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Uner­wünsch­te Wer­be­kun­den (inkl. Ver­such einer Asso­zia­ti­ons­ket­te, lei­der fehl­ge­schla­gen)

Das haben sie nun davon:
Da kauft Dyna­mo Dres­den bei einem exter­nen Dienst­lei­ster – daten­schutz­recht­lich ohne­hin ein recht heik­les The­ma – eine recht lan­ge Liste an Adres­sen, unter denen sie Geschäfts­kun­den wer­ben kön­nen, und dann ist unter die­sen Adres­sen aus­ge­rech­net auch ein NPD-naher Ver­lag. Eine gran­dio­se Fehl­lei­stung für einen Ver­ein, der sei­ne Mit­glie­der ver­trag­lich zum Links­sein ver­pflich­tet:

[…] alle dama­li­gen Spie­ler muss­ten eine Liste unter­schrei­ben, in der sie sich gegen ‚rechts‘ posi­tio­nie­ren.

Allein schon die Exi­stenz eines sol­chen Ver­tra­ges lässt mich, der grund­sätz­lich poli­ti­sche Ent­schei­dungs­frei­heit gut­heißt, schmun­zeln; und die NPD bekam den öffent­lich­keits­wirk­sa­men Skan­dal, den man offen­bar drin­gend ver­mei­den will, dies­mal frei Haus.


Aber ich rege mich schon wie­der auf. Über Poli­tik. Das ärgert mich selbst.
Bre­chen wir das The­ma also kur­zer­hand ab und asso­zi­ie­ren ange­sichts des Wet­ters ein­fach mal mun­ter drauf­los:

„Wann wird’s mal wie­der rich­tig Som­mer?“ (Rudi Car­rell)
„The fire in our throats will beck­on the thaw.“ (Peli­can)

Für dich bren­nen – dich wär­men – du lässt mich nicht kalt.
Für dich leben – mit dir leben – du bist Leben.
Dich lie­ben – du bist Lie­be.
Lebens­wert – lie­bens­wert.

(Zu mehr Lyrik hat’s dies­mal nicht gereicht. Viel­leicht näch­ste Woche. Nach den Prü­fun­gen.
Der­weil kann sich der geneig­te Leser beim Nig­ge­mei­er über die tref­fen­de Kari­ka­tur des Jour­na­lis­mus‘ im Zei­chen des „Web 2.0“ amü­sie­ren.
Bis dahin gilt wie­der ein­mal: Seufz!)