Es ist Montag, diese Woche wieder mit einem Pandabären oder derer drei, denn die vergangene Woche begann ohne einen solchen und war überhaupt nicht schön. Das kann kein Zufall sein. Es gilt also innezuhalten, wenn einmal ein Pandabär die eigenen Wege kreuzt, und dessen Aura wirken zu lassen. Heißhunger auf Bambus ist allerdings ein möglicher Nebeneffekt. — Apropos “obskure Hobbys”: Schlafdefizit lasse sich ausgleichen, indem man einfach mehr schlafe, weiß “SPIEGEL ONLINE”, und ich war selten so dankbar für investigativen Journalismus.
Dasselbe “SPIEGEL ONLINE” zitierte vorgestern die bedauerliche SPD-Vorsitzende, die gesagt habe, Deutschland müsse die allzu offene Willkommenskultur in Relation zur Sicherheit setzen. Ob sie wohl beim Bäcker Christian Lindner begegnet ist? Die gestrige Demonstration, während derer Mitglieder und Sympathisanten der AfD “weggebasst” (Quelle: Internet) werden sollten, nahm jedenfalls genau den erwarteten Verlauf: Unter dem Mantel des Hasses auf “die AfD” vereinten sich allerlei zwielichtige Gestalten, um Versammlungsfreiheit und Demokratie mal so richtig gründlich misszuverstehen. Wie man überzeugend gegen “den Hass” demonstrieren will, wenn man gleichzeitig skandiert, man hasse sein Gegenüber, ist mir unklar. “Nazi! Selber Nazi!”
Dass in dem ganzen Tohuwabohu wirklich wichtige Themen wie die leidige DSGVO endlich mal untergehen, ist einerseits schade, andererseits aber beruhigend, denn diese hat auch positive Folgen: Besitzer “smarter” Kühlschränke werden daran erinnert, dass ein großes Unternehmen ihnen auf die Wurst gucken kann, und US-amerikanische Websites laden endlich schneller, weil ihre Administratoren sich nicht mehr trauen, grundlos etliche JavaScripts nachzuladen. Ich mag das.
Gestern war es noch ein Witz über die SPD, heute ist es schon die Realität in Großbritannien: Mann ist mittwochs eine Frau, was für seine Partei — die Labour Party, also die britische SPD — eine ausreichende Qualifikation ist, um eine nur für Frauen ausgeschriebene Position zu besetzen. Das wird noch amüsante Folgen haben.
Nicht immer amüsant, nicht mal immer voller Tiefgang, aber selten in Gänze im Weg: Musik.
Guten Morgen.



Senfecke:
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