In den NachrichtenPolitik
Kurz angemerkt zu Friedrich Merz

Während altgediente Parteibonzen mit (nach Abzug von Steuern) deutlich fünfstelligem Monatseinkommen die SPD mit dem Vorschlag zu retten versuchen, man könne doch mal „emotionale Bürgernähe” (ebd.) vorspielen, rotiert es in der Union nach der Ankündigung Angela Merkels, dass sie keine Lust mehr auf den Mist habe, woraufhin ausgerechnet Alexander Graf Lambsdorff seine Sorge um die „Achse der Vernünftigen” aus „Deutschland, Frankreich und Spanien” – Spanien war das Land, dessen Exekutive noch vor nicht langer Zeit Katalanen wegen einer Bürgerbefragung verprügelte – bekanntgab, personell immer noch so geschwind, dass ich mir einen weiteren Satz zur Kandidatenliste dann doch nicht mehr sparen möchte, denn außer Jens Spahn, einem ausgewiesenen Experten dafür, wie man mit möglichst wenigen Worten möglichst viele Geringverdiener verabscheut, hat auch Friedrich Merz, geistiger Vater deutscher Leitkultur und grundsätzlich lobenswerter Befürworter eines Ausstiegs aus dem Ausstieg, was gerade 2018, da der Stromverbrauch von Spielgeldmachern die Nichtüberflutung des Planeten gefährdet, vielleicht nicht unbedingt als unbedachtes Ärgernis verstanden werden sollte, seine Kampfkandidatur angekündigt, um ihr – der Partei – die Würde zurückzugeben, wofür er sich als bekannt Konservativer fraglos eignen mag, denn es scheint zumindest denkbar, dass diejenigen, die sich wegen fehlenden Konservativismus von der CDU ab- und der AfD zugewandt haben, seinetwegen wieder Hoffnung in erstere Partei setzen, so schrecklich uns eher liberalen Gestalten, die wir gleichfalls die CDU nicht wegen des Vorstandes, sondern wegen der programmatischen Ausrichtung nicht wählen, das auch vorkommt, woraufhin ihm Menschen, die ohnehin niemals die CDU wählen würden, aber anscheinend dennoch sehr besorgt darum sind, wer der ihr eh egalen Partei künftig vorstehen darf, vorwarfen, dass er bislang lieber Geld verdient als sich politisch betätigt habe, als sei das in Deutschland heutzutage nicht sowieso fast nicht voneinander zu unterscheiden; dass er, Merz (63), aber mitteilte, er spreche zwecks Verjüngung der CDU bereits mit seiner Mitbewerberin Annegret Kramp-Karrenbauer (56), erklärt meines Erachtens ausreichend wortreich, worin eigentlich das Problem liegen könnte, das Parteipolitik gerade in „Volksparteien”, was auch immer das schon wieder sein soll, so rostig und alt erscheinen lässt.

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