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Rückständige Personalausweise

War­um (wofür) muss ich im Rei­se­pass mein Geschlecht rein­schrei­ben las­sen, aber habe im Per­so­nal­aus­weis nicht mal Platz für mei­nen PGP-Schlüs­­sel?

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Miniaturen (07.05.24)

37 sei (natür­lich neben 42 und, hihi, 69) die häu­fig­ste Zahl, die Men­schen nen­nen, wenn man sie bit­tet, sich eine ver­meint­lich zufäl­li­ge Zahl aus­zu­den­ken, steht neu­er­dings im Inter­net. Der „9 9 9 9…“-Zufallsgenerator aus der Unter­welt im Dil­­bert-Comic war da gera­de­zu pro­phe­tisch. Säbel­ras­seln schön und gut, aber haben die kein Schieß­pul­ver? Promipool.de ist hell­auf begei­stert: …

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Tag der AIrbeit (Nachtrag): Selberpupsen ist die Zukunft

Kaum ist der Tag der Arbeit vor­bei, schon wird die Arbei­ter­klas­se wie­der schritt­wei­se ent­mün­digt: Goo­gles Tele­­fon-App bekommt ein Nip­pel­board. Damit kann man bei Gesprä­chen meh­re­re Geräu­sche ein­streu­en – von Pups bis Wei­nen. Die­se schlei­chen­de Weg­au­to­ma­ti­sie­rung banal­sten All­tags muss ein Ende haben. Pro­le­ta­ri­er aller Län­der, pupst beim Tele­fo­nie­ren! (Mich per­sön­lich stört beim Tele­fo­nie­ren ja am mei­sten …

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Tag der AIrbeit

(Was ich heu­te, da ich aus­ge­rech­net die CDU mit einem eige­nen Info­stand beim Tag der Arbeit gese­hen habe, sie schon aus Per­ple­xi­ons­grün­den zu fra­gen ver­ges­sen habe: War­um haben wir eigent­lich Maler, Musi­ker und Schrift­stel­ler weg­zu­au­to­ma­ti­sie­ren gelernt, aber die Fen­ster müs­sen wir im Som­mer immer noch sel­ber put­zen?)

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Miniaturen (28.03.24)

In sozia­len Medi­en wer­den gera­de Werk­zeu­ge her­um­ge­reicht, mit­hil­fe derer sich die Pro­duk­ti­on von „Pod­casts“ (wis­sen­se noch, „Pod“?) auto­ma­ti­sie­ren lässt. Jetzt brau­chen wir nur noch einen Robo­ter, der das pein­li­che Ergeb­nis („Pod­casts“) anhört und abhef­tet. Es gibt kei­ne rich­ti­ge Par­tei im Fal­schen. Die künf­ti­ge Abwe­sen­heit von tat­säch­li­chen Kar­ten bei Din­gen, die „Bahn­Card“ hei­ßen, sor­ge „für Unmut“, …

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Glotzbegleitung

Bekannt sind paar­wei­se auf­tre­ten­de Frau­en aus dem Toi­let­ten­be­reich von Gast­stät­ten: Eine sitzt drin und kackt, eine steht drau­ßen und trägt zur musi­schen Unter­hal­tung bei. Wohl der Frau, die was zu lesen mit­ge­nom­men hat, doch scha­de für ihre Beglei­te­rin. Mir bis­her neu, aber heu­te nicht zu über­se­hen sind paar­wei­se auf­tre­ten­de Frau­en in beleb­ten Innen­städ­ten: Eine glotzt …

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Erkenntnisse über Armbanduhren

Eins: Es scheint unge­wöhn­lich zu sein, als an Arm­band­uh­ren Inter­es­sier­ter nicht noch wei­te­re teu­re Hob­bys zu haben. Ich wür­de das gern lau­nig kom­men­tie­ren, aber mei­ne Whisky‑, Pla­t­ten- und Tasta­tu­ren­samm­lun­gen raten mir nach­drück­lich dazu, das lie­ber blei­ben zu las­sen. Wer aller­dings eine Uhr kauft, die zwei Monats­ge­häl­ter geko­stet hat, der wird dafür in den ein­schlä­gi­gen Dis­kus­si­ons­räu­men …

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Medienkritik in Kürze: Textaufgabe für den Deutschunterricht

Schrei­ben Sie die­se Mel­dung (Archiv­ver­si­on) … Auch der wirt­schaft­li­che Erfolg des Lan­des habe sei­nen Bei­trag zu einer sta­bi­len Demo­kra­tie gelei­stet. (…) „Wir wer­den Fach­ar­beits­kräf­te aus dem Aus­land brau­chen, wenn wir wirt­schaft­li­chen Erfolg haben wol­len“, sag­te Stein­mei­er. … im Stil die­ser Mel­dung (Archiv­ver­si­on) … Die „mili­tä­ri­sche Spe­zi­al­ope­ra­ti­on“, wie der Krieg von der rus­si­schen Füh­rung bezeich­net wird, …

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Caaaaaaarl.

Heu­te vor 15 Jah­ren wur­de die erste Epi­so­de der You­Tu­be-Serie „Llamas with Hats“ ver­öf­fent­licht. Ich ermu­ti­ge hier­mit jeden mei­ner Leser aus­drück­lich dazu, kei­nes­falls dar­über nach­zu­den­ken, was das für den Abgleich des eige­nen Alters mit dem gefühl­ten Alter bedeu­tet. Das tötet Men­schen.

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Endlich presserelevant.

In einer bizar­ren Pres­se­mit­tei­lung – hier aus dra­ma­tur­gi­schen Grün­den nicht ver­linkt – miss­ver­steht ein Kreis­ver­band der Grü­nen die Absicht hin­ter die­ser Publi­ka­ti­on: Äuße­run­gen (…) auf sei­nem Blog „hirn­fick 2.0“ (…) las­sen einen nur den Kopf schüt­teln. Alles rich­tig gemacht.