Ich habe unlängst für das aktuelle Album von Godspeed You! Black Emperor den Begriff „ohrenbetäubende Ruhe“ benutzt und leider ist dieser Begriff jetzt schon verbraucht. Bitte kein weiteres ähnliches Album mehr rausbringen.
Der eigentlich vielversprechende Lesezeichensammeldienst Omnivore wurde von irgendwelchen KI-Techbros — stilecht noch mit .io-Domain — aufgekauft, aber niemand habe Anlass zur Sorge, weil der Code ja noch irgendwo herumliege. Ungefähr zehn Minuten nach der Ankündigung der Übernahme (Dienstag früh gegen 2 Uhr) füllte sich der Diskussionskanal der Betreiber mit Ankündigungen, eine Kontolöschung nebst Anbieter- oder wenigstens Softwarewechsel betreffend. Die Natur heilt sich.
(Ich gehörte selbst dazu, denn ich habe ein paar Wochen lang, genervt von Wallabag, Omnivore genutzt. Es ist auf eine schräge Weise beruhigend zu sehen, dass es mit Paranoia nichts zu tun hat, dass ich immer so ein unangenehmes Bauchgefühl bei „kostenlosen“ Webdiensten habe.)
„The Register“ witzelt über eine wirklich sehr große Geldstrafe, die ein russisches Gericht von Google („Alphabet“) verlangt, aber wohl nie erhalten wird. Fast wünscht man sich den Rechtsstaat zurück.
Apropos: Google („Alphabet“) ersetze seine Angestellten jetzt nach und nach durch eine Autokorrekturfunktion und finde das innovativ, teilt selbiger Konzern mit. Ich vertrete ja die Ansicht, auch der Geschäftsführer von Google („Alphabet“) könnte problemlos durch ein paar automatisch generierte Wortfetzen ersetzt werden. Kaum jemand würde es bemerken.
Journalisten wählen überwiegend grün. Twitter („X“) findet, das belege, dass die da oben linksgrünversifft seien. Aber was genau hat die Kosovo-Angriffskriegspartei Die Grünen mit links zu tun?




The Register ist aus London, England
Stimmt. Bitte nicht verraten.