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Polizei, Polizei!

Das meinen die aber jet­zt nicht ernst, oder?

Der Bund Deutsch­er Krim­i­nal­beamter … erneuert anlässlich seines ger­ade stat­tfind­en­den Bun­des­delegier­tent­ages in Suhl seine Forderung nach dem Notruf-But­ton für Brows­er. Damit möcht­en die Krim­i­nalpolizis­ten wirk­sam Web-Ange­bote auf­spüren, die zum Beispiel Kinder­pornografie oder radikales Gedankengut ver­bre­it­en. Auch schnelle Infor­ma­tio­nen an eine Clear­ing-Stelle etwa über Chat­in­halte mit Ankündi­gun­gen von Suizid, Amok­lauf oder ver­baler beziehungsweise sex­ueller Beläs­ti­gung inner­halb von Cha­t­rooms haben die Krim­i­nal­beamten im Visi­er.

Wirk­sam auf­spüren? Um dann was zu tun — ein Stopp­schild davorset­zen? Löschen geht bekan­ntlich “nicht so ein­fach”.

Und wer soll sich um die Auswer­tung der Infor­ma­tio­nen küm­mern, also Spaßmel­dun­gen her­aus­fil­tern und dann den Kon­text eventuell “verdächtiger” Chat­di­aloge analysieren, um eventuelle Ironie zu erken­nen?

Schwache Gemüter kön­nten sich des Weit­eren zum Beispiel auch von eini­gen Inhal­ten dieser von Ihnen, lieber Leser, derzeit kon­sum­ierten Inter­net­seite ver­bal belästigt fühlen oder meine Herb­st- und Win­ter­de­pres­sio­nen gar als angekündigten Suizid werten. Und wo soll das dann noch enden?

Anders aus­ge­drückt:
Was für welt­fremde Gestal­ten arbeit­en eigentlich beim BDK?