Mir wird geschlechtIn den NachrichtenMontagsmusik
Elephant9 & Rei­ne Fis­ke (live) // Klei­ne dicke Män­ner zie­hen sich was an.

Hinter dieser Eule hat sich ein Panda versteckt.Es ist Mon­tag. Die aus­blei­ben­de Erd­er­wär­mung lässt zwei­feln, ob das Bege­hen die­ses Tages außer­halb des schüt­zen­den Inne­ren eine beson­ders gute Idee wäre, aber Pel­zig­keit ist nur den Guten gege­ben. Viel­leicht zählt es ja schon als kri­sen­er­probt, wenn man stän­dig eine Kri­se hat.

Wenn auch nur per­sön­li­che, denn diplo­ma­ti­sche Kri­sen über­lässt man lie­ber den Kön­nern: Der klei­ne Fett­sack hat mich alt genannt! Frü­her hät­te es das nicht gege­ben, frü­her hät­te man da direkt das Mili­tär vor­bei­ge­schickt. Man wird sich noch nach der Zeit zurück­seh­nen, als der US-ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent noch schrieb statt focht. Auch ande­re fech­ten mit Schrift statt Schwert: Auf „SPIEGEL ONLINE“ stellt Jan Fleisch­hau­er fest, dass man in Deutsch­land schnel­ler drin ist als drau­ßen; das mag es von sei­nem öst­li­chen Vor­gän­ger­staat über­nom­men haben.

Die Welt der Tech­nik ist auch nicht mehr die Welt der Schlau­en: Die Bild­schir­me der 2017 erschie­ne­nen Android-Flagg­schif­fe der ein­schlä­gi­gen Smart­phone­her­stel­ler wei­sen alle­samt, wie Medi­en berich­ten, aus irgend­wel­chen unkla­ren Grün­den qua­si als Nach­fol­ge­for­mat von „16:9“ ein Grö­ßen­ver­hält­nis von 2:1 auf, das jedoch als „18:9“ ver­mark­tet wird. Eine in ver­schie­de­nen Foren und Blogs zu fin­den­de Erklä­rung für die­sen mathe­ma­ti­schen Unsinn ist, dass die Men­schen auf die­se Wei­se die Ände­rung zu vor­her bes­ser ver­ste­hen, weil sie den Unter­schied zwi­schen „16:9“ und „2:1“ nicht so offen­sicht­lich erken­nen kön­nen; was die Ver­mu­tung, dass Smart­phones ihre Benut­zer oft düm­mer machen, frag­los unter­streicht. Dazu passt die Mel­dung, dass einer Fir­ma, die ver­netz­tes Fick­spiel­zeug her­stellt, ein klei­ner Feh­ler unter­lau­fen ist, so dass es stän­dig Daten durch die Gegend schick­te. Ist halt smart, ist halt modern.

Auf „ZEIT ONLINE“ faselt die merk­lich weni­ger smar­te Bar­ba­ra Kuch­ler davon, dass Frau­en auf­hö­ren soll­ten, schön sein zu wol­len, indem sie sich zum Bei­spiel end­lich mal was anzie­hen, und behaup­tet, Män­ner hät­ten so etwas ja auch nicht nötig, über­sieht dabei aber, dass nicht alle Män­ner oder sol­che, die es gern wären, sich zum Bei­spiel in Anzü­ge oder Mus­kel­shirts immer nur des­halb zwän­gen, weil die­se so ein ange­neh­mes Tra­ge­ge­fühl bie­ten, son­dern man­che, von denen ich mich schon aus Niveau­grün­den lie­ber distan­ziert sehen möch­te, mit­un­ter auch, weil es eine ganz bestimm­te Art Frau gibt, die dar­auf jeweils „steht“. Ich für mei­nen Teil habe zwar einen angeb­lich frag­wür­di­gen Sinn für Mode, fän­de es aller­dings durch­aus ästhe­tisch und optisch berei­chernd, wür­de der Markt für gro­tes­ke Gesichts­be­ma­lung aus­ge­trock­net, und sei es nur aus falsch ver­stan­de­nem Kampf gegen „den Sexis­mus“.

Aku­stisch berei­chernd ist der­weil auch heu­te der gute alte (bzw. neue) Jazz­rock.

Elephant9 with Rei­ne Fis­ke – I Cover the Moun­tain Top (Live)

Guten Mor­gen.