In den NachrichtenPolitik
Die gewaltige Dreizehn

Es ist schon wieder Wahlkampfzeit, darum wagt sich auch die SPD wieder aus der Deckung:

(…) handelt es sich bei dem geplanten neuen SGB um ein Regelwerk zur Opferentschädigung, also zur Frage der Entschädigung für Opfer von Gewalttaten. Und bei diesem Thema, so eine Sprecherin des sensiblen Heil-Ministeriums, kam man zu dem Schluss, das 13. Sozialgesetzbuch lieber als 14. Sozialgesetzbuch, als SGB XIV zu bezeichnen und auf die Unglückszahl zu verzichten.

Nun empfinden zum einen diejenigen, die von der Sozialgesetzgebung vorrangig betroffen sind, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alle dreizehn Bücher als ein einziges großes Unglück, zum anderen sind die unglückbringendsten Zahlen im deutschen Sozialsystem vermutlich die chinesische Unglückszahl Vier in „Hartz IV“ und die Zwei im zugrundeliegenden „SGB II“, zudem ist es einer gesunden liberalen Gesellschaft nicht zuträglich, die Furcht vor Leitern, schwarzen Katzen, Salz und/oder Zahlen in die Legislative zu tragen.

Andererseits steht die SPD zurzeit in Umfragen bei wenig mehr als 13 Prozent. Es ist nicht auszuschließen, dass der Volksglaube noch in diesem Jahrzehnt die Dreizehn zu einer Zahl der Befreiung und der Zufriedenheit küren wird.

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