In den NachrichtenWirtschaft
Kurz angemerkt zur lästigen „ver.di”-Gewerkschaft

Unter dem Eindruck des zweifellos gegebenen Umstands, dass unsereins von der Gewerkschaft „ver.di” medial nur dann etwas mitbekommt, wenn diese wieder einmal Menschen, die eine anständige Ausbildung bekommen haben und sich daher bei Gehaltsknappheit nicht etwa aus Protest ganze Städte einen Tag lang zu entwirtschaften erblöden, auf dass diese entwirtschafteten Städte plötzlich mehr Geld aus dem Hut zaubern, sondern einfach den Arbeitgeber wechseln, mittels Blockade öffentlicher Einrichtungen wie etwa des Nahverkehrs daran hindert, einer geregelten Arbeit nachzugehen, mit der letztendlich auch die anscheinend immer noch überhöhten Gehälter der pfeifenden Pfeifen bezahlt würden, kann ich mich der Vermutung nur noch schwer erwehren, dass die baldige Überflüssigmachung von Gewerkschaften mithilfe von die bisherigen Arbeitsplätze der Streikhammel besetzenden Robotern, die einfach ihre Arbeit verrichten und die Fresse halten, statt ihre Stellung zu missbrauchen, um vernünftig Gebildeten finanziell zu schaden, eine Aussicht ist, die mir erstaunlich große Freude bereiten wird.

Senfecke:

  1. Ich bin an einer Uni beschäftigt. Da gibt es wenige mit überhöhten Gehältern. Früher waren das vielleicht dort mal die reinigungskräfte, die im Vergleich zur privat Wirtschaft einen sicheren Arbeitsplatz hätten. Die wurden aber ausgelagert und den Job machen heute Dienstleister. Wo die einzigen die mehr als den Mindestlohn bekommen die Geschäftsführer sind.

    Ich verdiene ca. 500 Euro weniger als anderswo. Daher bin ich froh über Verdi und den Streik. Die im übrigen seit Anfang der 90er tarifabschlüsse hingenommen hat, die teilweise zu realen lohnsenkungen geführt haben. Deshalb bin ich nie Mitglied geworden. Aber nach 20 Jahren Zurückhaltung ist auch mal gut.

  2. Sind nicht die Medien Schuld? Das ewige Geschwätz vom Fachkräftemangel und sinkender Arbeitslosigkeit hat das Fußvolk im Maschinenraum aufmüpfig gemacht. Höchste Zeit, dass die Amis uns ihre KI-Truppen schicken. Dann werden die renitenten Streikposten froh sein, wenn sie für Wasser und Brot als Sänftenträger arbeiten dürfen. Die gute Nachricht: Unter Kanzler Höcke wird es deutsches Wasser und deutsches Brot sein.

  3. [..] statt ihre Stellung zu missbrauchen, um vernünftig Gebildeten finanziell zu schaden [..]

    Was soll nur werden, wenn die Solidarität noch nicht mal für sozialdemokratisches Niveau reicht? Dafür hat also meine Elterngeneration ’89 auf der Straße meine sichere Zukunft als angepasster Mitläufer weggeworfen. Hätte man nicht warten können?!

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