In den NachrichtenPolitik
Kurz angemerkt zur Klarnamenpflicht

Das wesentliche Problem des Vorstoßes Wolfgang Schäubles, Bundestagspräsident dieses von einer digital inkompetenten Bundesregierung gebeutelten Landes, man möge auf Anregung der Bundesjustizministerin (SPD, natürlich) stärker gegen „Hass im Netz“ vorgehen, indem künftig jeder – auch diejenigen, die eher als Opfer ausgesucht werden dürften – dazu verpflichtet werden soll, Essensfotos, öden Popmüll und/oder Hitlerbildchen nur noch nach Angabe ladungsfähiger Anschrift des bürgerlichen Namens in „soziale Netzwerke“ reinspeien zu dürfen, wird dem geneigten Beobachter bereits in dem Moment klar, in dem er sich des Umstandes bewusst wird, dass Wolfgang Schäuble bisher noch jede seiner das freie Miteinander der Bürger behindernden Beglückungsideen unter seinem echten Namen in Politik und Medien eingebracht hat, ohne jemals auch nur die geringste juristisch verhängte Strafe dafür zu erhalten oder gar antreten zu müssen, was hinreichend ausführlich dokumentieren sollte, dass kein einziges entferntes Feld zur freien Namenseingabe einen Schurken jemals daran hindern kann, Schurkereien zu betreiben.

Senfecke:

  1. 1990 hat man auf ihn geschossen, seitdem ist er auf zwei Rädern und nicht mehr auf zwei Beinen unterwegs. Wäre er anonym geblieben, wäre ihm das nicht passiert. Er kennt also die Gefahren der Klarnamenpflicht in der Politik.

  2. Der Staat ist keine akute Bedrohung bei der Klarnamenspflicht. Was den Leuten nicht klar ist daß man so Stalkern die nötige Info frei Haus liefert, dem nächsten Arbeitgeber eine Probe des Sozialverhaltens und der Nachbarschaft Einblick in sein Leben. Ja, hört sich nach einer koolen Idee an. Dem Schäuble, der seine komplette Verwandschaft mit politischen Jobs versorgt hat dürfte sowas egal sein.

:) 
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:( 
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8O 
:? 
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:aufsmaul: 
:P 
:ups: 
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