Den Istzustand der Wirtschaft und seine Hintergründe hier abermals zu erläutern wäre langweilig, das haben andere schon mal besser, mal schlechter getan. Im Abreißkalender der Ausreden, warum es den Menschen im reichen Deutschland finanziell zusehends schlechter geht, stand letztes Mal ein Krieg zwischen zwei mit Deutschland nicht verbündeten Staaten. Diese Ausrede gilt bis auf Widerruf.
Steigende Steuern und “Abgaben” (also Geld, das man zwar — wie bei jedem anderen gelungenen Raub (nach Thomas von Aquin) eben auch — unter Androhung schwerer Strafe zu zahlen verpflichtet ist, das aber nicht “Steuer” heißt) erschweren uns allen das Halten unseres Lebensstandards, vom einfachen Arbeiter bis hin zu den überbezahlten Verzichtbaren im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die müssen ja auch von irgendwas leben.
Kai Gniffke, seit fünftausend Jahren in der SPD und nicht ganz so lange ARD-Vorsitzender, möchte als guter Vorgesetzter natürlich die Lebensqualität seiner Mitarbeiter erhöhen und quatscht daher:
Der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke hat sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen. (…) Mit Blick auf die Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führte Gniffke unter anderem die Preisentwicklung an.
Mir möchte scheinen, Kai Gniffke ist da einer ganz heißen Sache auf der Spur: Menschen, die immer mehr Geld ausgeben müssen, brauchen auch immer höhere Einnahmen oder weniger Ausgaben. Den Bürgern, denen die Preisentwicklung schwer zu schaffen macht, allerdings mit der Begründung, dass die Preise steigen, die Preise steigen zu lassen wirkt auf mich zumindest undurchdacht. Wäre es, wenn man schon nicht will, dass die eigenen Mitarbeiter zu viel Geld ausgeben müssen, nicht vielmehr zielführend, diejenigen ihrer Ausgaben, auf die man selbst Einfluss hat, zu senken?
Das Geschäftsmodell der ARD würde sich im konsequenten Marktliberalismus kaum zu behaupten wissen.


Ich mag Wurst. Fernsehen schmeckt mir nicht.
Lustig, die ARD .…. Jetzt mit Clown in der Familienpackung.
Zur Währungsumstellung hat die ARD die Honorare der Freien “halbiert”.
Aus einem Fernsehbeitrag für 5000 DM
wurde einer für 2000 €.…halbiert, nä !?
Das ging so durch alle Sparten und Ressorts, von Hörfunk bis Internet.
Später wurde das Wiederholungshonorar zur Zweitvergütung von 75% aufgehoben.
Wenn der WDR als Auftraggeber 100% bezahlt hat, mussten andere Sender der ARD, wie NDR, HR, BR, SWR usw. nochmals 75% nach Sendung bezahlen.
Später haben sie sich gratis bedient.
Ich vermute, Gniffke führt jetzt ein Zeilenhonorar von 24 Cent für Radio und Fernsehen ein.
Der hat ja schon bei der Tagesschau gezeigt, wozu er fähig ist.