In den NachrichtenNerdkramsWirtschaft
Open Source (Symbolmeldung)

Warum Deutschland nicht selbst über ein gro­ßes Unternehmen zur Herstellung von Smartphones ver­fü­ge, wur­de ich heu­te gefragt, und was ich gegen Open Source hät­te, frag­te man mich zuvor.

Beides beant­wor­tet zufrie­den­stel­lend Golem.de:

Die Corona-App soll bei ledig­lich 80 Prozent aller Begegnungen die Abstände kor­rekt mes­sen. (…) SAP und die Deutsche Telekom haben die App für einen Nettopreis von 20 Millionen Euro in den ver­gan­ge­nen Wochen ent­wickelt. (…) Sowohl die Vertreter der Bundesregierung als auch die betei­lig­ten Unternehmen lob­ten dabei den Open-Source-Ansatz bei der Entwicklung der App.

Nun ist natür­lich eine von T-Systems und SAP ent­wickel­te Software, die in 80 Prozent der Fälle rich­tig funk­tio­niert, trotz­dem eine erst mal erfreu­li­che Nachricht. Aber wie vie­le Schüler hät­te man eigent­lich mit 20 Millionen Euro aus 20 Prozent Fehlerquote her­aus­leh­ren können?

Doch immer­hin:

Datenverkehr, der durch die Nutzung der neu­en Corona-Warn-App anfällt, wird von deut­schen Providern nicht vom Kontingent abge­zo­gen. Das teil­te die Telekom mit.

Erstaunlich, für wel­chen Quatsch (Podcasts, Musikvideotheken, Bewegungsverfolgung) der Datenverkehr plötz­lich belie­big umfang­reich sein kann und nichts mehr kostet. Warum zahlt eigent­lich noch jemand für mehr Gigabyte mehr Geld?

Senfecke:

  1. Wie schafft man es 20 Millionen aus­zu­ge­ben. Also jetzt rein tech­nisch. Wenn ich 100 Entwickler eine Woche lang beschäf­ti­ge und jeder bekommt 1000 Euro für die Woche, 100000, dann habe ich gera­de mal 100t Euro ver­bra­ten. Wenn dann noch eine Woche gete­stet wird und neh­men wir mal an es gab eine Woche Vorlauf. Dann schaf­fe ich es viel­leicht auf eine Million, mit allen Nebenkosten. Aber 20. Das ist eine ernst gemi­en­te Frage, was steht da auf der Rechnung? Mann-Tage 200.000 a 1000 Euro? Maschinenkosten? Oder ein­fach nur „Wir sind SAP und die Telekom, dann kostet es mal 19 Millionen plus ein paar rea­le Aufwändungen. 

    Gab es nicht ein Gerichtsurteil, das aus grün­den der Netzneutralität social Tarife von der Telekom ver­bo­ten hatte? 

    Grüße Thoys

  2. Bedenkt…Die 20 Millionen waren NUR für die initia­le Entwicklung der App!
    Wartet ab, bis die ersten Rechnungen für Wartung, Bugfixing und Weiterentwicklung gestellt wer­den… :lol: :lol: :lol:

:) 
:D 
:( 
:o 
8O 
:? 
8) 
:lol: 
:x 
:aufsmaul: 
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