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Gleich klatscht et, Jun­ge.

Aus der belieb­ten, unre­gel­mä­ßig erwei­ter­ten Rei­he „sehr selt­sa­me Soft­ware­pro­duk­te“:

Der Clap­Com­man­der ermög­licht die Steue­rung des Betriebs­sy­stems (Win­dows und ein funk­tio­nie­rend ange­schlos­se­nes Mikro­fon vor­aus­ge­setzt) mit­tels Klat­schens, ver­gleich­bar etwa mit der in der Pop­kul­tur, unter ande­rem in South Park (Staf­fel 2, Epi­so­de 10, bei etwa 5:00 Minu­ten), zitier­ten Klatsch­steue­rung für Beleuch­tungs­ein­hei­ten. (Der genaue Fach­ter­mi­nus ist mir gera­de nicht bekannt, inhalt­li­che Ergän­zun­gen dies­be­züg­lich wer­den gern gese­hen.) Ein net­tes Spiel­zeug ist dies alle­mal, mit 19,95 US-Dol­lar auch nicht all­zu teu­er.


Apro­pos „nicht all­zu teu­er“; bei’en Schall­gren­zen gibt’s recht pri­ma klin­gen­de Alter­na­ti­ve-Pro­gres­si­ve-Rock-Metal-Musik auf die Ohren:

Lupen­rei­ner Alter­na­ti­ve mit reich­li­cher Drein­ga­be von Pro­gres­si­ve und Metal. Melan­cho­lisch, stil­si­cher und mit aus­ge­feil­ter Rhyth­mik. Hier ist die Intel­li­gen­zia am rocken, hat ihren Spass und nickt aner­ken­nend . Sau­ber gezupf­te Gitar­ren, fet­tes Schlag­zeug und die ausser­ge­wöhn­li­che Stim­me von Sän­ger / Gitar­ri­sten Oli­ver Rei­necke, die den Songs die gewis­se Klas­se geben. Respekt nach Karls­ru­he. Zwar erin­nert der Mann tat­säch­lich ein wenig im Stil und Phra­sie­rung an May­nard James Keen­an, aber das macht nichts. Er lebt die Songs, lässt sie wach­sen und klingt außer­ge­wöhn­lich.

Die Band Futi­le ver­scher­belt ihr Album 7 Night­ma­res im MP3-For­mat für lau und für zehn Euro als Gesamt­kunst­werk. eMu­le-Freun­de wer­den hier fün­dig.

Durch­aus emp­feh­lens­wert.