NetzfundstückeIn den NachrichtenMontagsmusik
A shape — Random Error // Tooooooot, äh, Tooooooor!

Huhüchen!Es ist Mon­tag. Ent­ge­gen den Zusagen der “Ampel”-Parteien wird jemand, der die Frech­heit besessen hat, Kriegsver­brechen zu bege­hen aufzudeck­en, derzeit schle­ichend umge­bracht. Presse­frei­heit haben wir nicht, freies Inter­net haben wir nicht, Pand­abären haben wir auch nicht. Und das soll jet­zt bess­er sein als Chi­na?

Immer­hin wird das nicht freie Inter­net neuerd­ings geset­zlich beschle­u­nigt. 56 Kbit/s sind der Stan­dard. Haben wir schon immer so gemacht. Muss ja alles seine Richtigkeit haben. Schnell genug für Mes­sen­ger soll’s aber schon noch sein; diese will die Bun­desnet­za­gen­tur vielle­icht dazu zwin­gen, mit allen anderen Mes­sen­gern kom­mu­nizieren zu dür­fen. Die wesentliche Ursache, warum Behör­den in Deutsch­land sel­ten Kom­mu­nika­tion mit Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­selung anbi­eten, sieht man hier ein­drucksvoll bei der Arbeit. Das erschw­ert nur die staatliche Überw‑, äh, den Aus­tausch mit anderen Leuten. Das geht so nicht.

Was lei­der so geht: Seit 2010 sind im näch­stjähri­gen WM-Aus­tra­gungs­land Katar rund 15.000 “Gas­tar­beit­er” frühzeit­ig aus dem Leben geschieden. Muss man teil­nehmen, an so was. Ist ja Fußball. Ist wichtig. — Olaf “Kan­zler” Scholz, bekan­nt für das Tot­foltern von Ver­hafteten, bleibt sein­er Lin­ie treu und verabre­icht auch weit­er­hin Brech­mit­tel in Form von “BILD”-Interviews. Da weiß man, was man hat. (Näm­lich: Selb­st schuld.) Weniger gekotzt wird dieses Jahr beim Glüh­wein­saufen in Käfighal­tung, das sich erfreulich dezent hal­ten lässt. Wom­öglich erledigt die Omikron-Vari­ante den Rest, aber bis es so weit ist, bleiben Hoff­nung und Magie: “Wegen Coro­na haben Exorzis­ten in Ital­ien Hochkon­junk­tur”. Ich las neulich, Sil­vio Berlus­coni erwäge schon wieder eine Kan­di­datur als ital­ienis­ch­er Staat­spräsi­dent. Kön­nte man da nicht auch mal einen Exorzis­ten drüber­guck­en lassen?

Auch geis­ter­haft: Selt­same Funküber­tra­gun­gen. Andere reflek­tieren darüber, dass sie selb­st in Gesellschaft von Geis­tern seien; Tony Levin etwa erzählte neulich davon, dass seine Haupt­band, King Crim­son, nach 52 Jahren geprägt sei von den Geis­tern ihrer Wegge­fährten, ob lebendig oder tot, und dass King Crim­son wom­öglich jet­zt auch am Ende seien. Das sind auch Nachricht­en, die ich in diesem Jahr nicht mehr unbe­d­ingt gebraucht hätte.

Ich beginne die Woche trotz­dem mit ein­er anderen Musik­gruppe. Ich mag keine Schema­ta.

Ran­dom Error

Guten Mor­gen.