Gerade hatte ich mich noch gewundert, wie man gleichzeitig voller Hass sein und gleichzeitig gegen Hass demonstrieren kann, ohne zu platzen, da empfiehlt mir auch schon die Vorsitzende der “Linken”, Katja Kipping, in meinen schönen Arbeitstag hinein, dass im Retromagazin “Neues Deutschland” unter der dadaistisch interessanten Überschrift “Einstiegsdroge Frauenhass” ein “toller Kommentar” stehe. Der Inhalt dieses Kommentars?
wie Frauenhass und Hetze gegen Frauenrechte zur Einstiegsdroge werden für andere Formen von Hass, wie Rassismus, Antikommunismus …
Man kennt das ja: Frauenhass als Einstiegsdroge übertrifft an Gefährlichkeit fast noch Cannabis. Kaum ist man auf den Geschmack gekommen, will man mehr von dem geilen Zeug, und ehe man sich’s versieht, steht man hinter dem Hauptbahnhof und findet Kommunismus blöd und die real existierende Demokratie viel geiler. Hoffentlich regiert bald die “Linke” nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland, auf dass das Blödfinden von Kommunismus endlich als Hassverbrechen geahndet wird.
Vorwärts immer.


Einstiegsdroge war für mich der Hass auf Gemüse. Im Prinzip seit meiner Vorschulzeit. Dann natürlich: Mathematik — Frauen — Neger — Asylrecht. In der Reihenfolge.
Das erklärt manches. Bleiben Sie, wo Sie sind — ich muss kurz telefonieren…
Das nährt einmal mehr den Verdacht, dass Mütter schuld sind. Insbesondere solche, die kein Gemüse zubereiten können.
OT: “Verdamp‘ lang her” ist kaputt.
Stimmt, danke. Aber der Code sollte eigentlich immer noch richtig sein.
Ich gucke mir das später mal an, bin gerade irritiert.
Hach, die Katja.
Der schönste Grund die Linke nicht zu wählen.
Ich verstehe. Das Kindchenschema: Putzig und ein bisschen dumm.
Subintellektuell. Passt zwar zur aktuellen Parteienlandschaft, schafft aber dennoch nicht Wexelwähler anzuziehen.