Thomas de Maizière erklärt Berliner Steuerzahlern, warum auf ihr olles Ersatzstadtschloss aller Säkularisierung zum Trotz ein Kreuz draufgeklebt werden soll:
Wer das Kreuz ablehnt, müsste dann auch dafür sein, dass die Fassade mit Putten und Engeln entfernt wird. Auch das sind christliche Symbole.
Ich bin ja kein Berliner, aber meines Dafürhaltens wäre das nicht etwa, wie Thomas de Maizière es darzustellen versucht, vollkommen überzogen, sondern nur konsequent. Gebäude, die überwiegend reichlich unchristliche Menschen bezahlt haben, sollten nicht ungefragt um des überkommenen Konzeptes des Christentums — Katholikenpack, beschämendes! — Willen, das dem geistigen Fortschritt der Menschheit bislang noch nicht besonders zuträglich war, zwecks Verzierung um ein antikes Folterinstrument erweitert werden dürfen.
Hätte ich in Berlin etwas zu sagen, würde ich noch weiter gehen; an regte ich nämlich nicht nur das Sichsparen christlicher Symbole an volkseigenen Neubauten, sondern überdies das nachträgliche Entfernen von religiösen Einflüssen im weltlich-rationalen Miteinander, wo immer dies ohne weiteren finanziellen Aufwand möglich ist.
Mit den sich als “christlich” verstehenden Parteien, in einer aufgeklärten Gesellschaft, die funktionierte, schon thematisch eigentlich ohne Aussichten auf Gehör, würde ich anfangen wollen. Auch das “C” ist ein christliches Symbol, selbst in seiner heutigen Rolle als Feigenblatt.
Die Welt verbessern wir nicht mit Beten.


Engel als “christlich” zu betrachten, zeugt btw von schierer Ignoranz. Atheisten scheinen die letzten zu sein, die noch halbwegs profundes Wissen über Religionen haben.
Kenne deinen Feind.
deswegen hasse ich C++
Autsch!