Mir wird geschlechtPolitikNetzfundstücke
Win­ter abschaf­fen!

Zu den inzwi­schen nur mehr als Trep­pen­witz taug­li­chen Per­so­nal­spe­renz­chen in der SPD mit­samt den recht­li­chen und femi­ni­sti­schen Impli­ka­tio­nen („SPD: 16,5 Pro­zent“ ver­kün­de­te neu­lich das INSA; na also, geht doch) fällt selbst mir heu­te nur noch ein müdes Ach­sel­zucken ein, wäh­rend mir zu der Nach­richt, dass der Femi­nis­mus in New York anti­se­mi­ti­sche Moti­ve zur Demü­ti­gung von Män­nern ver­wen­det, zwar durch­aus etwas ein­fie­le, der tref­fen­de Kom­men­tar, der Mann wer­de hier als „Juden­sau der Post­mo­der­ne“ prä­sen­tiert, lei­der aber schon gemacht wur­de.

Statt­des­sen sei mir ein Hin­weis auf Ant­je Kapek gestat­tet. Ant­je Kapek sitzt für die Grü­nen einen Stuhl im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus durch, ret­weetet neben MeToo-Fana­tis­men unter ande­rem auch Anteil­nah­me am Able­ben von Rad­fah­rern, die rück­sichts­los und ohne Helm nah an hal­ten­den Autos vor­bei­zu­ra­sen pfle­gen, und hat am gest­ri­gen 12. Febru­ar zur Ver­an­schau­li­chung der Erklä­rung, war­um man die Grü­nen im Jahr 2018 immer noch unbe­dingt wäh­len soll­te, ein Foto getwit­tert, auf dem der Ber­li­ner Alex­an­der­platz mit­samt ent­laub­ten Bäu­men zu sehen ist. Sie schrieb dazu (mit meh­re­ren Hash­tags, die ich hier zur bes­se­ren Über­sicht­lich­keit weg­las­se):

Was auch immer für den Alex­an­der­platz plant, es braucht mehr grün.

Die auf­fal­lend ent­mensch­li­chen­de Spra­che („was“ und „es“ für den zustän­di­gen Stadt­pla­ner jed­wel­chen Geschlechts) soll­te selbst­er­klä­rend sein, so dass das Wesent­li­che her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den kann: Kein Grün an den Bäu­men! Im Febru­ar! Dan­ke, Mer­kel!

:wallbash:

Die Grü­nen sind in der oben erwähn­ten INSA-Umfra­ge als Bevor­teil­te des Schei­terns der SPD zu erken­nen. Da wächst zusam­men, was zusam­men gehört.