In den NachrichtenComputer
Das Inter­net ist kaputt und kein Nazi ist dar­an schuld (Nach­trag).

Ein Gedan­ken­spiel: In naher Zukunft wird ein Rechts­au­ßen mit der Absicht, einen von ihm unge­lieb­ten, weil pro­vo­kan­ten lin­ken Benut­zer los­zu­wer­den, eine Spen­den­kam­pa­gne eröff­nen, um das füh­ren­de sozia­le Netz­werk – der Ein­fach­heit hal­ber neh­men wir an, es sei Face­book – zu kau­fen. Befeu­ert von einem welt­wei­ten über­wie­gend posi­ti­ven Medi­en­echo wird das ein rie­si­ger Erfolg: Bin­nen weni­ger Wochen ist das über­nom­me­ne Face­book nicht nur um einen, son­dern um vie­le Benut­zer ärmer, denn wenn man schon mal einen Sperr­knopf gekauft hat, dann will man ihn auch nut­zen. Sehr bald ist freie Rede nur noch eine schwä­cher wer­den­de Erin­ne­rung in die­sem Netz­werk, die ver­blei­ben­den Benut­zer akzep­tie­ren das aber, denn es war ja immer­hin auch ein Pro­vo­kant unter den Ent­fern­ten.

Will man das?

Will man das?

Die ehe­ma­li­ge CIA-Agen­tin Vale­rie Pla­me Wil­son hat eine Crow­fun­ding-Kam­pa­gne gestar­tet, um genü­gend Akti­en des Unter­neh­mens Twit­ter zu kau­fen, und so Ein­fluss neh­men zu kön­nen. Ihr Ziel: Donald Trump zu ver­ban­nen.

Stil­le wird unter­schätzt.