Die AfD ist mit fast 10 Prozent drin und die NPD mit ungefähr fünf Prozent beinahe auch beziehungsweise nicht. Die SPD kommt auf etwa 12,2 Prozent.
Twitternutzer, Blogger und “Journalisten” sind so sehr darauf konzentriert, sich über die AfD zu empören, dass ihnen die momentan 40,2 Prozent für die rechtspolitische Spitzelpartei CDU — übrigens das gleiche Ergebnis wie 2009 — ebenso wenig sauer aufstoßen wie die Rolle der anderen Spitzelpartei (momentan “Die Linke.”) als zweitstärkste Partei des Landes. Die stillschweigende mehrheitliche Duldung von 40,2 Prozent für die CDU ist insbesondere einen Tag nach der diesjährigen “Freiheit statt Angst” erschreckend. Gestern wurde gegen Überwachung demonstriert, heute findet man irgendwelche Neoliberalen schlimmer. Apropos neoliberal: Die F.D.P. muss auch in Sachsen draußen bleiben.
Ebenfalls mit großem Abstand raus ist übrigens die Piratenpartei. Das ist erstaunlich, immerhin hat die sächsische Piratenpartei im Wahlkampf mit Anne Helm (Wahlspruch: “Thank you, Bomber Harris!”) prominente Unterstützung gehabt. Offenbar hat der Wähler die positive Botschaft, mit der Piratenpartei an der Macht würden Probleme einfach wegbombardiert, nicht so richtig verstanden. Weil das linksfeministisch geprägte Auftreten der “Piraten Saxn” aber erfolglos blieb, will man nun endlich aus den Fehlern lernen: Jetzt erst recht!
Aus den Reihen der Grünen kommt ein guter Rat für den weiteren Umgang mit sächsischen Wählern:
Bomber Harris do it again!
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 40,2 Prozent trifft es zumindest die Richtigen.


