Wirtschaft
6 Prozent Profitdenken

Die IG Metall plakatiert derzeit manche Plakatwand plakativ mit ihren Plakaten voll. Das bietet Gelegenheit, sich einmal kurz anzusehen, worum es in ihrer aktuellen „Tarifrunde“ (also: in ihren jährlichen Nötigungsversuchen gegenüber Arbeitgebern) eigentlich geht; die Antwort ist erstaunlich:

Profitdenken

„Die Arbeitgeber denken nur an Profit – wir denken an die Menschen: sechs Prozent mehr Geld“ (Satzzeichen von mir), diese sechs Prozent hätten die Arbeitgeber zwar auch gerne zusätzlich, aber die sind halt nicht in einer zäh verhandelnden Gewerkschaft. Schön blöd!

Senfecke

Bisher gibt es 10 Senfe:

  1. Ähm, schon mal die Produktivitätsentwicklung mit der der Gehälter abgeglichen in den letzten 30 Jahren? Ich mag dieses System ja von der anderen Seite nicht, aber wtf?

  2. 6 Prozent mehr? Die Konkurrenz wird sich ins Fäustchen lachen. In der Regel zeigt sie sich aber, in aller Tarifungebundenheit, mit den Opfern solidarisch und zieht beim Verkaufspreis nach. Einziger Unterschied: Sie verbuchen die 6 Prozent Mehr nicht in den Posten Löhne & Gehälter, was die Analysten freut. Schön ist es, eben weil es blöd ist.

  3. „diese sechs Prozent hätten die Arbeitgeber zwar auch gerne zusätzlich, aber die sind halt nicht in einer zäh verhandelnden Gewerkschaft. Schön blöd!“
    Lol? Arbeitgeber entscheiden erst einmal ohne Zustimmung der Mitarbeiter über ihre Gehaltszuwächse selbst bzw. aus einem Konglomerat aus Unternehmer/Vorstand, Aktionäre, Aufsichtsrat, Gesellschafter. Und die waren glaube ich gerade in der Metallbranche in den letzten Jahren recht üppig oder?

  4. Den Einen noch: Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hält sich doch diesen hübschen Dackel namens „INSM“, nicht wahr. Die sorgen also schon allseits für gute Stimmung und vernünftige Lohnabschlüsse®.

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