Mitunter treffe ich auf meinen Reisen durch das WWW und das IRC auf Hinweise auf das Computermagazin “PC-WELT”, zu dessen Lesern, ich gebe es zu, auch ich einmal gehörte.
Nun ist es recht zeitaufwändig und Nerven raubend, jedes Mal wieder eine höfliche Antwort auf die Frage, weshalb ich von dem fortgesetzten Genuss dieses Printprodukts absah, zu formulieren, darum bitte ich diesen Beitrag als Referenz zur späteren Erwähnung zu betrachten.
Meine Abkehr vom PC-WELT-Lesertum hatte drei Ursachen.
Zunächst einmal war ich irgendwann zu erfahren, um noch zu deren Klientel zu gehören. Sicher gab es ab und zu einmal wirklich gute Tipps, aber sie neigten dazu, sich ermüdend zu wiederholen. Meine aktuellste PC-WELT-Ausgabe ist demnach nun auch bald zehn Jahre alt.
Wiederholungen sind eine gute Überleitung zur zweiten Ursache: Die meisten aktuellen Computermagazine erstreiten die Gunst neuer Leserschaft, indem sie zumindest im Ansatz versuchen, bereits auf den Titelseiten darauf hinzuweisen, dass sich die beteiligten Schreiberlinge beim Recherchieren neuer Themen auch ein wenig angestrengt und etwa neue Entwicklungen entdeckt haben. Nicht so die PC-WELT, die im Zeitschriftenregal auf ihrem total aufwändig gestalteten weißen Titelblatt ständig marktschreierisch die “geheimsten Hackerbefehle” (“Hacker-Befehle”) anpreist, “jetzt noch geheimer, illegaler und verbotener”, weil legal zwar sachlich richtiger wäre, sich aber auch weniger toll verkaufen ließe.
Und drittens hat die Redaktion der PC-WELT in ihre Artikel selbst außer Marktschreierei auch nicht viel Gehirnschmalz gesteckt. Soeben fand ich, mehr zufällig, auf ihrer Internetseite einen so genannten Produkttest, der einen Grafikbetrachter für Windows zum Thema hatte. Ich mag Tests von Anwendungen, die ich noch nicht auswendig beherrsche, zwar durchaus, aber in diesem Fall blieb mein Blick weniger auf dem Test selbst als vielmehr auf seiner Formulierung haften; ich erlaube mir, um keine Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen, den Test in Originalschreibweise und ‑zeichensetzung anzufügen:
Die Freeware FastStone Image Viewer ist ein Bildbetrachter, mit dem Sie ihre Bilder auch bearbeiten können.
Der Gratis FastStone Image Viewer kann mit den gängigsten Formaten wie BMP, JPEG, JPEG 2000, GIF, PNG, PCX, TIFF, WMF, ICO, TGA und auch mit RAW Formaten (CRW, CR2, NEF, PEF, RAF, MRW, ORF, SRF und DNG) umgehen.
Das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm FastStone Image Viewer ist kann ohne Einschränkungen im Funktionsumfang runtergeladen werden kann. Wir stellen Ihnen dieses Programm und einige andere Bildbetrachter hier ausführlich vor. In der aktuellen Version des FastStone Image Viewers wurde u.a. die Oberfläche in 15 neue Sprachen übersetzt. Weitere Neuerungen finden Sie hier. Um einen Test des kostenlosen FastStone Image Viewers zu lesen, klicken Sie einfach hier.
Wer es schafft, beim ersten Lesen — den Verweis auf die Klickstrecke unter dem Test zähle ich nicht mit — alle Hinweise auf den Preis des kostenlosen Freeware-Programms (gratis) zu finden, bekommt ein Fleißbienchen.
Dem IDG-Verlag stünde, glaube ich, ein Lektor gut zu Gesicht.


schade um das
Papierääh Dings, wo Dein Erguss drauf steht, auch finde ich es etwas unsportlich sich an solch Wehrlosen abzudissen /ignore hilft.Nee ernsthaft, PC-Welt is doch innovativ, das waren die ersten, die ihre Zeitung relativ unauffällig komplett mit/von einer KI produzier(t)en. Da kann sich heise ne Scheibe von abschneiden, die hängen da ganze 5 Jahre hinterher.
Sie können sich gern wehren; so lange sie mir nicht gleich einen Anwalt wg. Rufschädigung auf den Hals hetzen, ist mir jede Konversation recht. Würde mich freuen, etwas konstruktiv zur Qualität dieser ehem. Zeitschrift beitragen zu können; wenn schon die Netzpräsenz seit Jahren unrettbar in Werbung ersäuft.
(Nehme ich an; ich sehe schon seit langem keine Werbung mehr.)
KI? Na, K glaube ich unbesehen.
computerbild, motherfucker!
test