meinung die Schleusen nimmer schließen zu müssen.
Vielleicht sollte er mal nen gesundes Mittelmaß finden.
Das zusammen mit den leichten Wind .. war ziemlich Schlaf unfreundlich.
Eins weiß ich 2012 bin ich wie immer gerne wieder dabei
Ja. Ich würde mich auch betrinken und früher oder später der Geisteskrankheit anheim fallen, wohnte ich in Linden.
Andere können bei leichtem Wind ja sogar gänzlich im Freien nächtigen …
ob der die ganze nacht auf dem markt lag ..
wissen wir doch garnet …
aber sah lustig aus .. und seine schlafhaltungen waren auch belustigend
Ich bezweifle, dass er vorher in irgendeinem Zelt lag, den Flecken nach zu urteilen.
entzückend.
war es zufällig das Hörnerfest?
Ich habe die Nennung der Veranstaltung bewusst vermieden und tue dies auch weiterhin. Wer dort war, weiß, was es war; und dem Rest muss ich meine obskure Neigung zu noch obskureren Veranstaltungen ja nicht allzu deutlich aufzeigen, hoffe ich.