In den NachrichtenMontagsmusik
Alcest — Je suis d’ailleurs // Jeder und die.

Symbolbild: Busfahren.Es ist, um Him­mels Willen!, Mon­tag, aber wie gewohnt hat man es durch schiere Blöd­heit geschafft, dem Mon­tag als Wen­depunkt den Stachel zu nehmen. Memo: Blöd­heit ab und zu mal als Chance begreifen. Gen­der müsste man sein: Inklu­sion sofort! Stattdessen bleibt ein Kauz unter einem schwäch­er wer­den­den Mond. Der Win­ter kommt.

Dies auch im metapho­rischen Sinne, ver­ste­ht sich: Auf “heise online” wurde inves­tiga­tiv enthüllt, dass Überwachung nicht nur jeden, son­dern sog­ar Poli­tik­er tre­f­fen kann; eine jour­nal­is­tis­che Meis­ter­leis­tung, die ihres­gle­ichen verge­blich sucht und die diverse Preise ver­di­ent hätte, wären Preise nicht meist als Kom­pli­ment gemeint. Dabei kann man sich doch gegen Überwachung inzwis­chen vortr­e­f­flich schützen: Ein­fach eine hässliche Son­nen­brille auf­set­zen. Vielle­icht stellt sich dem­nächst her­aus, dass diese Erfind­ung nur ein Trol­lver­such war, mit­tels dessen die Kreativ­en möglichst viele Leute dazu zu brin­gen ver­suchen, sich so ein Ding aufzuset­zen. Ich nehm’ gle­ich drei.

Wo muss denn unbe­d­ingt mehr Inter­net rein? Richtig: in Ther­mome­ter. Smarter Krem­pel für den Aller­w­ertesten, ab Werk für’n Arsch.

Ihr seht, mon­tags sind Stim­mung und Niveau im Keller. Zumin­d­est für die Stim­mung lässt sich etwas tun, zum Beispiel mit­tels der wun­der­baren Musik von Alcest.

Alcest — Je Suis D’ailleurs [tak­en from “Kodama”]

Guten Mor­gen.