In den NachrichtenMontagsmusik
Needlepoint — Aimless Mary // Asterix bei den Franzosen

Sehe ich aus, als hätte ich Brückentag?Es ist Mon­tag. Der Auf­schwung ist da, Krieg wird jet­zt mod­ern­er. Schade: Keine Wel­traum­schlacht­en. Noch schad­er: Kein Pand­abär. Ist doch Käse mit Käse oben­drauf. Vielle­icht hil­ft ein kurz­er Win­ter­schlaf.

Was Mode ist, ver­mod­ert: Die “Wash­ing­ton Post” find­et, die Mod­ein­dus­trie sollte wirk­lich mal was dage­gen unternehmen, dass poli­tisch eher rechts ste­hende Demon­stran­ten sich wie auch die hiesi­gen Knalltüten von der “PARTEI” um einen attrak­tiv­en Klei­dungsstil bemühen. Vielle­icht wird bald die Losung aus­gerufen, dass echte Demokrat­en sich kün­ftig dadurch von den Bösewicht­en abzu­gren­zen haben, dass sie sich absichtlich scheiße anziehen. Geschmack ist Nazi!

Von anderen unlieb­samen Demon­stran­ten berichtete gestern das nicht ser­iös arbei­t­ende Käse­blatt “SPIEGEL ONLINE”, dem zufolge in Kat­alonien als Strafe dafür, dass die dort leben­den Men­schen über­wiegend ungern Spanier sind, sel­bige Men­schen beim Ver­such, dieser Mei­n­ung per Wahl Aus­druck zu ver­lei­hen, von der spanis­chen Polizei “angemessen und pro­fes­sionell” (ebd.) ver­droschen wur­den. Ein Land weit­er war gestern allerd­ings eben­falls wieder Stim­mung: Ein Atten­täter verübte ein Atten­tat und der “Islamis­che Staat” teilte hin­ter­her mit, es habe sich um einen der Seinen gehan­delt, wie er das eben des Öfteren so macht. Im Jahr 1979 erschien der “Asterix”-Band “Aster­ix bei den Bel­giern”, dessen Hand­lung darin beste­ht, dass die Bel­gi­er mit den heftüblichen Gal­liern darum wet­teifern, welch­er denn der Tapferere von bei­den Stäm­men sei, indem sie Römer­lager ver­wüsten und den Ver­prügel­ten jew­eils nach erfol­gter Ver­prügelung mit­teilen, welchem der bei­den Stämme sie denn ange­hörten, damit sich das auch zuver­läs­sig herum­sprechen möge. Ich weiß auch nicht, wie ich jet­zt ger­ade auf Aster­ix komme.

Apro­pos “kom­men”: Es gibt einen neuen Hack­er­sport namens “Screw­driv­ing”, bei dem man im Wesentlichen irgendwelch­es Sexspielzeug aus rel­a­tiv­er Ferne zum Vib­ri­eren bringt. Diese Dig­i­tal­isierung ist schon drol­lig.

Musik!

Needle­point — Aim­less Mary

Guten Mor­gen.