In den NachrichtenWirtschaft
Neues aus China: USA kritisieren US-Politik.

(Vorbe­merkung: Je mehr ich über Wirtschaft schreibe, desto weniger Ahnung habe ich davon.)

Seit 2009 beste­ht in den USA wie auch in EU-Staat­en ein Beschluss zur finanziellen Förderung des Absatzes von Elek­troau­tos in Höhe von bis zu 7.500 US-Dol­lar pro Fahrzeug. Ob die Gründe dafür ökonomis­ch­er oder ökol­o­gis­ch­er Natur waren, sei an dieser Stelle ein­mal unberück­sichtigt gelassen. In der weltweit führen­den Import­na­tion USA behei­matete Auto­mo­bil­her­steller kom­men jedoch kaum umhin, die benötigten Einzel­teile aus anderen Staat­en, oft auch Chi­na, zu importieren.

Unter dem Schlag­wort “Made in Chi­na 2025” — anscheinend reden die da alle Englisch — würde auch der chi­ne­sis­che Staat selb­st gern unter anderem Elek­troau­tos fördern und dafür gegebe­nen­falls die Importzölle senken, wovon selb­st die USA prof­i­tieren wür­den, denn für ein Unternehmen wie Tes­la würde der chi­ne­sis­che Markt dadurch deut­lich lohnenswert­er.

Über­raschend stellt sich her­aus, dass die USA das doof find­en:

Vor allem die chi­ne­sis­che Indus­tries­trate­gie “Made in Chi­na 2025”, mit der die Volk­sre­pub­lik zum weltweit­en Tech­nolo­gieführer auf­steigen will, wird von den Amerikan­ern kri­tisiert, da Chi­na bei sein­er tech­nol­o­gis­chen Aufhol­jagd mas­siv auf staatliche Sub­ven­tio­nen set­zt.

Erst klauen die die tollen Pro­duk­tideen aus den USA und dann auch noch deren Wirtschaft­spoli­tik. Un-ver-schämt-heit! :motz:

Bonus­pointe:

US-Präsi­dent Don­ald Trump fordert von Chi­na, dass es seinen Han­del­süber­schuss mit den USA min­destens um 100 Mil­liar­den US-Dol­lar reduziert.

Wenn man doch bloß nen­nenswerte Indus­trie hätte, deren Pro­duk­te irgendw­er haben wollen würde, nicht wahr?