Es ist Montag, ein sportliches Wochenende liegt hinter uns.
Damit meine ich nicht mal unbedingt “Schlag den Raab”, eine furchtbar eintönige Fernsehsendung ohne geistigen Anspruch, deren Konsum nichtsdestotrotz Usus zu sein scheint; nein, in der großen Politik wird ebenso Großes ausgefochten: “Merkel bearbeitet Putin” (heute.de) während eines “Machtpokers in der Nacht” (WELT ONLINE) beziehungsweise “Merkel ringt mit Putin” (ebd.), wie sie’s am 18. Oktober (WELT ONLINE im Oktober) eben auch schon getan hat (“Showdown ohne Durchbruch: Merkel und Putin ringen bis in die Nacht”). Offensichtlich haben beim Duell (“Das Duell (…) heißt nun Merkel gegen Putin”, tagesspiegel.de, März d.J.) beide danebengeschossen.
Was der Sieger bekommt, ist fraglich — wahrscheinlich zumindest einen Muskelkater. Eigentlich schade, dass so etwas nie im Fernsehen gezeigt wird.
Wie’s im Fernsehen eben auch, seit der “Rockpalast” zum Poprockpalast verkümmert ist, nicht mehr zu guter Musik langt. Aber irgendwas Gutes muss dieser Montag ja haben.
Guten Morgen.


