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Linksund­rechts­rutsch: Ber­li­ner Rei­se nach Jeru­sa­lem

Der 20. Deut­sche Bun­des­tag, der schon dadurch beein­druckt, dass meh­re­re Par­tei­en in den Fami­li­en­aus­schuss nur Frau­en ent­sen­det haben (wie vie­le Frau­en sind eine Fami­lie?), setzt den von SPD, Grü­nen und F.D.P. ver­spro­che­nen „Auf­bruch und Fort­schritt für Deutsch­land“ fort: Ein nahe­zu vol­ler Bun­des­tag beschloss mehr­heit­lich den Links­rutsch der F.D.P. und den Rechts­rutsch der CDU/CSU, die mit­ein­an­der fort­an die räum­li­che Plat­zie­rung im Par­la­ment tau­schen wer­den, senk­te fak­tisch den Net­to­wert der Hartz-IV-Regel­sät­ze und ging dann jeden­falls im lin­ken Saal­teil groß­teils nach Hau­se, denn das Wich­tig­ste war ja beschlos­sen wor­den.

Mit etwas Glück bleibt das in den näch­sten vier Jah­ren so. Dann machen die wenig­stens nichts kaputt.