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Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 4. Mai 2023

Heu­te ist wie­der Mej­se­fors Day, also der all­jähr­lich wie­der­keh­ren­de Tag, an dem Deut­sche im Inter­net „Mej­se­fors“ für eine gran­dio­se Poin­te hal­ten, weil, wenn man kein Eng­lisch kann, „May 4th“ exakt so klingt wie „May the force“, was wie­der­um der Beginn eines bekann­ten Zitats aus Star Trek Craft Wars ist.

Ganz im Sin­ne die­ser groß­ar­ti­gen Poin­te lässt sich Mar­co Busch­mann, amtie­ren­der Bun­des­ju­stiz­mi­ni­ster, nicht nur mit einer Din-Gro­gu-Pup­pe (dies, also Din Gro­gu, nicht jedoch Mar­co Busch­mann, ist eine Figur aus „Star Wars: The Man­dalo­rian“) foto­gra­fie­ren, son­dern lebt auch das Selbst­be­stim­mungs­ge­setz vor, indem er Din Gro­gu kur­zer­hand zu einem Yoda erklärt. Hof­fent­lich muss der nie als Deut­scher in den Krieg gehen.


Groß­ar­ti­ge Poin­te: Die USA über­wacht jetzt die Euro­päi­sche Uni­on dabei, ihre Bür­ger zu über­wa­chen.


Pas­send dazu: Die deut­sche Justiz woll­te bei einem schwe­di­schen VPN-Anbie­ter, den auch ich mitt­ler­wei­le sehr schät­ze, irgend­wel­che Daten raus­tra­gen, die die­ser Anbie­ter aber gar nicht hat. Ein lesens­wer­ter Arti­kel des Anbie­ters (eng­lisch­spra­chig) fasst die Situa­ti­on zusam­men, Linux­News gibt sie auf Deutsch wie­der. Genau so soll­te man han­deln, wenn man trans­pa­rent zu agie­ren vor­gibt. So und nicht anders.


Aus der belieb­ten Rei­he „viel bes­ser als IRC“: Dis­c­ord­nut­zer müs­sen bald ihren Namen ändern.


Mei­ne im Novem­ber 2020 gestell­te Fra­ge, wie schwer es wohl sein kön­ne, einen eige­nen You­Tube-Her­un­ter­la­der zu pro­gram­mie­ren, wur­de unsanft beant­wor­tet: You­Tube hat das von mir genutz­te JSON-API weit­ge­hend unbrauch­bar gemacht. yaydl 0.13.0 ver­wen­det daher nun den You­Tube-Wrap­per Invi­dious, um auf You­Tube-Vide­os zuzu­grei­fen. Mal gucken, wann das auch kaputt gemacht wird.