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Kurz angemerkt: Wie viele Kriege braucht das Nobelpreiskomitee?

Die sich allzu aufreizend anbi­etende Möglichkeit, den “#MeToo”-Unsinn, dessen einzige spür­bare und langfristige Auswirkun­gen weit­ere Ver­lei­hun­gen schwachsin­niger Medi­en­preise für das Erfind­en von Wörtern mit ein­er Raute vorne­dran sind und bleiben wer­den, lakonisch zu kom­men­tieren, indem ich in geboten­er Kürze darauf hin­weise, wie sprechend eine der Ini­tia­torin­nen dieser beispiel­losen Schmutzkam­pagne darauf reagiert hat, dass sie mit­tler­weile von nicht ganz so hitzi­gen Gemütern als Lügner­in ent­larvt wurde, hätte ich heute gern zum eigentlichen The­ma gemacht, stattdessen beschränke ich mich auf einen nicht weit­er kom­men­tierten Ver­weis auf den Artikel im Online-“Musikexpress”, den soeben getätigten näm­lich, und stelle mit ähn­lich­er Genug­tu­ung fest, dass zum inzwis­chen drit­ten Mal der amtierende Nach­fol­ger desjeni­gen US-amerikanis­chen Präsi­den­ten, der allein im Jahr 2016 über 26.000 Bomben irgend­wo draufw­er­fen ließ, auch für eine weit­ere, wenn auch nicht direk­te Nach­folge, näm­lich die im Tra­gen des Frieden­sno­bel­preis­es, vorgeschla­gen wurde, und während sich die sozialen Medi­en und pflau­mige “Qual­ität­szeitun­gen” darüber aus­lassen, dass der Trump doch ein sonst­wie gefährlich­er Typ sei, fände ich per­sön­lich die Wahl nur angemessen, denn wie auch der vorherige Präsi­dent der Vere­inigten Staat­en ist er mit ver­söhn­lichen Worten gegenüber dem Feind nicht ungeschickt, während in Soma­lia, Libyen, Syrien, Pak­istan, Afghanistan und im Jemen die Friedenspanz­er unter der Flagge seines Lan­des zum Tanz bit­ten; mit dem Unter­schied allerd­ings, dass kein­er dieser laufend­en Frieden­sein­sätze von ihm befohlen wurde — wenn er es also wieder nicht schafft, dann ist es immer­hin offen­sichtlich, woran es wohl liegt.