Lange nichts mehr über Musik geschrieben.
Manchmal – selten, aber es kommt vor – höre ich bei meiner Reise durch die Musikwelten Stimmen, die sich sofort in meinem Kopf festsetzen. Courtney Swain ist ein Beispiel dafür, Mike Patton (gut, der hat ja nun ungefähr vierhundert Stimmen) ist ein weiteres. Neu in der Festsetzliste ist Kristin Hersh, die wahrscheinlich auch mal wieder jeder außer mir schon kannte.
Hauptsächlich ist selbige wohl Mitgründerin der Rockgruppe Throwing Muses und Stiefschwester von Tanya Donelly, die mir wiederum ein Begriff war und ist, jedoch ist sie seit 1994 (Solodebüt: „Hips and Makers“) auch ohne Bandkontext auf Bühnen und in Plattenregalen zu finden. Unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht sie im Wesentlichen akustische Musik mit Gitarre und Gesang.
Und was für Musik und was für Gesang!
2023 erschien „Clear Pond Road“ (Amazon.de, Bandcamp, TIDAL), ihr auch schon wieder vorletztes Album (auf dem neuesten ist „Moths“ drauf), von dem ihr oben einen Auszug hören konntet und noch könnt und das ich jetzt nach hinreichender Beschäftigung mit der Dame einfach mal empfehlen möchte.
Es muss ja nicht immer infernalischer Krach sein.



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