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Hei­ter bis wol­kig.

Das Herz schlug schon im Herb­st­rhyth­mus.

Man hat­te sich schon an den Gedan­ken gewöhnt, nun vor­erst wie­der ein­ge­packt wie das Miche­lin-Männ­chen durch die Herbst­land­schaft spa­zie­ren und düste­re Musik hören zu müs­sen, um der merk­wür­di­gen Melan­cho­lie, die der Anblick fal­len­der Blät­ter in der See­le des Beob­ach­ters zwei­fels­oh­ne her­vor­zu­ru­fen in der Lage ist, ange­mes­sen Tri­but zu zol­len, und dann so was:

Heiter bis wolkig

Frech­heit eigent­lich.


Apro­pos hei­ter: Schön, dass wir inzwi­schen – dank des Inter­nets – eine Infor­ma­ti­ons­viel­falt zur Ver­fü­gung haben, die uns das Leben um eini­ges erleich­tert; oder doch nicht?

Man kann … Text … neben­bei …. checken … Inter­net … da war … ach ja. Wo ist … noch mal gucken. Das Inter­net bie­tet so wun­der­bar vie­le Mög­lich­kei­ten sich neben­bei zu betä­ti­gen, dass es schlicht­weg gar nicht mehr mög­lich ist, sich auf sei­ne eigent­li­che Arbeit zu kon­zen­trie­ren.

Wer erkennt sich wie­der? Ich mich schon.
Wis­sens­wer­tes über die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und neun wei­te­re Din­ge, die das Inter­net ver­mut­lich auf dem Gewis­sen hat, gibt es bei Herrn Nig­ge­mei­ers Urlaubs­ver­tre­tung zu lesen, die übri­gens auch sonst seit fast drei Wochen kon­ti­nu­ier­lich amü­san­te Inhal­te zu bie­ten hat.

Flugs vor­bei­schau­en und erhei­tern las­sen!

(Auch mal nett, aber weni­ger erhei­ternd: Das Bun­des­ver­dienst­kreuz fürs Sicht­ot­prü­geln­las­sen zu bekom­men.

Er wird ver­lie­hen für Lei­stun­gen, die im Bereich der poli­ti­schen, der wirt­schaft­lich-sozia­len und der gei­sti­gen Arbeit dem Wie­der­auf­bau des Vater­lan­des dien­ten, und soll eine Aus­zeich­nung all derer bedeu­ten, deren Wir­ken zum fried­li­chen Auf­stieg der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land bei­trägt.

Damit wäre der Zweck klar ver­fehlt. Anson­sten gilt: Zivil­cou­ra­ge soll­te selbst­ver­ständ­lich sein und nicht mit Ehrun­gen über­häuft wer­den! – Post­hum eine Aus­zeich­nung zu ver­lei­hen ist, rein ratio­nal betrach­tet, ohne­hin eine recht zwei­fel­haf­te Idee, wie ich mei­ne.)