In den NachrichtenMir wird geschlechtMontagsmusik
Boris – Pink

Ausschlafen statt Karneval!Es ist Mon­tag, Rosen­mon­tag noch dazu. In vor­aus­sicht­lich drei Tagen sind die Jecken und die Nar­ren wie­der bra­ve Bie­der­män­ner, bis dahin jedoch erdul­det Mit­mensch Ratio­nal still lei­dend, dass die Illu­si­on, die Nar­re­tei beschrän­ke sich auf den Bereich zwi­schen Mainz und Köln, nicht all­zu lan­ge anhielt. Uff-tata. Sich min­de­stens ein­mal im Jahr so rich­tig zum Affen zu machen scheint vie­len Men­schen sehr wich­tig zu sein. Kön­nen die nicht statt­des­sen in die Poli­tik gehen oder so? – Aus­ge­las­sen­heit war durch­aus schon mal leich­ter. Was fehlt: Gewohn­tes. Ver­damm­te Mensch­lich­keit. Wird sich nie durchsetzen.

Apro­pos Poli­tik: Laut Kom­men­ta­to­ren auf tagesspiegel.de ste­he ich auf einer ideo­lo­gi­schen Stu­fe mit Cice­ro (dort schreibt u.a. Kai Diek­mann) und irgend­wel­chen Män­ner­rechts­blogs. Das ehrt mich einer­seits, irri­tiert mich ande­rer­seits jedoch. Ich habe mir die kru­den Vor­schlä­ge der Femi­ni­sten (man erlau­be mir eine Pau­scha­li­sie­rung zu dra­ma­tur­gi­schen Zwecken) ja kei­nes­wegs aus­ge­dacht, um damit irgend­was zu bewei­sen, das kön­nen die schon ganz allein; sei es nun die stei­le The­se, Arbeit­neh­mer müss­ten irgend­wen „reprä­sen­tie­ren”, sei es nun das gro­ße Gan­ze, wenn Femi­nis­mus und poli­ti­sche Kor­rekt­heit sich gemein­sam in Real­sa­ti­re üben, wenn etwa die ein­schlä­gig bekann­te Ama­deu-Anto­nio-Stif­tung frem­de (US-ame­ri­ka­ni­sche) Kul­tur dazu miss­braucht, die Adap­ti­on fremd­kul­tu­rel­ler Bräu­che anzu­pran­gern. Ich habe mir das wirk­lich nicht aus­ge­sucht, ich neh­me es, die Hand fest an der Stirn, ein­fach nicht ganz kom­men­tar­los zur Kenntnis.

Und sonst so? Die Han­no­ve­ra­ner Hip­ster­bu­de „t3n”, die offen for­dert, man möge doch bit­te auf ihrer Web­site essen­zi­el­le Sicher­heits­me­cha­nis­men des Brow­sers (zum Bei­spiel die Wer­be­blocka­de) abschal­ten, kon­sta­tiert, dass die Ret­tung des dezen­tra­len Net­zes drin­gend not­wen­dig sei, also eine Rück­be­sin­nung auf ein Web (ich mag jetzt nicht schon wie­der den Unter­schied zwi­schen „dem Netz” und „dem Web” erklä­ren müs­sen) ohne all­ge­gen­wär­ti­ge Groß­kon­zer­ne wie Goog­le; nicht ohne allein auf der Sei­te, auf der die­se For­de­rung zu fin­den ist, laut Mes­sung gan­ze zehn Scripts und son­sti­ge Ver­fol­ger von Dou­ble­click, Goog­le, Face­book und so wei­ter ein­zu­bin­den. Die Autoren von „t3n” sind Teil des Pro­blems, des­sen Lösung sie for­dern. Ich hät­te da ja einen Vor­schlag, wie sie das Netz bes­ser machen könn­ten, aber ich fürch­te, die­ser blie­be ungehört.

Was hin­ge­gen drin­gend gehört wer­den soll­te: Musik.

Boris — „Pink” — MTV Iggy Live

Guten Mor­gen.

Senfecke:

  1. Wer damisch zitiert, damisch nach­macht oder von damisch ver­dä­mel­te „Argu­men­ta­tio­nen” her­stellt, sich ver­schafft oder einem ande­ren anbie­tet, wird mit Plo­nk nicht unter 5 Jah­ren gestraft. Der Ver­such ist strafbar.

      • Naja manch­mal ver­ga­lop­piert der Danisch sich schon ein wenig. 

        Sei­ne gan­ze Argu­men­ta­ti­on basiert dar­auf, dass da sowie­so nichs reprä­sen­tiert wird. Soweit alles schlüs­sig und richtig.

        Nur: Mein­te der Autor des Zeit-Arti­kels auch wirk­lich ‚reprä­sen­tie­ren’ bzw. weiss er um die Bedeu­tung des Wor­tes? Ich glau­be nicht. Er meint ein­fach ‚da sind zuwe­nig’. Klingt nur zu pro­fan, das ersetzt der geneig­te „Jour­na­list” (in Anfüh­rungs­zei­chen) lie­ber durch ein Fremd­wort, des­sen Bedeu­tung er nicht so rich­tig versteht …

        • Das ist das Pro­blem der Medi­en­kri­tik: Man muss nicht nur lesen, son­dern auch noch inter­pre­tie­ren – und dann auch noch „rich­tig”. Nur: Was ist richtig?

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