PolitikIn den NachrichtenNerdkrams
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 3. März 2022

Gre­gor Barth schrob, es gebe – anders als für TeX/LaTeX – noch kei­nen gra­fi­schen Edi­tor für groff-Doku­men­te. Dar­um habe ich einen sol­chen pro­gram­miert.

Sicher­lich ist er noch ver­bes­se­rungs­fä­hig, aber dafür ist der Quell­code ja offen­ge­legt – Bei­trä­ge sind gern gese­hen.


Das schrä­ge Per­so­na­li­ty­b­log netzpolitik.org wech­selt die Chef­re­dak­ti­on; der par­tei­po­li­tisch vor­ein­ge­nom­me­ne Mar­kus Becke­dahl, mit­hin eine Pro­blem­per­so­na­lie im „Jour­na­lis­mus“, bleibt aber als Laut­spre­cher erhal­ten. Neben­bei erfährt man von einer Mil­li­on Euro Spen­den­auf­kom­men, die sie sich mitt­ler­wei­le zusam­men­ge­bet­telt haben. Da macht Spen­den doch gleich noch viel mehr Spaß!


Seit den Dis­kus­sio­nen über Upload­fil­ter, Staats­tro­ja­ner und der­glei­chen ist viel Zeit ver­stri­chen; genug Zeit jeden­falls, damit die umstrit­te­ne Ukrai­ne for­dern kann, Russ­land im Wesent­li­chen vom Inter­net abzu­schnei­den. Die zustän­di­gen Instan­zen erach­ten den Vor­schlag zum Glück noch als gewal­ti­gen Blöd­sinn, was ange­sichts der der­zei­ti­gen Rus­so­pho­bie nicht selbst­ver­ständ­lich ist.

Ich sah im Inter­net Auf­nah­men eines phy­sisch ange­grif­fe­nen rus­si­schen Super­markts in Deutsch­land. Alle 84 Jah­re kann man so was ja mal machen.


Ah, jetzt sind wir schon wie­der irgend­wie ins Poli­tik­the­ma gerutscht. Na gut, blei­ben wir drin.

Die bescheu­er­te CDU hät­te gern die Wehr­pflicht („Gesell­schafts­jahr“) zurück. Zu wenig gestell­te Fra­ge: „Was ver­dient man in die­sem „Gesell­schafts­jahr“? Das ist ein­fach nur der Nied­rig­lohn­sek­tor unter neu­em Namen.“


Ich fin­de es ja gut und rich­tig, wenn man Ver­stö­ße gegen das Völ­ker­recht kon­se­quent ahn­det, aber war­um kriegt die Ukrai­ne dann noch Waf­fen?

(Schö­ner Dienst auch: 12ft.io scheint Bezahl­schran­ken von man­cher­lei Jour­na­lis­mus weg­ma­chen zu kön­nen. Emp­feh­le ich gern wei­ter.)


Abschlie­ßend inter­es­siert gefragt: Wel­cher Rea­li­tät ent­springt eigent­lich die­ses bemer­kens­wer­te Zitat?

Der Ukrai­ne­krieg sorgt für einen Ansturm auf Bit­co­in, Ether und Co., die Bran­che erlaubt rus­si­schen Kun­den wei­ter den Han­del damit. Finanz­po­li­ti­ker sind alar­miert.

(„SPIEGEL ONLINE“.)