Gregor Barth schrob, es gebe — anders als für TeX/LaTeX — noch keinen grafischen Editor für groff-Dokumente. Darum habe ich einen solchen programmiert.
Sicherlich ist er noch verbesserungsfähig, aber dafür ist der Quellcode ja offengelegt — Beiträge sind gern gesehen.
Das schräge Personalityblog netzpolitik.org wechselt die Chefredaktion; der parteipolitisch voreingenommene Markus Beckedahl, mithin eine Problempersonalie im “Journalismus”, bleibt aber als Lautsprecher erhalten. Nebenbei erfährt man von einer Million Euro Spendenaufkommen, die sie sich mittlerweile zusammengebettelt haben. Da macht Spenden doch gleich noch viel mehr Spaß!
Seit den Diskussionen über Uploadfilter, Staatstrojaner und dergleichen ist viel Zeit verstrichen; genug Zeit jedenfalls, damit die umstrittene Ukraine fordern kann, Russland im Wesentlichen vom Internet abzuschneiden. Die zuständigen Instanzen erachten den Vorschlag zum Glück noch als gewaltigen Blödsinn, was angesichts der derzeitigen Russophobie nicht selbstverständlich ist.
Ich sah im Internet Aufnahmen eines physisch angegriffenen russischen Supermarkts in Deutschland. Alle 84 Jahre kann man so was ja mal machen.
Ah, jetzt sind wir schon wieder irgendwie ins Politikthema gerutscht. Na gut, bleiben wir drin.
Die bescheuerte CDU hätte gern die Wehrpflicht (“Gesellschaftsjahr”) zurück. Zu wenig gestellte Frage: “Was verdient man in diesem „Gesellschaftsjahr“? Das ist einfach nur der Niedriglohnsektor unter neuem Namen.”
Ich finde es ja gut und richtig, wenn man Verstöße gegen das Völkerrecht konsequent ahndet, aber warum kriegt die Ukraine dann noch Waffen?
(Schöner Dienst auch: 12ft.io scheint Bezahlschranken von mancherlei Journalismus wegmachen zu können. Empfehle ich gern weiter.)
Abschließend interessiert gefragt: Welcher Realität entspringt eigentlich dieses bemerkenswerte Zitat?
Der Ukrainekrieg sorgt für einen Ansturm auf Bitcoin, Ether und Co., die Branche erlaubt russischen Kunden weiter den Handel damit. Finanzpolitiker sind alarmiert.
(“SPIEGEL ONLINE”.)


