PersönlichesNerdkrams
Net­BSD, mei­ne Rei­se­schreib­ma­schi­ne

Erin­nert ihr euch an die Rei­se­schreib­ma­schi­ne mit Gen­too von Janu­ar? Die hat nur bis Mit­te April über­lebt.

Zu mei­ner völ­lig aus­blei­ben­den Über­ra­schung fin­det es ein han­dels­üb­li­ches Linux mit dem (guten, weil gut gereif­ten) XFS-Datei­sy­stem eher nicht so gut, wenn einem Lap­top zwi­schen­drin der Strom aus­geht, so dass beim jüng­sten Hoch­fah­ren nach der Betriebs­sy­stem­aus­wahl ein „repa­ri­er gefäl­ligst das Datei­sy­stem“ statt des gewohn­ten Desk­tops oder auch nur einer Shell erstrahl­te. Dem nach­zu­kom­men war aber kei­ne so leich­te Auf­ga­be, weil ich, um irgend­wel­che Befeh­le aus­zu­füh­ren, erst mal ein Gen­too-Live­me­di­um beschaf­fen muss­te, mit dem ich dann in das lau­fen­de System hin­ein­schrei­ben gekonnt hät­te. Wie damals unter Win­dows 98 also: Ein Not­fall­me­di­um als täg­li­cher Beglei­ter.

Ich habe die Gele­gen­heit statt­des­sen genutzt, um das kur­ze Aben­teu­er „Linux im All­tag“ wie­der dahin zu legen, wo es hin­ge­hört, näm­lich in die Rund­ab­la­ge. Wenn euch mal wie­der wer erzäh­len will, dass Linux für nor­ma­le Men­schen (d.h. Nicht-Nerds) inzwi­schen eine vor­treff­li­che und in irgend­wel­chen Belan­gen sogar über­le­ge­ne Alter­na­ti­ve zu Win­dows und/oder macOS sei, lacht ihn aus und been­det das Gespräch. Bes­ser wird es nicht.

Ich brauch­te also ein ande­res Betriebs­sy­stem. Mei­ne ein­zi­ge Anfor­de­rung, ihr erin­nert euch sicher, ist, dass ich nur Word­T­sar und einen ein­fa­chen Web­brow­ser brau­che, das Benach­rich­ti­gungs­ge­blin­ke am besten gar nicht erst unter­stüt­zen und auf kei­nen Fall mehr als unbe­dingt nötig selbst kom­pi­lie­ren will. Da Linux erwar­tungs­ge­mäß kei­ne Lust hat­te, sich bei mir aus­nahms­wei­se mal als All­tags­sy­stem zu bewei­sen, schau­te ich also mal nach, wo ich sonst ein zwar nicht „offi­zi­ell“ unter­stütz­tes, aber wenig­stens pake­tier­tes Word­T­sar fin­den könn­te.

Hai­ku (wohl jedem, der mal BeOS aus­pro­biert hat, läuft es schon bei der Erin­ne­rung dar­an woh­lig das Bein run­ter, so auch mir) habe ich sowie­so gern mal in einer vir­tu­el­len Maschi­ne am Lau­fen, also habe ich nahe­lie­gen­der­wei­se ein­mal nach­ge­schaut, wie des­sen Word­T­sar-Paket so funk­tio­niert. Die bis­her ein­zi­ge Bewer­tung im „Depot“ (also Hai­kus app store) fasst lei­der völ­lig zutref­fend zusam­men: Da die Hai­ku-Ver­si­on von Word­T­sar die Strg- anstel­le der Alt-Taste als Menü­zu­griffs­ta­ste ver­wen­det, ist die Erfah­rung eine eher uner­freu­li­che. Word­Star und sei­ne Nach­bau­ten set­zen nun ein­mal sehr auf die Strg-Taste für vie­le Auf­ga­ben. Hai­ku war damit raus.

Ich selbst bin ja Baste­lei­en gegen­über nicht abge­neigt. Was mich seit Jah­ren wurm­te, war, dass ich bei mei­nen frü­hen Geh­ver­su­chen mit „den BSDs“ dar­an geschei­tert war, Net­BSD, das wohl ein­zi­ge ande­re System, das zu mei­nen Anfor­de­run­gen passt, in einen lauf­fä­hi­gen Zustand zu ver­set­zen. Aber das ist ja nun auch ein paar Jah­re her, daher nutz­te ich eine freie Stun­de, um dem geschei­ter­ten Gen­too­ge­rät eine Instal­la­ti­on der (noch) aktu­el­len Net­BSD-Ver­si­on 10.1 und (natür­lich) pkgsrc zu ver­pas­sen. Letz­te­res läuft auf mei­nem Omni­OS-Ser­ver (ich berich­te­te) ohne­hin und ich gewöh­ne mich ja immer so ungern um.

Ich kann nicht ohne Stolz ver­kün­den, dass es dies­mal geklappt hat: Net­BSD ist zwar etwas trä­ge, sobald man Din­ge von sei­nen Ser­vern her­un­ter­la­den möch­te (Infra­struk­tur ist nun mal teu­er), aber ver­rich­tet bis­her ohne Mur­ren sei­nen Dienst. Net­BSD-Pake­te her­un­ter­la­den mache ich ja nun auch nicht jeden Tag. Übri­gens: Den stan­dard­mä­ßig mit­in­stal­lier­ten und auto­ma­tisch gestar­te­ten Net­BSD-Fen­ster­ma­na­ger CTWM, mit dem ich bis­lang kei­ne Erfah­run­gen gesam­melt hat­te, mag ich zwar (er ist flink, res­sour­cen­scho­nend, möch­te nicht erst bild­schirm­sei­ten­lan­ge Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en geschrie­ben haben und kommt ohne Geblin­ke aus), aber auf einem Lap­top habe ich schon ganz gern eine Bat­te­rie­an­zei­ge stets im Blick. Viel­leicht soll­te ich mal xbatt aus­pro­bie­ren oder mir selbst etwas basteln. Anson­sten wird es eben doch wie­der Win­dow Maker rich­ten müs­sen.

Gewon­nen habe ich außer dem Erfolgs­er­leb­nis, dass ich doch nicht zu blöd für Net­BSD bin (anschei­nend war es ein­fach eine sack­dum­me Idee, damals direkt auf eine insta­bi­le Vor­ab­ver­si­on gesetzt zu haben), dass ich mög­li­cher­wei­se etwas län­ger was davon habe und sogar was Neu­es (vor allem CTWM) ken­nen­ge­lernt habe. Ver­lo­ren habe ich nichts außer wert­vol­ler Lebens­zeit. Dar­aus ler­ne ich viel­leicht etwas oder auch nicht.

Auf ein Neu­es. Mal gucken, was beim näch­sten Bat­te­rie­ent­lee­ren pas­siert.

Senfecke:

  1. Wirst du dann alle BSD-Erfah­run­gen auf MacOS von Apple ver­all­ge­mei­nern und dann Apple aus­la­chen?

    Mir fällt auf, dass in dei­nem Arti­kel (und ich mag die Arti­kel­se­rie der Rei­se­schreib­ma­schi­ne) von einem Nerd-Linux auf alle Dis­tri­bu­tio­nen geschlos­sen wird. Ein Nerd-System zu nut­zen und dann zu dem Schluss zu kom­men, dass Linux nichts für Anfän­ger ist, erscheint mir etwas undif­fe­ren­ziert. Auch wenn vie­le schimp­fen aber bspw. Ubun­tu ist für Anfän­ger etwas ganz ande­res, als Debi­an oder Gen­too.

    Ich bera­te vie­le tech­nik­fer­ne Men­schen und kann sagen, dass bspw. Linux­Mint genau­so schlecht oder gut ver­stan­den und bedient wird, wie Win­dows. Tat­säch­lich stellt Apple mitt­ler­wei­le eine gro­ße Hür­de da. Spä­te­stens, wenn man es wagt ein Android-Smart­phone zu haben oder erwar­tet einen Ord­ner „Bil­der“ oder „Musik“ in sei­nem Datei­ma­na­ger zu fin­den.

    • macOS ist benut­zer­freund­lich, BSD nicht zwangs­läu­fig.

      Mir fällt auf, dass in dei­nem Arti­kel (…) von einem Nerd-Linux auf alle Dis­tri­bu­tio­nen geschlos­sen wird.

      Sicher kannst du mir ver­ra­ten, inwie­fern der Umstand, dass der Linux­ker­nel mich auf­ge­for­dert hat, xfs_repair aus­zu­füh­ren, irgend­was mit der spe­zi­fi­schen Dis­tri­bu­ti­on zu tun hat. Haben Ubun­tu und Mint einen ande­ren Ker­nel oder ein ande­res XFS?

      Spä­te­stens, wenn man es wagt ein Android-Smart­phone zu haben

      Ja gut, das ist jetzt ein selbst­ge­wähl­tes Schick­sal.

  2. Schon wit­zig über was man sich alles auf­re­gen kann. Gen­too und xfs als han­dels­üb­lich zu bezeich­nen, ist schon sehr gewagt. Bei ext4 ist mir soet­was noch nicht pas­siert. Auch hab ich bei Kub­un­tu schon öfter den Netz­schal­ter gezo­gen und auch das hat es mei­stens über­lebt. Nur als ich ihn zuvor ein Update aus­füh­ren lies, hat das das Betriebs­sy­stem nicht über­lebt. Lie­ber wirk­lich han­dels­üb­li­che Linux Sachen benut­zen

  3. Nun, ein System „gegen die Wand lau­fen zu las­sen“, das mag halt nicht jedes System. Und von allen Din­gen nicht jedes Datei­sy­stem. Ich erin­ne­re mich noch gut an Zei­ten, da war ext2 Stan­dard-Datei­sy­stem bei eini­gen Dis­tri­bu­tio­nen, so auch bei dem von mir damals genutz­ten SuSE. Da dau­er­te der fsck schon ordent­lich lan­ge. reis­erfs war damals ein jun­ges und dyna­mi­sches Datei­sy­stem, was selbst in der Beta sehr gut lief, zumin­dest bei mir. Und dank Jour­nal war der fsck deut­lich kür­zer. Hat sich lei­der selbst erle­digt, das The­ma reis­erfs.

    Ich hab erst heu­te ein Linux Mint Cin­na­mon 22.3 instal­liert. Da die Plat­te von mir vor­her leer geräumt wur­de, durf­te Linux Mint das ext4 selbst anle­gen, ohne wei­te­res Zutun mei­ner­seits.

    Obwohl ich selbst mit ext4 noch kei­nen Daten­ver­lust erlit­ten hat­te, wür­de ich trotz­dem ein Linux-Gerät nicht ein­fach so hart abschal­ten wol­len. Aber wenig­stens der Datei­sy­stem­check soll­te auto­ma­tisch lau­fen.
    Ich ver­mu­te mal daß bei dei­nem XFS etwas Grund­le­gen­des zer­schos­sen wur­de, durch den Strom­ver­lust. Des­halb der Hil­fe­ruf des Systems. Das kann bei jedem System und auch bei jedem Datei­sy­stem pas­sie­ren. Meist töd­lich für ein Datei­sy­stem ver­läuft ein Schreib­zy­klus mit Strom­aus­fall.

  4. Seit ca. 6 Jah­ren nut­ze ich Arch Linux + xfs, und das Datei­sy­stem hat­te ich mir noch nie kaputt gemacht, obwohl schon mehr­mals die Bat­te­rie leer gelau­fen war, aller­dings lau­fen auch nur weni­ge Pro­zes­se auf dem Note­book mit i3-wm.
    Aber Dein Bei­trag hat mich tat­säch­lich auf eine Lücke in mei­ner Kon­fi­gu­ra­ti­on auf­merk­sam gemacht:
    “ Note
    xfs_repair(8) does not get run at boot time by default. To repair an XFS file­sy­stem at boot time, set the fsck.mode=force ker­nel para­me­ter which ins­tructs fsck.xfs(8) to run xfs_repair.“
    (aus: https://wiki.archlinux.org/title/XFS?useskin=vector)

    Übri­gens mei­ne ich, dass man ler­nen soll­te, wie der Rech­ner funk­tio­niert, wenn man ihn beruf­lich wahr­schein­lich bis zur Ren­te benut­zen wird.
    Sich als „dum­mer User“ zu sehen, ist da eher frei­wil­li­ge Ent­mün­di­gung.

    • Ach guck. Den Ker­nel­pa­ra­me­ter kann­te auch ich noch nicht. Mein letz­ter Kennt­nis­stand war aller­dings auch, dass fsck.xfs im Wesent­li­chen ein NOOP ist. Oder ist das wie­der so ein Dis­tri­bu­ti­ons­ding?

      (Nach­trag, weil nach­ge­le­sen: Oh! Na, jetzt ist’s zu spät für jeden­falls mich.)

      Übri­gens mei­ne ich, dass man ler­nen soll­te, wie der Rech­ner funk­tio­niert, wenn man ihn beruf­lich wahr­schein­lich bis zur Ren­te benut­zen wird.

      Ich hof­fe doch nicht, dass ich den Rest mei­nes Lebens nur ein ein­zi­ges Betriebs­sy­stem benut­zen wer­de. Wie lang­wei­lig das wäre!

  5. Anek­do­ti­sche Erfah­run­gen, da darf ich nicht feh­len.

    Batterie„crash“ hat­te ich die letz­ten 10 Jah­re ca. 20 oder 30 Mal auf Linux Mint und tat­säch­lich ein­mal das System so zer­schos­sen, dass ich doch eini­ge Zeit am frickeln war (is lang her kann auch sein, dass ich irgend­wann ein­fach auf­ge­ge­ben und neu­in­stal­liert hab).
    Anson­sten halt auto-fsck und wie­der gut… Dra­ma gabs nie eins.

    Damit der Nerd-fak­tor nicht zu kurz kommt; scha­de, dass kfree­bsd tot ist.
    *scnr*

  6. Das mit „dum­mer User“ war bezo­gen auf Leu­te, die nach ca. 20 Jah­ren des Inter­nets qua­si genutzt von Jedem und damit auch Com­pu­ter solan­ge benutzt habend im zar­ten Alter von 30 Jah­ren, nach­dem sie jeden 2. Abend vor dem Rech­ner saßen, mei­nen, dass ihnen eine Kom­man­do­zei­le zu kom­pli­ziert sei.

  7. Ich gehe in vie­len Punk­ten mit, aber nicht in Allen. Die­se Fun­da­men­tal­kri­tik an Linux kann ich nicht nach­voll­zie­hen. Denn: Jede/r akzep­tiert, dass man einen Füh­rer­schein braucht, um Auto fah­ren zu kön­nen. Aber jede/r DAU setzt sich an den Rech­ner und erwar­tet, dass „alles funk­tio­niert“. Und wenn nicht, dann sind die „doo­fen Programmierer/innen Schuld“.

    Beim lesen habe ich mich gefragt, ob der Unter­schied zwi­schen dem Betriebs­sy­stem und einem Datei­sy­stem begrif­fen wur­de. Schein­bar jeden­falls nicht, wel­chen Sinn es macht, ein Live-Medi­um dabei zu haben, mit dem man not­falls bei­des repa­rie­ren kann. Es mag viel­leicht lästig, aber eben auch hilf­reich sein – der zwei­te Punkt über­wiegt für mich in jedem Fall. Und Jede/r, der/die mal auf Bit- und Byte-Ebe­ne sei­ne Daten zusam­men­krat­zen muss­te, wird den Wert eines gut doku­men­tier­ten Open Source-Datei­sy­stems zu schät­zen wis­sen.

    Hai­ku (des­sen Ent­wick­lung ich gespannt ver­fol­ge) ist noch immer in Ent­wick­lung. Daher wür­de ich mir die Fra­ge stel­len, ob ich ein sol­ches System auf mei­ne Nutz­da­ten los las­sen wol­len wür­de. Als Nerd sicher ja! Aber auch als DAU/Halbwissender?

    Mei­ne Erfah­run­gen bezie­hen sich pri­mär auf Ext4 und weni­ger auf XFS. Aber ich rate drin­gend dazu, sich mit dem Kon­zept des Jour­nals ver­traut zu machen und nicht so wie ich es schon von einem „Welt­erklä­rer“ hören muss­te: „Das ‚Daten­trä­ger sicher ent­fer­nen‘ unter Win­dows macht den Daten­trä­ger kaputt.“ Oder sowas wie: „Wenn ich den USB-Stick ein­fach zie­he und die Daten dann bei dir kaputt sind, dann ist dein Linux zu doof.“ Und es gibt ja die­se Extraschlau­en, die den FSCK über­sprin­gen und sich spä­ter dar­über bekla­gen, dass ihre Daten kaputt sind.

    Kon­trär dazu habe ich auf allen mei­nen Daten­trä­gern dem Manu­al ent­spre­chend die Jour­nal-Optio­nen noch wei­ter ver­schärft, denn ich habe auch kei­ne Lust auf Daten­ver­lust. Und ich wer­de jetzt wohl auch den letz­ten Daten­trä­ger auf Ext4 umstel­len, da ich damit noch nie ein ernst­haf­tes Pro­blem hat­te. Dafür aber regel­mä­ßig mit die­sem Murks, der als „Stan­dard-Datei­sy­stem“ auf jedem USB-Wech­sel­da­ten­trä­ger drauf ist und bei dem die Chan­ce auf einen Daten­ver­lust bei einem inkon­si­sten­ten Datei­sy­stem bei 50% liegt.

    Soll­te sich mal Linux wirk­lich auf­hän­gen (was sehr sel­ten vor­kommt und was funk­tio­niert, solan­ge der Ker­nel noch läuft), dann rate ich drin­gend zu einem halb­wegs geord­ne­ten Neu­start statt bru­tal den Stecker zu zie­hen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Magische_S-Abf-Taste
    https://wiki.ubuntuusers.de/Magic_SysRQ/

    Ehr­lich: Ich lache bei Men­schen, die mir erzäh­len wol­len, dass es eine Alter­na­ti­ve zu Linux gibt (außer viel­leicht bei den frei­en BSD-Dis­tri­bu­tio­nen). In rund 25 Jah­ren habe ich noch nie ein fun­da­men­ta­les Pro­blem gehabt. Aber ich befas­se mich auch ein wenig mit dem Werk­zeug, wel­ches ich da nut­ze. Nicht von mor­gens bis mor­gens, aber so viel wie ich es auch tun wür­de, wenn ich Auto fah­ren woll­te.

    Und: Bei allem gebühr­li­chen Respekt wür­de ich die Prio­ri­tä­ten­ket­te (Anwendung/Betriebssystem) viel­leicht in ihrer Rei­hen­fol­ge hin­ter­fra­gen. Und auch mich damit inten­si­ver befas­sen, was Betriebs­sy­stem, Desk­top­um­ge­bung und Tasta­tur­lay­out mit­ein­an­der zu tun haben und was nicht.

    • Aber jede/r DAU setzt sich an den Rech­ner und erwar­tet, dass „alles funk­tio­niert“. Und wenn nicht, dann sind die „doo­fen Programmierer/innen Schuld“.

      Ich bin kein DAU. Das heißt nicht, dass jeder ein­zel­ne mei­ner Rech­ner ein Bastel­sy­stem sein muss. In die­sem kon­kre­ten Fall möch­te ich, wie ich aus­führ­lich dar­ge­legt habe, tat­säch­lich ein­fach nur, dass „alles funk­tio­niert“. Das von mir mit Bedacht aus­ge­wähl­te Betriebs­sy­stem (hier­zu der ein­gangs ver­link­te Bei­trag) kann das offen­sicht­lich nicht lei­sten, also habe ich ein ande­res gewählt. Das erüb­rigt schon einen Groß­teil des Kom­men­tars.

      Hai­ku (des­sen Ent­wick­lung ich gespannt ver­fol­ge) ist noch immer in Ent­wick­lung. Daher wür­de ich mir die Fra­ge stel­len, ob ich ein sol­ches System auf mei­ne Nutz­da­ten los las­sen wol­len wür­de.

      Ich habe kei­ne Nutz­da­ten auf mei­ner Rei­se­schreib­ma­schi­ne. Ich schrei­be dar­auf Doku­men­te, die kom­men nach Abschluss der Rei­se auf einen USB-Stick und wer­den hier­über auf rich­ti­gen Arbeits­com­pu­tern wei­ter­ver­ar­bei­tet. Hai­ku ist für die­sen Anwen­dungs­fall eine nicht üble Idee. Nur scha­de, dass das Schreib­pro­gramm nicht all­zu schlau por­tiert wur­de.

      Ehr­lich: Ich lache bei Men­schen, die mir erzäh­len wol­len, dass es eine Alter­na­ti­ve zu Linux gibt (außer viel­leicht bei den frei­en BSD-Dis­tri­bu­tio­nen).

      Jedes Betriebs­sy­stem ist eine Alter­na­ti­ve zu einem ande­ren. Es soll sogar Men­schen geben, die eigent­lich nur einen Web­brow­ser brau­chen. (Sind mir auch suspekt, die­se Men­schen, aber es soll sie geben.) Da hat Linux schlicht kei­nen ein­zi­gen Vor­teil gegen­über Win­dows, macOS, den BSDs, Plan 9, den zwölf­zig ande­ren Syste­men oder auch Hai­ku. Haha­ha! Die­se Men­schen, haha­ha! Wis­sen ein­fach die unan­ge­foch­te­ne Groß­ar­tig­keit dei­nes Lieb­lings­sy­stems nicht zu wür­di­gen! Lol­rofl!

      So unge­fähr?

      Bei allem gebühr­li­chen Respekt wür­de ich die Prio­ri­tä­ten­ket­te (Anwendung/Betriebssystem) viel­leicht in ihrer Rei­hen­fol­ge hin­ter­fra­gen. Und auch mich damit inten­si­ver befas­sen, was Betriebs­sy­stem, Desk­top­um­ge­bung und Tasta­tur­lay­out mit­ein­an­der zu tun haben und was nicht.

      Es gibt kei­ne alter­na­ti­ven Desk­top­um­ge­bun­gen für Hai­ku, die mir bekannt wären. Mei­ne Prio­ri­tät ist: Word­T­sar muss schmerz­frei lau­fen. Dahin­ter in der Ket­te: Nichts.

  8. Natür­lich: Jemand, der sich mit Gen­too befasst, wird wohl kein DAU sein, da stim­me ich dir zu. Aber jedes „ver­nünf­ti­ge“ OS bzw. Datei­sy­stem (was nur bedingt etwas mit dem OS oder der Dis­tri­bu­ti­on zu tun hat) wird im Fal­le eines Crashs bzw. Strom­aus­falls (Stich­wort Akku­über­wa­chung: dafür gibt’s so net­te klei­ne Plug­ins mit häss­li­chen Icons, die einen recht­zei­tig auf so was hin­wei­sen kön­nen) dich auf die Dring­lich­keit eines FSCK hin­wei­sen. Oder hät­test du lie­ber kei­nen FSCK und dafür dann spä­ter ein kaput­tes Dateisystem/kaputte Daten? Die Jour­na­ling-Datei­sy­ste­me und der FSCK wur­den ja aus gutem Grund ein­ge­führt, nicht um die Leu­te zu ner­ven. Mit der Umstel­lung von Ext3 auf Ext4 haben sich die Din­ge übri­gens mas­siv ver­bes­sert und die Ent­wick­lung geht immer noch wei­ter.

    War­um du so an die­sem einen Pro­gramm klebst und unter­wegs nicht „ein­fach nur schreibst“ und das zuhau­se dann spä­ter „schön“ machst, kann ich nicht beur­tei­len und daher auch nicht bewer­ten. Aber die­sen Gedan­ken viel­leicht anre­gen. Die Wahl des Betriebssystems/der Dis­tri­bu­ti­on anhand einer Anwen­dung aus­zu­rich­ten, fin­de ich den­noch etwas befremd­lich. Und vor allem anhand die­ser einen favo­ri­sier­ten Anwen­dung gan­ze Dis­tri­bu­tio­nen gera­de­zu nie­der­zu­schrei­ben!

    Das man unter­schied­li­che OS für unter­schied­li­che Zwecke ein­set­zen kann, das stimmt. Mir fällt aber qua­si nichts ein, wofür man Linux NICHT ein­set­zen kann. Von 1‑Diskettenlösungen über Micro­con­trol­ler, Fahr­kar­ten­au­to­ma­ten, Waa­gen im Super­markt, Ampel­steue­run­gen bis hin zu Ser­ver­ge­döns oder meh­re­ren Klapp­com­pu­tern auf der ISS oder auch der Steue­rung des Mars-Hub­schrau­bers Inge­nui­ty und ALLEN Rech­nern der TOP500-Liste (z.B. zur Wet­ter- und Kli­ma­be­rech­nung) funk­tio­niert Linux. Ich bin kein Freund von Hel­den­kult, aber das sind für mich gute Argu­men­te, Linux eine „gewis­se“ Uni­ver­sa­li­tät zuzu­spre­chen. Ehr­lich: ich sehe nichts, was nicht prin­zi­pi­ell mit Linux geht. Höch­stens viel­leicht Anwen­dun­gen, die „aus Grün­den“ nicht por­tiert sind. Oder auch Hard­ware­her­stel­ler, die zu schnö­se­lig sind, um Linux-Trei­ber anzu­bie­ten. Was dann aber nicht am „doo­fen“ Linux sel­ber liegt.

    https://www.linux-magazin.de/news/ingenuity-linux-hebt-auf-dem-mars-ab/
    https://gnulinux.ch/top-500-supercomputer-setzen-auf-linux

    Ja, du kannst bei­spiels­wei­se ein­fach mit nur einem Brow­ser in die Cloud schrei­ben (z.B. über ein Live-Medi­um), was qua­si „über­all“ geht (ist nicht mei­ne Wahl, aber kann­ste so machen und du hast dann noch nicht mal Ärger mit dem „ner­ven­den“ FSCK). Und doch hat Linux hier einen guten Anwen­dungs­zweck: du brauchst min­de­stens eine gute Hard­ware­er­ken­nung, die ich bei den eta­blier­ten Dis­tri­bu­tio­nen sehe. Und das hat nix mit „Lieb­lings­ir­gend­was“ zu tun, son­dern mit Uni­ver­sa­li­tät. Und: Linux bie­tet gute Datei­sy­ste­me mit teil­wei­se guten FSCK, die recht zuver­läs­sig kor­rup­te Daten ver­hin­dern. Aber: Kein Dateisystem/kein FSCK der Welt kann unge­si­cher­te Daten ret­ten. Strg‑S (oder Äqui­va­lent) ist dein Freund (und ein funk­tio­nie­ren­der Akku)!

    • War­um du so an die­sem einen Pro­gramm klebst und unter­wegs nicht „ein­fach nur schreibst“ und das zuhau­se dann spä­ter „schön“ machst, kann ich nicht beur­tei­len und daher auch nicht bewer­ten.

      Weil Word­T­sar per­fekt für Pro­sa ist. Sie­he auch. (Und ich eben nicht unter­wegs Soft­ware haben woll­te, die mich ablenkt. Sonst wür­de ich ja ein­fach kom­plett auf GNU Emacs set­zen. Aber dann mache ich damit alles außer Schrei­ben.)

      Mir fällt aber qua­si nichts ein, wofür man Linux NICHT ein­set­zen kann.

      Für Web- und Mail­ser­ver ist Open­BSD prak­ti­scher, weil es exakt alles, was es braucht, schon an Bord hat. Nicht als Dritt­an­bie­ter­pa­ket – son­dern als Teil des Betriebs­sy­stems. Klar: Man kann auch Plan 9 für alles ein­set­zen…

      Immer ein Live­me­di­um rum­schlep­pen zu müs­sen ist halt trotz­dem… dar­über haben wir uns in den 90ern lustig gemacht.

      (Brau­chen Gur­ken­waa­gen wirk­lich ein inter­net­fä­hi­ges Betriebs­sy­stem? Wofür?)

      du brauchst min­de­stens eine gute Hard­ware­er­ken­nung

      Ich sag‘ ja immer: Unter­stüt­zung für zwei Mil­lio­nen Gerä­te, die du nicht hast, ist nichts wert. Unter­stüt­zung für die drei Gerä­te, die du hast, ist wich­tig. Und da sind die mei­sten Syste­me „gut genug“. Oder?

      Nach­trag: Gen­too nie­der­zu­schrei­ben liegt mir im Übri­gen selbst­ver­ständ­lich fern. Einen Schreib­ma­schi­nen­bei­trag vor­her hat­te ich es hochgeschrie­ben. Ich betrach­te Soft­ware aber auch nicht als Reli­gi­on, son­dern als Werk­zeug. Und man­che Soft­ware ist für man­ches Werk offen­sicht­lich nicht das per­fek­te Werk­zeug. Also neh­me ich ein ande­res.

  9. Natür­lich: Jemand, der sich mit Gen­too befasst, wird wohl kein DAU sein, da stim­me ich dir zu. Aber jedes „ver­nünf­ti­ge“ OS bzw. Datei­sy­stem (was nur bedingt etwas mit dem OS oder der Dis­tri­bu­ti­on zu tun hat) wird im Fal­le eines Crashs bzw. Strom­aus­falls (Stich­wort Akku­über­wa­chung: dafür gibt’s so net­te klei­ne Plug­ins mit häss­li­chen Icons, die einen recht­zei­tig auf so was hin­wei­sen kön­nen) dich auf die Dring­lich­keit eines FSCK hin­wei­sen. Oder hät­test du lie­ber kei­nen FSCK und dafür dann spä­ter ein kaput­tes Dateisystem/kaputte Daten? Die Jour­na­ling-Datei­sy­ste­me und der FSCK wur­den ja aus gutem Grund ein­ge­führt, nicht um die Leu­te zu ner­ven. Mit der Umstel­lung von Ext3 auf Ext4 haben sich die Din­ge übri­gens mas­siv ver­bes­sert und die Ent­wick­lung geht immer noch wei­ter.

    War­um du so an die­sem einen Pro­gramm klebst und unter­wegs nicht „ein­fach nur schreibst“ und das zuhau­se dann spä­ter „schön“ machst, kann ich nicht beur­tei­len und daher auch nicht bewer­ten. Aber die­sen Gedan­ken viel­leicht anre­gen. Die Wahl des Betriebssystems/der Dis­tri­bu­ti­on anhand einer Anwen­dung aus­zu­rich­ten, fin­de ich den­noch etwas befremd­lich. Und vor allem anhand die­ser einen favo­ri­sier­ten Anwen­dung gan­ze Dis­tri­bu­tio­nen gera­de­zu nie­der­zu­schrei­ben!

    Das man unter­schied­li­che OS für unter­schied­li­che Zwecke ein­set­zen kann, das stimmt. Mir fällt aber qua­si nichts ein, wofür man Linux NICHT ein­set­zen kann. Von 1‑Diskettenlösungen über Micro­con­trol­ler, Fahr­kar­ten­au­to­ma­ten, Waa­gen im Super­markt, Ampel­steue­run­gen bis hin zu Ser­ver­ge­döns oder meh­re­ren Klapp­com­pu­tern auf der ISS oder auch der Steue­rung des Mars-Hub­schrau­bers Inge­nui­ty und ALLEN Rech­nern der TOP500-Liste (z.B. zur Wet­ter- und Kli­ma­be­rech­nung) funk­tio­niert Linux. Ich bin kein Freund von Hel­den­kult, aber das sind für mich gute Argu­men­te, Linux eine „gewis­se“ Uni­ver­sa­li­tät zuzu­spre­chen. Ehr­lich: ich sehe nichts, was nicht prin­zi­pi­ell mit Linux geht. Höch­stens viel­leicht Anwen­dun­gen, die „aus Grün­den“ nicht por­tiert sind. Oder auch Hard­ware­her­stel­ler, die zu schnö­se­lig sind, um Linux-Trei­ber anzu­bie­ten. Was dann aber nicht am „doo­fen“ Linux sel­ber liegt.

    https://www.linux-magazin.de/news/ingenuity-linux-hebt-auf-dem-mars-ab/
    https://gnulinux.ch/top-500-supercomputer-setzen-auf-linux

    Ja, du kannst bei­spiels­wei­se ein­fach mit nur einem Brow­ser in die Cloud schrei­ben (z.B. über ein Live-Medi­um), was qua­si „über­all“ geht (ist nicht mei­ne Wahl, aber kann­ste so machen und du hast dann noch nicht mal Ärger mit dem „ner­ven­den“ FSCK). Und doch hat Linux hier einen guten Anwen­dungs­zweck: du brauchst min­de­stens eine gute Hard­ware­er­ken­nung, die ich bei den eta­blier­ten Dis­tri­bu­tio­nen sehe. Und das hat nix mit „Lieb­lings­ir­gend­was“ zu tun, son­dern mit Uni­ver­sa­li­tät. Und: Linux bie­tet gute Datei­sy­ste­me mit teil­wei­se guten FSCK, die recht zuver­läs­sig kor­rup­te Daten ver­hin­dern. Aber: Kein Dateisystem/kein FSCK der Welt kann unge­si­cher­te Daten ret­ten. Strg‑S (oder Äqui­va­lent) ist dein Freund (und ein funk­tio­nie­ren­der Akku)a!

  10. Ok, wenn du dich auf eine Anwen­dung ein­ge­schos­sen hat, kann ich das natür­lich nach­voll­zie­hen. Foto­be­ar­bei­tung ohne Gimp fän­de ich bei­spiels­wei­se „schwie­rig“. Oder bei den HTML-Code-Edi­to­ren habe ich vie­les durch­pro­biert (meist mit ernüch­tern­dem Ergeb­nis) und wech­se­le daher nicht „mal eben“ den Edi­tor, weil mir als „Täg­lich-Coder“ 1000 „Klei­nig­kei­ten“ auf den Geist gehen.

    Du spielst ver­mut­lich auf den run­ning gag an: „Emacs ist ein groß­ar­ti­ges Betriebs­sy­stem – aller­dings fehlt ein guter Edi­tor.“https://tuxproject.de/blog/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/smiley_emoticons_lol.gif

    Wenn man den Anspruch hat, dass die Dis­tri­bu­ti­on der Wahl out-of-the-box „alles“ an Bord haben soll, dann hast du viel­leicht Recht. Aber es ist doch gera­de die Fle­xi­bi­li­tät der Haupt-Dis­tri­bu­tio­nen, dass man sich alle gewünsch­ten Anwen­dun­gen zusam­men­in­stal­lie­ren kann. Nie wür­de ich eine Stan­dard­in­stal­la­ti­on (einer Live-Distro) machen, son­dern ich instal­lie­re mir von einem Basis­sy­stem aus stets das nach, was ich exakt haben will. Und damit kommt man doch mit nahe­zu allen Haupt­dis­tri­bu­tio­nen an’s Ziel.

    Bei „Live­me­di­um“ dach­te ich eher an ’nen USB-Stick. Die gibt’s inzwi­schen ja sogar in Dau­men­na­gel­grö­ße und die kann man auch mit zahl­rei­chen Live-Syste­men gleich­zei­tig bestücken für ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en. Heu­te boo­ten doch qua­si alle Rech­ner von USB, so dass man wirk­lich kei­ne Sil­ber­lin­ge mehr durch die Gegend zu schlep­pen braucht.

    „Brau­chen“ ist wohl eher eine rhe­to­ri­sche Fra­ge und ich ver­mu­te mal, dass wir bei­de die mit „nein“ beant­wor­ten wür­den. Aber rum­ge­dreht zurück­ge­fragt: Muss ich des­halb als Waa­gen­her­stel­ler extra ein neu­es Betriebs­sy­stem bau­en? Linux funk­tio­niert doch auch ohne ver­füg­ba­res Netz. Oder ich kann mir das als Her­stel­ler der­ar­ti­ger Gerä­te dann auch ent­spre­chend schlank und ange­passt kom­pi­lie­ren, um den Bal­last zu ver­mei­den.

    Es liegt nun mal im Wesen der Haupt-Dis­tri­bu­tio­nen, dass sie einen gene­ri­schen Ker­nel mit zahl­lo­sen Trei­bern haben. Das kann man als Vor­teil sehen („läuft über­all“). Oder man kom­pi­liert sich den Ker­nel auf die eige­ne Hard­ware ange­passt sel­ber zusam­men (Gen­too, LFS, …). Die Ent­schei­dung, wel­ches System man ein­setzt, hängt vom gewünsch­ten Sze­na­rio ab und lässt sich daher wohl nicht pau­schal beant­wor­ten. Berech­tigt sind Bei­de. Hin und wie­der flie­gen ja sogar man­che Trei­ber „aus Grün­den“ wie­der aus dem Ker­nel raus.

    Als voll­kom­men unre­li­giö­ser Mensch sehe ich das genau so wie du. Aber die­ses „komi­sche Linux“ hat sich in den von mir 25 ein­ge­setz­ten Jah­ren als ein ver­dammt soli­des Werk­zeug erwie­sen, was einer der Haupt­grün­de ist, war­um ich es hofie­re.

    • GNU Emacs ist mein News­rea­der, mein IDE, mein Mail­pro­gramm und mein IRC-Cli­ent. Ich mei­ne nicht immer alles iro­nisch. Ich glau­be nur, dass die Kon­fi­gu­ra­ti­on, die ich nor­ma­ler­wei­se nut­ze, mich eher ablen­ken wür­de.

      Soft­ware zu hofie­ren hal­te ich für einen Feh­ler. Frü­her war ich Vim-Mönch…

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