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Medi­en­kri­tik XIII in gebo­te­ner Kür­ze: Ilo­na Chri­sten und die indi­rek­te Rede.

Argh bzw. „gut“ gemacht, SPIEGEL online:

Ihr Ehe­mann sag­te dem „Sonn­tags­Blick“ zufol­ge, sei­ne Frau sei gestürzt und habe sich dabei ein Häma­tom und schließ­lich eine böse Blut­ver­gif­tung zuge­zo­gen. „Ein Sturz, ein Häma­tom und eine böse Blut­ver­gif­tung gin­gen dem Abschied vor­aus“.

Außer­dem, heißt es, habe sie sich, ver­ur­sacht durch einen Sturz, ein Häma­tom und eine böse Blut­ver­gif­tung ein­ge­fan­gen. Mir war jeden­falls, als hät­te ich das irgend­wo gele­sen.


Und „irgend­wo gele­sen“ hat so man­cher die­ser Tage auch Wahl­kampf­phra­sen mit den Schlag­wor­ten „Inter­net“ und „rechts­frei­er Raum“, oft in einem sach­lich schlicht fal­schen Zusam­men­hang von Poli­ti­kern einer Gene­ra­ti­on geäu­ßert, die mit dem Inter­net noch nicht auf­ge­wach­sen sind, zum Bei­spiel auf der Inter­net­sei­te des Ham­bur­ger Abend­blatts.

Nein, ver­gli­chen mit dem tat­säch­li­chen Leben ist das Inter­net mit­nich­ten ein rechts­frei­er Raum, viel­mehr das Gegen­teil. Man­ches Ver­hal­ten ist im Netz weit­aus gefähr­li­cher als im rea­len Leben. Und dar­an wird sich offen­bar auch in der näch­sten Zeit nichts ändern.


Übri­gens baste­le ich in den Seme­ster­fe­ri­en natür­lich auch hin und wie­der ein wenig an mei­nen Pro­jek­ten:

Seit gestern ist Open­Down­load 2.1.1 ver­füg­bar; die Fire­fox-Erwei­te­rung, die die aus ande­ren Brow­sern bekann­te „Ausführen“-Schaltfläche im Dia­log „Datei spei­chern“ hin­zu­fügt, funk­tio­niert jetzt auch mit Sea­M­on­key. Eben­falls ist eine neue Ver­si­on von eMu­le beba bereits seit eini­gen Wochen fast fer­tig™, es sind nur noch eini­ge klei­ne Kor­rek­tu­ren vor­zu­neh­men.
Über wei­ter­hin reges Inter­es­se freue ich mich natür­lich sehr und dan­ke allen zufrie­de­nen Nut­zern. :)