1974: Das Betriebssystem Multiple Virtual Storage (MVS) für IBM-Großrechner bringt mit SMP/E eine modulare Paketverwaltung für das System mit, mit der eine Aktualisierung jeder Systemkomponente möglich ist.
1983: Das Magazin “c’t” wird zunächst als Zeitschrift für technikbegeisterte Bastler gegründet.
1984: Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T, Inhaber aller Rechte am Betriebssystem Unix, veröffentlicht eine frühe Version von pkgadd.
1993: Der freie Unix-Abkömmling FreeBSD erscheint in der Version 1.0, bereits einige Wochen zuvor hatte Jordan Hubbard den Grundstein für die im August 1994 begonnene “FreeBSD Ports Collection” — eine Art quellcodebasierte Paketverwaltung — gelegt. Bereits diese erste Version lässt sich mittels einfacher Patches aktualisieren.
1994: Das im Vorjahr gegründete Debian-Projekt erhält mit dpkg erstmals eine eigene Paketverwaltung, Debian Linux springt somit auf den bereits in voller Fahrt befindlichen Zug auf.
1998: Windows 98, das erste Microsoft-Betriebssystem mit Windows Update, erscheint.
2000: Das Magazin “c’t” hat seinen Fokus in den letzten paar Jahren vom Nerd- auf den Massenmarkt verlegt. Endnutzerthemen wie Office 2000, Freemailer und das MP3-Format zieren die Heftrücken.
2003: Microsoft stellt sein Updatesystem auf den Monatszyklus um, der “Patch Tuesday”, also ein monatlicher Dienstag, an dem Windows-Updates verteilt werden, wird eingeführt.
2010: Mit NuGet erscheint erstmals eine Windows-Paketverwaltung von Microsoft. Noch arbeitet diese nur auf Anwendungsebene. Zu den bekanntesten Paketverwaltungen für Windows gehört vier Jahre später — 2014 — neben NuGet das darauf aufsetzende chocolatey.
2015: Microsoft Windows 10 soll noch dieses Jahr erscheinen und erstmals die neue Paketverwaltung “OneGet” an Bord haben, auch soll der monatliche “Patch-Day” durch sofortige Sicherheitsupdates ersetzt, der Updateturnus also eigentlich auf den Stand von 1998 zurückgesetzt werden. Das Nachrichtenportal “heise online” veröffentlicht hierzu einen Kommentar eines Redakteurs des inzwischen linuxdurchsetzten Magazins “c’t”, in dem es heißt:
Microsoft kupfert Update-Technik bei Linux ab
Nun ja; knapp daneben.
Woran erkennt man eigentlich Asylbewerber? Ganz einfach:
Diese “tragen meistens Kleidung aus zweiter Hand und sprechen nicht gut Deutsch”.
Ach so.


1998 ging der Redakteur noch in die Schule…
Aber: warum wird in einem Blog namens Tuxproject Linux Bashing betrieben?
Baumschule, nehme ich an.
Ich bashe doch gar kein Linux, ich weise nur auf fehlende Recherche hin.