Beknackte Forderung des Tages, schon weil ich auch Tauschbörsen auf einem Webport betreiben könnte:
Anbieter öffentlich zugänglicher Internetzugangsdienste für Endnutzer sollen künftig IP-Adressen und Portnummern drei Monate lang speichern müssen.
Meine hier ist 443. Das ändert sich auch in den nächsten Jahren nicht ohne Weiteres. Bitte – ich helfe gern.
(Was machen die, die so was fordern, eigentlich beruflich?)


Du betreibst Internetzugangsdienste? Interessant.
Der ganze Schrott kommt doch nur daher weil die Betreiber der Mobilnetze Carrier grade NAT machen und dadurch die Anfrage nach dem Anschlussinhaber nur mit einer IP-Adresse nicht beantworten können. Sie brauchen zusätzlich die Portnummer des Absenders der Anfrage. Das dabei dein Port 443 abgerufen wird ist usus.
Der ganze Schrott kommt doch nur daher weil die Regierung(en) einen totalen Überwachungsstaat wollen.
„wollen“? Den gibt’s doch schon?!
Internetzugangsdienste würden Unsinn loggen, darum geht es.
Ja, für Kunden, die ein VPN verwenden ist das natürlich Quatsch. Für alle anderen, und das dürfte wohl der Normalfall sein, ist die Methode erfolgversprechend, wenn die Ermittler mit IP-Adresse und Portnummer des Absenders beim Internetzugangsdienst (das sind die Provider, die dir den Zugang zum Internet bereitstellen und nicht irgendeine Webseite) vor der Tür stehen. Du verwechselst da was, wenn ich das Argument lese, dass deine immer die 443 ist. Um die geht es gar nicht. Ich empfehle die Lektüre dieses Artikels: https://netzpolitik.org/2025/ip-catching-die-ueberwachungs-massnahme-die-geheim-bleiben-soll/ Und keine Sorge, ich finde Voratsdatenspeicherung auch dämlich.
Wer spätestens 2013 noch kein VPN hatte, der hat sowieso grob etwas missverstanden, fürchte ich.
Das ist hoffnungslos optimistisch und sehr weit weg von der Realität. Und das weißt du auch.